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Donnerstag, 1. Januar 2026

Pilger der Hoffnung: Ein spektakuläres (und) Heiliges Jahr

Frohes Neues Jahr, liebe Leser! Nachdem ich Anfang 2025 erstmals in der Geschichte dieses Blogs einen persönlichen Jahresrückblick veröffentlicht habe – mit einem Schwerpunkt darauf, was das Jahr "mir und meiner Familie so gebracht hat – besonders (aber nicht nur) in Hinblick auf das Thema christliche Graswurzelarbeit" –, möchte ich das auch jetzt wieder tun; zumal ich den Eindruck habe, das Heilige Jahr 2025 war, in vielfacher Hinsicht, wirklich ein ganz besonderes Jahr für uns, und wohl nicht nur für uns. – Beginnen möchte ich mit einer Erinnerung an die Silvesterpredigt, die der für die Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst innerhalb der Großpfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland zuständige Pfarrvikar am letzten Tag des Jahres 2024 hielt. Diese Predigt ging von der Feststellung, aus, grundsätzlich gebe es zwei Möglichkeiten, wie man auf das zu Ende gehende Jahr zurückblicken könne: entweder "mit Dankbarkeit und mit Hoffnung auf 2025", oder mit "Murren". Und weiter hieß es da: "Es gibt eine Hoffnung, die uns bewegt und die uns verwandelt. Was ist diese Hoffnung? Die Hoffnung ist die lebendige und persönliche Begegnung mit Christus." Ein gutes Leitwort für das nun zu Ende gegangene Jahr 2025 und sicher auch für das kommende. Schauen wir uns unter diesem Blickwinkel mal Monat für Monat an, was das zurückliegende Jahr uns gebracht hat...! 

Meine Wochenbriefings bilden ja auch so eine Art "christliches Hausbuch". Jedenfalls versuchen sie es. 

Januar 

Das Jahr begann mit "Sternsingerproblemen" unterschiedlicher Art: Einerseits haben wir ja, seit wir in Siemensstadt u./o. Haselhorst zur Kirche gehen, aber trotzdem weiterhin in Tegel wohnen, das Problem, dass die Sternsinger nicht zu uns kommen; dieses Problem lösten wir allerdings schon zum zweiten Mal in Folge mit einer selbstgemachten Wohnungssegnung und werden das voraussichtlich auch dieses Jahr wieder so halten. Andererseits gaben mehrere Presseberichte über "Betrug" durch "falsche Sternsinger" meinem alten Ärger über die Monopolisierung des Dreikönigssingens durch das Kindermissionswerk neuen Auftrieb, was sich in einer Glosse für die Online-Ausgabe der Tagespost ("Wem gehört das Dreikönigssingen?") niederschlug. Ich war einigermaßen amüsiert, wenn auch nicht unbedingt überrascht, dass meine Wortmeldung zu diesem Thema kontroversere Reaktionen erntete als so ziemlich alles andere, was ich so schreibe. – In Augsburg fand währenddessen das ZIMZUM-Festival statt, kritisch beäugt von der PUU-Fraktion (postchristlich, undogmatisch, universalistisch), die da natürlich "Fundamentalismus" und "geistlichen Missbrauch" witterte und sich außerdem über in ihren Augen rechtsextrem anmutende Typographie ereiferte. 

Ein weiteres Thema in den ersten Tagen des Jahres 2025 waren meine schließlich erfolgreichen Bemühungen, beim "Krippenpilgern" der Pfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland alle Stempel zusammenzubekommen. Die Frage, ob wir in der diesjährigen Weihnachtszeit einen Versuch starten sollten, diesen Erfolg zu wiederholen, beantworteten die Kinder mit einem entschiedenen Ja; schauen wir mal, was draus wird. 

Beim Neujahrsempfang der Pfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland war ich 2025 auch wieder, und erneut hatte ich ein paar kritische Anmerkungen dazu, die allerdings deutlich weniger polemisch ausfielen als 2024. 

Nebenbei bemerkt ist "Huhn meets Ei" seit Januar 2025 auch auf Bluesky aktiv – vorrangig aus dem Interesse heraus, mit Leuten "im Gespräch zu bleiben", die der App Formerly Known As Twitter aus ideologischen Gründen den Rücken gekehrt haben. Auch noch zu den wichtigen Ereignissen im Januar gehörte es, dass Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident vereidigt wurde (am 20.); ein paar Tage zuvor, am 17., war ich mit der ganzen Familie beim Jubiläumskonzert der Trommelgruppe FriedDrums zu ihrem 25-jährigen Bestehen – in der Anfangszeit der Gruppe hat meine Liebste da mal mitgespielt, ungefähr ein halbes Jahr lang. Am letzten Sonntag im Januar unternahm ich dann den gewagten Versuch, Bewegungsspiele in den Kinderwortgottesdienst einzubauen. Die Kinder nahmen das eher zurückhaltend auf, aber ich finde es dennoch gut , das mal ausprobiert zu haben. – Am 27. Januar erschien im Herder-Verlag das Buch "Urworte des Evangeliums", herausgegeben von Martin Brüske, Bernhard Meuser und Sr. Christiana Reemts OSB; ich kam allerdings erst im März dazu, es zu lesen und zu rezensieren


Februar 

In den Winterferien machten wir eine Woche Urlaub in Butjadingen; zurück in Berlin, nahm ich an einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung des neuen Jugendpastoral-Teams des Erzbistums Berlin teil, die zwar durchaus aufschlussreich war, aber nicht unbedingt in einem positiven Sinne. – Ein dominierendes Thema des Monats Februar war derweil die vorgezogene Bundestagswahl am 23.; ein Thema, dem ich mich trotz meines vielbeschworenen Desinteresses am sogenannten Politikbetrieb nicht so ganz entziehen konnte. Kurz vor der Wahl, nämlich am 14. Februar, hatte eine Rede des US-Vizepräsidenten J.D. Vance auf der 61. Münchner Sicherheitskonferenz erhebliches Aufsehen erregt, was mich nicht nur deshalb interessierte, weil Vance der "friend of a friend" ist; ein altlinker Kneipenkumpel von mir verglich diese Rede hinsichtlich ihrer historischen Signifikanz sogar mit Gorbatschows Perestroika-Rede vor dem ZK der KPdSU im Januar 1987 – was ich prompt als Aufhänger für meine Kolumne in der Tagespost nutzte. 


März 

Der Monat März stand für meine Familie und mich sehr wesentlich im Zeichen des Projekts "Pfarrhausfamilie": Nachdem ich Ende Februar einen "Dossier"-Artikel veröffentlicht hatte, der meine früheren Überlegungen zu diesem Thema (und natürlich auch die bedeutenden Beiträge meiner Liebsten zu dieser Projektidee) zusammenfasste, meldeten sich Mitarbeiter zweier verschiedener Pfarreien – eine in Brandenburg, eine in Schleswig-Holstein – bei mir, die Interesse daran zeigten, dass wir unser Konzept bei ihnen realisierten. Während ein Umzug nach Schleswig-Holstein für uns zumindest auf kurze Sicht nicht in Frage kam, sah das andere Angebot recht vielversprechend aus: Anfang März unternahm ich einen ersten Ausflug in die betreffende brandenburgische Kleinstadt, sah mir das Pfarrhaus und die Kirche an und führte Gespräche mit Mitarbeitern der Gemeinde; schon eine Woche später fuhr ich dann zusammen mit der ganzen Familie erneut hin, und die Kinder hätten am liebsten gleich festgelegt, wer welches Zimmer bekommt. Insgesamt sah es zu diesem Zeitpunkt, auch wenn im Detail natürlich noch allerlei Fragen offen waren, so aus, als spräche mehr dafür als dagegen, dass wir ca. ab September als Pfarrhausfamilie in der brandenburgischen Provinz leben würden. Dass wir zur Stunde immer noch und wohl auch noch für die absehbare Zukunft in Berlin-Tegel wohnen, beweist indes, dass daraus ganz so schnell doch nichts geworden ist; definitiv vom Tisch ist das Thema damit noch nicht unbedingt, aber dazu später. – Übrigens fasste ich in der Fastenzeit den Vorsatz, nach Möglichkeit "jeden Werktag mit 'Kaffee & Laudes' zu beginnen, solange die Kinder noch schlafen", und habe dies auch über die Fastenzeit hinaus beibehalten; auch wenn ich es nicht immer schaffe, kann ich doch sagen, dass dieses regelmäßige Morgengebet meinen Alltag enorm bereichert hat. Erwähnt sei auch noch, dass seit Anfang März der Bischofssitz in meinem allerzweitliebsten Bistum, nämlich Münster, infolge des altersbedingten Rücktritts von Bischof Felix Genn vakant ist; sowie auch, dass es seit dem 19. März – dem Hochfest des Hl. Josef – in einem speziellen, Oratorium genannten Raum des Gebetshauses Augsburg die Möglichkeit zur Eucharistischen Anbetung gibt – was zu teilweise durchaus kontroversen Reaktionen geführt hat. 


April 

Kurz vor Ostern gab es erste Anzeichen dafür, dass es mit dem Projekt "Pfarrhausfamilie" an dem dafür ins Auge gefassten Ort eventuell doch nicht klappen würde, zumindest nicht so kurzfristig; vorerst blieb aber noch alles in der Schwebe. Am Samstag vor Palmsonntag wirkte ich an einem Einkehrtag für Jugendliche im Gemeindehaus der Spandauer Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen mit, an dem allerdings nur wenige Jugendliche teilnahmen – was den Gemeindereferenten zu der Bemerkung veranlasste, man solle die Veranstaltung vielleicht lieber als "interne Mitarbeiterfortbildung" betrachten, aber als solche fand ich sie gut. Den Palmsonntag selbst feierten wir auf dem Achor-Hof, den Gründonnerstag in Maria, Hilfe der Christen, Karfreitag und die Osternacht in St. Joseph Siemensstadt. Am Ostermontag starb dann Papst Franziskus, und nur zwei Tage später veröffentlichte die Gemeinsame Konferenz von DBK und "ZdK" eine "Handreichung für Seelsorger*innen" zum Thema "Segnungen für Paare, die sich lieben" – auf die die Initiative Neuer Anfang prompt mit einer Protestnote reagierte, die die Handreichung als "unanständig" und als ein "Dokument des Ungehorsams" tadelte. Im Übrigen wurde am selben Tag, an dem in Rom der Papst beerdigt wurde, in Herz Mariä Burhave eine langjährige – sehr, sehr langjährige – ehrenamtliche Mitarbeiterin feierlich verabschiedet, die ich buchstäblich kenne, seit ich denken kann, und die ich auch auf meinem Blog im Laufe der Jahre des öfteren erwähnt habe. Erwähnt sei außerdem auch noch, dass am Ostersonntag in der Bild am Sonntag ein Interview mit der neuen Bundestsgspräsidentin Julia Klöckner (CDU) erschien, in dem diese die Großkirchen dafür kritisierte, dass sie in tagespolitischen Fragen vielfach "wie eine NGO" aufträten, statt "die grundsätzlichen Fragen von Leben und Tod im Blick" zu haben – womit sie eine recht engagierte Debatte über den politischen Auftrag der Kirchen anstieß


Mai 

Die Idee, am 1. Mai zum Patronatsfest in St. Joseph Tegel zu gehen, erwies sich – anders als in den vorherigen Jahren – als ein totaler Reinfall. Ansonsten stand der Anfang des Monats Mai im Zeichen der Sedisvakanz, die dann aber recht schnell ein Ende nahm: Bereits am Abend des 8. Mai, gerade als ich mit meinen Kindern von einem Tagesausflug zum Achorhof zurückgekehrt war (wohin ich übrigens aufgrund der offenbar fehlerhaften Information gefahren war, dort finde ein Wölflingslager statt – ein Thema, auf das noch zurückzukommen sein wird!), einigte sich das Konklave auf Kardinal Robert Francis Prevost als neuen Papst, der sich daraufhin den Namen Leo XIV. gab. Gaudium Magnum! Zwei Tage zuvor wäre das "Merz-Konklave", die Wahl des Friedrich Merz zum deutschen Bundeskanzler, fast gescheitert: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gab es im ersten Wahlgang der Kanzlerwahl im Bundestag keine Mehrheit, im zweiten dann aber doch. – Am 10. Mai feierte mein Abiturjahrgang am Gymnasium Nordenham 30-jähriges Jubiläum, da fuhr ich hin und hatte einen außerordentlich schönen und bewegenden Abend im Kreise ehemaliger Mitschüler, die ich zum Teil wirklich seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte. – Was derweil das Pfarrhausfamilien-Projekt angeht, zeichnete sich im Laufe des Monats Mai immer deutlicher ab, dass daraus zumindest auf kurze Sicht doch nichts werden würde, und so fassten wir, wenn auch mit Bedauern, den Entschluss, unsere diesbezüglichen Pläne zumindest für die Dauer des Schuljahres 2025/26 auf Eis zu legen und erst mal an unserem derzeitigen Wirkungsort zu bleiben. (Ich kann gleich hinzufügen, dass es zum gegebenen Zeitpunkt so aussieht, als würden wir wohl auch im Schuljahr 2026/27 nicht hier wegziehen.) Am 17. Mai veranstalteten wir bei uns zu Hause eine Kinderparty, ohne besonderen Anlass, einfach aus Lust an der Freude; am 24. Mai war in Berlin DFB-Pokalfinale, und aus diesem Anlass war der Passauer Bischof Stefan Oster in der Stadt, um in seiner Eigenschaft als Sportbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz an einem gewissermaßen zum Rahmenprogramm dieses Sportereignisses gehörenden ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mitzuwirken; am Abend zuvor hielt er jedoch im zur Kirche St. Elisabeth in Tempelhof gehörenden Kardinal-Bengsch-Saal einen Vortrag über Neuevangelisierung, da ging ich hin, fand den Vortrag sehr anregend und sprach anschließend auch noch persönlich ein paar Sätze mit Bischof Oster. Am darauffolgenden Sonntag wurde in der Reinickendorfer Kirche St. Rita Patronatsfest gefeiert, und da hatte ich Gelegenheit, mir einen ersten Eindruck von dem (was ich zu diesem Zeitpunkt freilich noch nicht ahnte) jetzigen Prior des mit dieser Kirche verbundenen Augustinerklosters und Berliner Studentenseelsorgers zu verschaffen. – Christi Himmelfahrt feierten wir in der Herz-Jesu-Kirche in Bernau, was sich, gelinde gesagt, als nicht sehr glückliche Entscheidung herausstellte. Und dann erwischte mich die Männergrippe und setzte mich für vier Tage außer Gefecht. 


Juni 

Immerhin war ich rechtzeitig wieder gesund, um unseren Jüngsten in der ersten Juniwoche zu seiner KiTa-Eingewöhnung begleiten zu können. Jawohl, der Knabe geht jetzt in die KiTaauf eigenen Wunsch. Das war familienintern die größte Neuerung im Monat Juni. Ein halbes Jahr später kann man diesbezüglich eine positive Bilanz ziehen: Der Knabe geht gern in die KiTa, hat dort Freunde gefunden, die Erzieher äußern sich positiv über ihn. Und wenn er ab und zu mal keine Lust hat, in die KiTa zu gehen, und stattdessen lieber so wie "früher" etwas mit seinem Herrn Papa unternehmen möchte, dann darf er das auch. So. – Pfingsten feierten wir in St. Joseph Siemensstadt; am Pfingstmontag hatte ich Geburtstag, ein paar Tage später musste ich mich einer Hernien-OP unterziehen, was mich im Vorfeld mit einiger Besorgnis erfüllt hatte – wobei ich weniger wegen der OP als solcher beunruhigt war als wegen der Vollnarkose. Die OP verlief jedoch gut, allerdings verpasste ich, da ich in den Tagen danach körperlich doch ziemlich eingeschränkt war, das Emergent Berlin Festival, das am Wochenende nach Pfingsten im Baumhaus, im Panke-Club und einigen anderen Locations in dieser Gegend stattfand. Am selben Wochenende waren außerdem auch noch Fiesta Kreutziga, Langer Tag der Stadtnatur und das Festival Allee der Klänge im Auguste-Viktoria-Kiez. – Dieselben körperlichen Einschränkungen, die mich daran hinderten, auch nur ein einziges dieser Festivals zu besuchen, waren auch dafür verantwortlich, dass ich am Dreifaltigkeitssonntag und an Fronleichnam lediglich via Internet-Livestream an Messfeiern teilnahm. Derweil fand in Köln von Fronleichnam bis zum darauffolgenden Sonntag ein Eucharistischer Kongress unter dem Motto kommt & seht statt, von dem man vielleicht sagen kann, dass er vom Style her irgendwo zwischen MEHR-Konferenz und Adoratio Altötting lag. Am Sonntag war ich übrigens schon wieder fit genug, um an der Spandauer Fronleichnamsfeier teilzunehmen; in der Nacht zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu gab es im Nordwesten Berlins einen heftigen Sturm, der insbesondere im Tegeler Forst umfangreiche Baumschäden verursachte, was u.a. dazu führte, dass meine Tochter nicht zur Schule konnte und dass die Spielplätze und sonstigen öffentlichen Grünanlagen im Bezirk zum Teil monatelang gesperrt wurden. Am Hochfest Peter und Paul wurde in der Pfarrkirche meiner Heimatstadt Nordenham, St. Willehad, Pfarrer Karl Jasbinschek nach etwas über neun Jahren Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet


Juli 

Am 6. Juli wurde im Garten von St. Stephanus Haselhorst das Pfarrfest der Großpfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland gefeiert; zum Programm des Fests steuerte ich eine "Bibelrallye" bei. Am 11. Juli sollten im Deutschen Bundestag drei neue Richter für das Bundesverfassungsgericht gewählt werden, darunter die von der SPD vorgeschlagene Frauke Brosius-Gersdorf, die jedoch v.a. wegen ihrer Positionen zum Thema Abtreibung im Vorfeld der Wahl scharfe Kritik auf sich gezogen hatte, auch von einigen Bischöfen. Am Tag der Wahl veranstaltete der Bundesverband Lebensrecht eine Demo in unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes; da ging ich hin und erlebte sozusagen live mit, wie die Verfassungsrichterwahl von der Tagesordnung der Bundestagssitzung genommen wurde. In der Folge verzichtete Frau Brosius-Gersdorf auf die Kandidatur. – Am 12. Juli ging ich mit meiner Familie zu einem Gebetsabend der Geistlichen Gemeinschaften in der St.-Hedwigs-Kathedrale, am 13. Juli zum Sommerfest der charismatisch angehauchten Gemeinde auf dem Weg auf dem "Rumpelberg" (wie mein Jüngster gerne sagt) am Waidmannsluster Damm; interessant war da vor allem, dass der örtliche Stamm des freikirchlichen Pfadfinderverbands Royal Rangers einen Infostand (in Form einer Jurte) vor dem Gemeindezentrum aufgebaut hatten, von dem meine Kinder sich recht angetan zeigten. Am 20. Juli besuchten wir einen Taufgottesdienst der EFG The Rock Christuskirche, der in einem privaten Garten in Falkensee stattfand (mit Taufe im Swimmingpool); am 24. Juli fuhren wir dann in die Sommerferien nach Butjadingen. Am letzten Juliwochenende war nicht nur Krabbenkutterregatta in Fedderwardersiel und Libori in Paderborn, sondern zugleich wurde in Münster der Josef-Pieper-Preis an den US-amerikanischen Bischof Robert Barron verliehen, "trotz Protesten", wie es in der Bistumszeitung Kirche + Leben hieß – so als hätten diese Proteste die Preisverleihung eigentlich verhindern sollen


August 

Die erste Augusthälfte stand weiterhin im Zeichen unseres Sommerurlaubs in Butjadingen; am 3. August war großes Familientreffen, d.h. meine Mutter versammelte alle ihre Kinder, Schwiegerkinder und Enkel um sich, was gerade auch für meine Kinder (die auf der "anderen Seite" der Familie nicht so viel Verwandschaft haben) ein tolles Erlebnis war, davon abgesehen nutzten wir ausgiebig die Angebote der ökumenischen Urlauberkirche auf dem Campingplatz in Burhave, gingen baden in der Nordseelagune, aßen Fischbrötchen in Fedderwardersiel und ließen es uns insgesamt gut gehen. Zurück in Berlin, besuchte ich am 16. August zusammen mit den Kindern das offene Samstagsfrühstück in der interreligiösen Kommunität in der Naunynstraße; war schön da, könnte man eigentlich mal wieder hingehen. Tags darauf wurde in St. Joseph Siemensstadt Mariä Himmelfahrt nachgefeiert. Am 19. August nahm ich mit meiner Familie in der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg an einem Weltrekordversuch in Sachen Lebensmittelrettung teil, was im Kommentarbereich meines Blogs zu unerwartet kontroversen Debatten Anlass gab. Ein Highlight im August war außerdem die Kinderbibelwoche der EFG The Rock Christuskirche in Haselhorst (vom 26.-29.08.); eher kein Highlight war hingegen das Festival Fête du Seeee#3 am Strandbad Tegel am letzten Wochenende des Monats. 


September 

Mit Beginn des Monats trat Christian Fechtenkötter, ein ehemaliger Benediktinermönch, sein Amt als neuer Pfarrer von St. Marien Brake/Unterweser und St. Willehad Nordenham an; die feierliche Amtseinführung in Nordenham fand am 7. September statt. Am selben Tag wurden die Seligen Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis heiliggesprochen; zu Ehren des Letzteren fand in der Kirche St. Clemens am Anhalter Bahnhof ein "Carlo-Acutis-Tag" statt, an dessen Programm wir teilweise teilnahmen. In der Woche darauf ging ich mit meiner Großen und einer Schulfreundin zu einer von der Gemeinde auf dem Weg organisierten Fußballgruppe, und ebenfalls in der Gemeinde auf dem Weg ging ich zu einem Glaubenskurs für Eltern, der bis zum 8. Oktober vier Termine umfasste. Am 10. September wurde der christlich-konservative Aktivist Charlie Kirk während eines Auftritts an einer Universität ermordet – ein Ereignis, das mich tief erschütterte und das eine Menge kontroverser Reaktionen hervorrief. Das wichtigste Ereignis des Monats September war für meine Familie und mich jedoch die Teilnahme an der Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche am Wochenende vom 19.-21. September; ein bisschen schade war lediglich, dass ich dadurch nicht zum Marsch für das Leben gehen konnte. Vom 25.–28. September fand in Altötting zum sechsten Mal der Adoratio-Kongress statt, kritisch beäugt von Fundi-Watch und liberalen Bedenkenträgern aus dem post-volkskirchlichen Establishment. Ich selbst war schon zum sechsten Mal nicht dabei; stattdessen ging ich an diesem Wochenende mit den Kindern (und wiederum einer Schulfreundin der Großen) erstmals zu einem Stammestreffen der Tegeler Royal Rangers. Dort ergab sich das Problem, dass der Stamm aktuell gar keine Gruppe für die Altersklasse der 6- bis 8-jährigen hatte (und für Kinder unter 6 Jahren erst recht nicht); ausnahmsweise durften meine Kinder bei einer Gruppe von 9- bis 11-jährigen Mädchen mitmachen, da gefiel es ihnen offenkundig gut und auch mein Eindruck war ausgesprochen positiv, aber damit war das Altersgruppenproblem eben grundsätzlich noch nicht aus der Welt. Schon am nächsten Tag ergab sich zum Thema "Pfadfinder" aber eine ganz andere Option: Im Anschluss an die Messe in Siemensstadt wurde ich vor dem Kirchenportal angesprochen, ob ich Lust hätte, am langen Wochenende ab dem 3. Oktober beim Herbstlager einer Meute von Wölflingsmädchen der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) im Küchenteam mitzuhelfen und meine Tochter, die ja im besten Wölflings-Einstiegsalter sei, dahin mitzunehmen. Ich fragte erst mal meine Tochter, ob sie Lust darauf habe, und sie bejahte energisch – nicht zuletzt, weil dieses Lager auf dem Gelände des Achorhofs stattfinden sollte... 


Oktober 

Wie man wohl schon daran sehen kann, wie ausführlich ich die Vorgeschichte geschildert habe, war das Herbstlager der KPE-Wölflingsmädchen auf dem Achorhof für mich – und, wie ich glaube behaupten zu dürfen, auch für meine Tochter – ein Highlight nicht nur des Monats Oktober, sondern des ganzen Jahres. Zum nächsten "normalen" Gruppentreffen dieser Wölflingsmeute am darauffolgenden Samstag fuhren wir daher auch, und erneut war das Tochterkind mit Begeisterung bei der Sache – womit sich so allmählich die Frage aufdrängte, ob wir sie vielleicht fest und "offiziell" bei den KPE-Pfadfindern anmelden sollten, aber mit der Entscheidung darüber ließen wir uns noch ein bisschen Zeit. Am 18. Oktober veranstaltete die Gemeinde auf dem Weg einen Infotag zur Vorstellung ihrer Angebote für Kinder und Familien, und zwar nicht in den eigenen Gemeinderäumen, sondern bei Galeria in der Tegeler Fußgängerzone; das mussten wir uns natürlich mal ansehen. Und in den Herbstferien erfüllten wir uns einen Traum, den zumindest meine Liebste schon seit ungefähr acht Jahren gehegt hatte: Wir machten eine Kreuzfahrt, in neun Tagen von Hamburg nach Gran Canaria. Ohne Frage ein eindrucksvolles Erlebnis; und insbesondere die Landgänge in La Coruña und Matosinhos (einem Hafen-Vorort von Porto) gaben der Überlegung, auf längere Sicht vielleicht doch mal eine Pilgerherberge am Jakobsweg zu eröffnen, neue Nahrung. 


November 

Im Monat November war ich mit dem Tochterkind zweimal bei den KPE-Wölflingen, einmal fand gleichzeitig auch die Wichtelgruppe für Kinder von 4 bis 7 Jahren statt, sodass unser Jüngster auch mitmachen konnte. Unter den zahlreichen St.-Martins-Umzügen, die in Berlin veranstaltet wurden, entschieden wir uns für die ökumenische St.-Martins-Feier in Borsigwalde, die allerdings im Guten wie im Bösen nicht besonders spektakulär war. Am 15. November fand in St. Stephanus erstmals ein sogenannter "Religiöser Kindertag" statt, der ausgesprochen gut besucht war und trotz einiger Unregelmäßigkeiten im Ablauf insgesamt wohl als Erfolg gewertet werden darf; meine Liebste und ich waren zwar nicht beim Vorbereitungstreffen gewesen (weil wir da noch im Urlaub waren), beteiligten uns aber trotzdem an der Leitung und Gestaltung des Tagesprogramms und ich bin schon ziemlich gespannt auf zukünftige weitere Veranstaltungen dieses Formats. Die KPE-Pfadfinder veranstalteten am selben Tag eine Grabpflege-Aktion auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof; da wäre ich durchaus auch gern mit dabei gewesen, aber man kann sich nun mal nicht zweiteilen. Am 16. November feierte die Kirche St. Joseph Siemensstadt ihr 90-jähriges Weihejubiläum. Ein besonderes Highlight nicht nur des Monats November, sondern des ganzen Jahres war für mich indes das Basic Stupidity Reunion Weekend in Neufahrn bei Freising vom 21.-23. November: Angeregt durch das Abi-Jahrgangstreffen im Mai hatte die Sängerin und Saxophonistin der Band, in der ich von der 11. Klasse bis in meine Zivildienstzeit Schlagzeug gespielt habe, die damaligen Bandkollegen zu sich eingeladen – um uns darüber auszutauschen, wie es uns in den letzten knapp 30 Jahren so ergangen ist, aber nicht zuletzt auch, um mal wieder wie in alten Zeiten zusammen "Mucke zu machen". Und ich kann nur sagen, es wurde legendär. – Am 27. November ging ich mit dem Jüngsten zu einem vorweihnachtlichen Konzert des christlichen Kinderliedermachers Mike Müllerbauer in der Gemeinde auf dem Weg; die andere Hälfte der Familie konnte leider nicht mit. 


Dezember 

Die Adventszeit war geprägt von Kinderwortgottesdiensten, Bastelarbeiten und Krippenspielproben; wie zumeist in den letzten Jahren gingen wir zur Nikolausandacht in St. Joseph Siemensstadt, und am 3. Adventssonntag nahmen wir am "Waldadvent" der KPE-Pfadfinder im Düppeler Forst teil – ein besonderes Highlight der diesjährigen Vorweihnachtszeit. Ebenfalls im Dezember ging ich mit dem Jüngsten – auf Anregung meiner Schwiegermutter, also seiner Oma – zum Probetraining in einer Kampfsportschule, und das lief so gut, dass wir ihn direkt im Verein anmeldeten; seither war er viermal beim Training und ist hellauf begeistert vom Kampfsport. Dann kam Weihnachten, dann kam Silvester. Darüber könnte man sicherlich noch mehr sagen, aber das war ja gerade eben erst, und ich sehe nicht so richtig ein, warum ich hier wiederholen sollte, was ich im vorigen Wochenbriefing geschrieben habe – oder vorwegnehmen, was im nächsten stehen wird... 


Daher zum Abschluss lieber noch ein bisschen Statistik: 

Die Blog-Bilanz: Auf "Huhn meets Ei" sind im Kalenderjahr 2025 ganze 108 neue Artikel erschienen; das sind nicht nur deutlich mehr als 2024 (da waren es nämlich nur 81), sondern es ist die dritthöchste Zahl seit Bestehen meines Blogs, nach 2019 (mit 127 Artikeln) und 2016 (mit 115). 

Die Tagespost-Bilanz: Im gesamten Kalenderjahr 2025 erschienen in der Tagespost zehn Ausgaben meiner Kolumne Klein.Kram – so viele waren es auch 2024 gewesen –, dazu aber noch sieben andere Beiträge von mir (einer davon "nur" online), was gegenüber dem Vorjahr eine ganz ordentliche Steigerung bedeutet, denn da waren es nur zwei (davon ebenfalls einer "nur" online). 

Die KiWoGo-Bilanz: Nachdem ich im Kalenderjahr 2024 an zehn Kinderwortgottesdiensten in St. Joseph Siemensstadt mitgewirkt hatte, waren es 2025 "nur" neun, da ein KiWoGo, der für den 20. Juli geplant gewesen war, mangels Beteiligung ausfiel. Hinzu kam ebenso wie im Vorjahr ein Kinderkreuzweg; eine Bibelrallye, die es 2024 im Rahmen der Spandauer Fronleichnamsfeier gegeben hatte, veranstaltete ich 2025 beim Pfarrfest in St. Stephanus. Und während ich 2024 beim Kinderprogramm eines Familientages in St. Stephanus an Christkönig mitgearbeitet hatte, beteiligte ich mich 2025 an der Gestaltung eines Jugendeinkehrtages in Maria, Hilfe der Christen und eines Religiösen Kindertages (RKT), wiederum in St. Stephanus. Gerade von dem letztgenannten Veranstaltungsformat wird 2026 wohl noch mehr zu erwarten sein. 

Die "Beten mit Musik"-Bilanz: Schon im Jahresrückblick für 2024 schrieb ich, ich hätte nicht so genau mitgezählt, "wie viele Lobpreisandachten ("Beten mit Musik") ich zusammen mit meinem Jüngsten in der Kirche St. Joseph Tegel veranstaltet habe, aber wenn ich es mal grob überschlage, würde ich sagen, 30 waren es mindestens, vielleicht auch noch ein paar mehr". Als Konsequenz daraus zählte ich in der ersten Jahreshälfte 2025 sehr genau mit und kam von Januar bis Juni auf 33 solcher Andachten. Ab dem Zeitpunkt, als der Jüngste anfing in die KiTa zu gehen, wurde es allerdings deutlich weniger, aber in den Sommerferien hielten wir (mit der ganzen Familie) zwei solche Andachten in der Herz-Mariä-Kirche in Burhave ab, im November ist noch eine solche Andacht in St. Joseph Tegel dokumentiert, aber aus dem Gedächtnis bin ich mir ziemlich sicher, dass es in der zweiten Jahreshälfte noch so zwei bis drei weitere gab; damit kämen wir also insgesamt auf ungefähr vierzig. Die mehrfach geäußerte Absicht, fürs "Beten mit Musik" einen festen Termin in der Woche einzuführen, habe ich bislang indes nicht umgesetzt, und ob das im Neuen Jahr klappt, ist umso zweifelhafter, als die Anzahl fester Termine in der Woche, gerade für die Kinder, schon ohnedies im Zunehmen begriffen ist. Trotzdem wäre das vielleicht ein guter Neujahrsvorsatz. 

Die Baumhaus-Bilanz: Dies ist tatsächlich der einzige Bereich, in dem die Jahresbilanz 2025 im Vergleich zum Vorjahr enttäuschend ausfällt. 2024 waren wir viermal bei der Community Networking Night im Baumhaus gewesen, und da hatte ich im Jahresrückblick angemerkt, das dürfe "im Neuen Jahr gern mehr werden, wenn es irgend machbar ist". Stattdessen wurde es weniger: Mit der ganzen Familie waren wir 2025 nur einmal da, nämlich im Januar; im April ging ich dann alleine hin und im Juni zusammen mit dem Jüngsten – das war's. Zu wünschen wär's ja, dass das 2026 wieder mehr wird, und die Chancen dafür stehen vielleicht gar nicht so schlecht, nachdem Ende November angekündigt wurde, im Neuen Jahr solle die Community Networking Night zweimal im Monat stattfinden. Da werden ja wehmütige Erinnerungen wach an die Zeit, als sie jede Woche stattfand... 


-- Und was wird das Neue Jahr so bringen? Das steht natürlich, wie stets, unter dem Jakobäischen Vorbehalt: "Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dies oder jenes tun" (Jakobus 4,15). In dem Bewusstsein, dass man sich ja letztlich doch nie sicher sein kann, ob nicht alles ganz anders kommt, mache ich im allgemeinen ungern Pläne oder gar Prognosen für die Zukunft; aber wenn wir mal voraussetzen, dass ganz große, das Leben total auf den Kopf stellende Umbrüche auch 2026 wieder ausbleiben, kann man mit aller Vorsicht wohl doch ein paar Voraussagen wagen. Zum Beispiel, dass das Thema Pfadfinder künftig eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag und somit auch auf diesem Blog spielen wird. Daneben beabsichtige ich sowohl meine journalistische Tätigkeit als auch mein Engagement in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit weiter auszubauen. Im Zusammenhang mit dem letzteren Pubkt sei daran erinnert, dass unsere Große im Sommer schon ins vierte Schuljahr kommt und somit regulär mit der Erstkommunionvorbereitung "dran" ist – was für mich ein Signal ist, die Erstkommunionkatechese in unserer Wahlpfarrei nicht nur kritisch zu begleiten, sondern nach Möglichkeit auch aktiv mitzugestalten. Und dann gibt es ja noch das unlängst gestartete Projekt "Religiöse Kindertage" in St. Stephanus Haselhorst – da hoffe ich ebenfalls, dass sich das gut entwickelt und meine Familie da ordentlich mitmischen kann. Bereits gebucht ist der Sommerurlaub in Butjadingen, was mich wieder daran erinnert, dass ich meine bisher nur sehr skizzenhaften Ideen zum Thema "Guerilla-Urlauberseelsorge" mal genauer ausfeilen sollte. Auch noch ein Thema, von dem im Neuen Jahr wahrscheinlich häufiger die Rede sein wird, dürfte – aus Gründen, die ich unlängst dargelegt habe und die an Dringlichkeit sicherlich eher zu- als abnehmen werden – das Thema "Sexualerziehung als Erziehung zur Keuschheit" sein. 

Aber was das Neue Jahr auch immer bringen wird: Ich hoffe, ihr, o Leser, bleibt mir und meiner kleinen Familie weiterhin gewogen! Gebete für unser Familienapostolat (wenn mir diese etwas hochtrabende Bezeichnung gestattet sein mag) sind jederzeit gern willkommen, und wer sich darüber hinaus vorstellen könnte, uns auch finanziell zu unterstützen, dem sei ein Abonnement unserer Patreon-Seite (ab 5€ im Monat) ans Herz gelegt. Ansonsten bleibt mir nur noch, euch und uns ein glückliches und gesegnetes Jahr 2026 zu wünschen...!