Ja, ich gebe es zu: Das Wortspiel in der Überschrift ist geklaut von einer Karikatur von Horst Haitzinger anlässlich des Maastrichter Vertrags von 1992. Erinnert sich aber außer mir anscheinend kaum noch jemand dran. Wie dem auch sei: Dass sich mir das Bild mit den gestellten Weichen aufdrängt, erklärt sich wohl einigermaßen unschwer daraus, dass ich derzeit das Gefühl habe, in jüngster Zeit fallen in meinem Leben und meinem alltäglichen Erfahrungsbereich mehr und mehr Entscheidungen oder nehmen mehr und mehr neue Dinge ihren Anfang, die weitreichende Konsequenzen für die absehbare Zukunft haben dürften. Spannend! Und ihr dürft quasi live dabei sein, Leser...
"Schlüssel-Stellen" der Leseordnung
Am 21. Sonntag im Jahreskreis gingen wir, wie angekündigt, in St. Joseph Siemensstadt in die Messe, und wie sich zeigte, wurde diese wieder einmal vom Spandauer Krankenhausseelsorger zelebriert. Das Evangelium dieses Sonntags war Matthäus 16,13-20, das Messiasbekenntnis des Petrus und die Zusage Jesu an Petrus "Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben", und dazu hatte die Weisheit der liturgischen Leseordnung eine korrespondierende 1. Lesung aus dem Buch Jesaja (22,19-23) gesellt. Der zelebrierende Priester zog es jedoch vor, die 2. Lesung (Römer 11,33-36) zum Ausgangspunkt seiner Predigt zu machen und diese zum Anlass zu nehmen, über eine "besondere Eigenschaft Gottes" zu sprechen, von der zu reden, wie er meinte, "nicht gerade Mode" sei: die Erhabenheit Gottes. Bei meiner Tochter rief dieses Stichwort die Erinnerung an den bei der RKF unter meiner Leitung einstudierten Rap zu Exodus 15,1-19 wach, in dessen Refrain es hieß "denn Er ist hoch und erhaben"; sie hatte den halben Tag einen Ohrwurm davon, was ja durchaus eine bemerkenswerte Wirkung einer Predigt ist.
Im Ganzen war diese Predigt, was für diesen Geistlichen nicht gerade untypisch ist, ziemlich assoziativ aufgebaut; damit deckte er ein Themenspektrum ab, das von behutsam angedeuteter Kritik an der Innenraumgestaltung der Hedwigskathedrale ("Ich liebe verschiedene Kirchbauten, auch modernere, und feiere auch gern mal die Heilige Messe in einem Kreis; aber am liebsten gehe ich in Kirchen, wo ich aufschauen kann zu Christus, der unendlich erhaben ist; wo der Altar erhöht ist") bis zur Realpräsenz Christi in der Eucharistie reichte. Auf das Evangelium vom Tag ging er schließlich auch noch ein, aber fast ausschließlich zum Zweck einer Vorausschau darauf, wie die Perikope am kommenden Sonntag weitergeht.
Nun, wenn einem die Predigt in der Sonntagsmesse schon nicht das Evangelium vom Tag auslegt und dabei den Zusammenhang zur Jesaja-Prophezeiung erläutert, dann kann man wohl umso froher sein, dass es Comics gibt, die das tun. Ja, Comics. Ich habe eins auf Instagram gesehen, das mir gut gefallen hat. Was ich aus diesem, einschließlich der vom Autor hinzugefügten Erläuterungen, gelernt habe, ist, kurz zusammengefasst, dies: In der Prophezeiung bei Jesaja geht es zunächst einmal "nur" um die Absetzung eines korrupten Hofbeamten des Königs von Juda. Diesem, dem Palastvorsteher Schebna, sagt Jesaja voraus, dass er durch einen besseren Mann – Eljakim, den Sohn Hilkijas – ersetzt werden wird; dieser soll den "Schlüssel des Hauses David" erhalten, und was er öffnet, soll niemand schließen können, und was er schließt, soll niemand öffnen können. Diese Prophezeiung greift Jesus auf und überträgt sie vom Palast des Hauses David auf das Himmelreich, womit Er Petrus gewissermaßen zu dessen Hausverwalter bestimmt. Wäre doch schön, wenn man sowas mal in einer Predigt erklärt bekäme.
Einen interessanten Impuls zum Sonntagsevangelium habe ich übrigens auch auf der Facebook-Seite der katholischen Bloggerin, Buchautorin und Vortragsrednerin Meg Hunter-Kilmer entdeckt; der Kernsatz dieses Impulses lautet "I Will Not Bind What Rome Has Loosed" und will eine – wie die Verfasserin betont, nicht zuletzt auch selbstkritisch gemeinte – Ermahnung an gläubige Katholiken sein, im buchstäblichen Sinne nicht päpstlicher als der Papst sein zu wollen. Mit anderen Worten: Wenn ich z.B. bestimmte spirituelle oder asketische Praktiken aus dem reichen Fundus der Kirche als hilfreich und fruchtbringend für mein persönliches geistliches Wachstum erlebe, dann kann ich diese wohl anderen Gläubigen empfehlen, aber solange es sich um Dinge handelt, die die Kirche ihren Gläubigen nicht verbindlich vorschreibt, kann ich nicht von Anderen verlangen, dass sie sie befolgen. Ein Beispiel wäre die besonders in Fátima-bewegten Kreisen häufig zu hörende Forderung "Betet täglich den Rosenkranz!": Es ist sicherlich eine gute Sache, das zu tun, aber eine Pflicht dazu gibt es schlichtweg nicht. Oder umgekehrt: Wenn die Kirche etwas erlaubt, steht es mir nicht zu, andere Gläubige dafür zu kritisieren, dass sie von dieser Erlaubnis Gebrauch machen. Das Paradebeispiel dafür wäre die Handkommunion. In der Tagespost erschien unlängst ein Artikel zur Erstkommunionvorbereitung, und auf der Facebook-Seite der Zeitung brach eine heftige Kommentarschlacht aus, weil das Foto zum Artikel ein Kind zeigte, das die Kommunion in die Hand empfängt. Wer mich kennt, weiß, dass ich persönlich ein entschiedener Anhänger der Mundkommunion bin, aber die Aggressivität, mit der in den Kommentaren zu diesem Tagespost-Artikel – übrigens von beiden Seiten – um eine von der Kirche ausdrücklich erlaubte Praxis gestritten wurde, fand ich dann doch befremdlich. Da sollte man dann wohl doch mal tief durchatmen und sich daran erinnern, dass das Lehramt der Social-Media-Kommentarkrieger nicht über dem Petrusamt steht.
Pa-, Pa-, Paderborn: Ein Update zu meinen Studienplänen
Von Montag bis einschließlich Mittwoch wartete ich mit wachsender Ungeduld darauf, etwas von der Hochschule in Paderborn zu hören, aber am Donnerstag war es dann endlich so weit: Per Mail erhielt ich die Zugangsdaten für die Online-Campusportale der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und fing daraufhin gleich mal an, mich dort umzusehen. Unter anderem auch im Vorlesungsverzeichnis. So ganz schlau bin ich noch nicht daraus geworden, welche "Module" ich im ersten Semester belegen kann, soll, darf oder muss, aber es sieht stark danach aus, dass es sich zunächst einmal um Einführungsveranstaltungen wie "Angewandte Theologie und ihre Disziplinen", "Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten" und "Selbst- und Studienmanagement" handelt. Wesentlich interessanter erscheinen mir Lehrveranstaltungen mit Titeln wie "Der Weg Israels durch die Geschichte – Einleitung in das Alte Testament" (im Modul "Die Bibel verstehen – Einleitungswissenschaften zum Alten und Neuen Testament") oder "In der Kirche glauben" (im Modul "Unseren Glauben verantworten – Grundkurs Systematische Theologie"), aber wir werden mal sehen, wann die für mich "dran" sind...
Update Umzug
Noch eine Woche bis zum "großen Umzug", sprich: Möbeltransport; und was ist aus meiner vor einer Woche geäußerten Hoffnung geworden, in der bis dahin noch bleibenden Zeit würde der Umzugsstress eher weniger als mehr werden? Ich würde sagen, tendenziell hat sich diese Hoffnung erfüllt, jedenfalls war der Großteil der zurückliegenden Woche in dieser Hinsicht einigermaßen unstressig. Zuweilen war es sogar so, dass ich mich vormittags, wenn ich allein in der (alten) Wohnung war und gerade etwas Zeit und Muße hatte, nach etwas umsah, womit ich die Umzugsvorbereitungen voranbringen könnte, und dabei nichts fand, was man nicht besser unmittelbar vor oder sogar nach dem Möbeltransport in Angriff nehmen sollte. Voran geht es trotzdem, wenn auch im Moment eher in kleinen Schritten. Rückschläge hat es dabei durchaus auch gegeben; zum Beispiel dadurch, dass der Jüngste auf ein Heizungsrohr trat, woraufhin dessen Befestigung an zwei Stellen aus der Wand brach (klingt vielleicht dramatischer als es war – das Heizungsrohr selbst wurde dabei nicht beschädigt). In der kommenden Woche wird's aber wohl wieder mehr zu tun geben, denn dann gibt es keine Ausreden mehr...
Weichen und Zunder: Evangelisierung im Alltag
Möglicherweise wird dies ein neuer Rubrikentitel werden; festhalten möchte ich jedenfalls erst mal folgendes: Am Mittwochmorgen, als ich die Kinder in die Schule und in die KiTa brachte, saß mir in der S-Bahn eine Mitarbeiterin aus der Schule des Tochterkindes gegenüber, über die ich schon länger mal was schreiben wollte. Tatsächlich habe ich sie auch schon mal erwähnt, nämlich anlässlich des Umstands, dass diese Mitarbeiterin uns Ende Mai auf das Evangelisierungs-Festival City of Light aufmerksam machte; da hatte ich bereits angedeutet, dahinter stecke "eigentlich eine Geschichte für sich, da komme ich vielleicht an anderer Stelle noch drauf zurück". Was ich hiermit tun möchte! Im Interesse der Anonymität möchte ich bezüglich der Vorgeschichte allerdings nicht zu sehr ins Detail gehen; es genüge zu sagen, dass ich bis zu jenem Schultag im Mai eher nicht erwartet hätte, bei dieser Mitarbeiterin – so sympathisch sie mir ansonsten durchaus war – ein besonderes Interesse oder eine besondere Offenheit für den christlichen Glauben vorzufinden. Entsprechend überrascht war ich über die Konstellation, die ich vorfand, als ich an jenem Tag im Mai in die Schule kam, um meine Tochter abzuholen: Meine Tochter, eine ihrer besten Freundinnen und die besagte Mitarbeiterin saßen zusammen in einer Ecke, die Mädchen hatten zwei verschiedene Bibelausgaben vor sich – die sie, wie sie mir erzählten, in einer Bücher-Verschenkekiste gefunden hatten –, und die Mitarbeiterin war gerade dabei, ihnen die Einteilung der Bibel in Bücher, Kapitel und Verse zu erläutern und ihnen zu zeigen, wie man eine bestimmte Bibelstelle findet. Damit aber noch nicht genug: Als die Schulmitarbeiterin mich sah, sagte sie zu mir "Ich mag dein T-Shirt" (ich trug an diesem Tag ein Shirt mit einer stilisierten Zeichnung von Dornenkrone, Kreuz und offenem Grab, kombiniert mit dem Schriftzug "a lot can happen in three days") und zog ihre Kapuzenjacke aus, um mir zu zeigen, dass auf dem Rücken ihres T-Shirts der Schriftzug "Jesus saves" prangte. Wer hätte das gedacht. Im Laufe des Gesprächs, das sich daran anschloss, erwähnte sie dann auch das City of Light-Festival und meinte, das Kinderprogramm könnte etwas für uns sein. So halb rechnete ich damit, sie dort zu treffen, aber das war nicht der Fall.
Nun aber mal zurück zum vergangenen Mittwoch: Wie schon gesagt, saß mir diese Schulmitarbeiterin in der S-Bahn gegenüber; sie häkelte, gleichzeitig sprachen zwei Schüler (m/w) mit ihr, daher begrüßten wir uns eher beiläufig. Kurz darauf liefen wir uns aber im Schulgebäude nochmals über den Weg, und nun teilte sie mir fröhlich mit, sie habe eine Frage an mich. "Ich beschäftige mich gerade mit den Psalmen", verriet sie, "und da wollte ich dich fragen, ob du mir einen bestimmten Psalm empfehlen kannst."
Ich wollte gerade anfangen, darüber nachzudenken, da fügte sie hinzu: "Ganz spontan." Also hörte ich auf nachzudenken und sagte:
"Okay, dann ist das jetzt mein Psalm für den Tag. Danke!"
Ich hoffe mal, ich habe ihr damit einen guten Tagesimpuls mitgegeben. Auf mich hat der 118. Psalm jedenfalls einen starken Eindruck gemacht, als ich anfing, regelmäßig mit der Stundenbuch-App zu beten, und das war wohl auch der Grund, warum er mir jetzt so spontan einfiel.
Kaum weniger verblüfft war ich, als ich am Nachmittag desselben Tages per WhatsApp Urlaubsfotos von meinen Schwiegermüttern zugeschickt bekam: Die waren nämlich in Flüeli-Ranft und hatten dort das Haus des Hl. Bruder Klaus besucht. Außer dem Haus vom Klaus samt Gedenktafel und einem Gedenkstein zur Erinnerung an den Besuch Papst Johannes Pauls II. im Jahr 1984 waren auf den Fotos auch einige Kreuzwegstationen zu sehen. Um verständlich zu machen, warum mich das so sehr überraschte, sollte ich vielleicht erwähnen, dass meine Schwiegermütter den Entschluss meiner Liebsten, sich mit 18 Jahren taufen zu lassen, seinerzeit mit den Worten "Wir haben es ja kommen sehen, aber muss es denn ausgerechnet die katholische Kirche sein?" kommentierten, sowie auch, dass ich bis heute zuweilen den Eindruck habe, es bereite ihnen ein gewisses Unbehagen, wenn wir in ihrer Gegenwart mit den Kindern beten (z.B. vor dem Essen). Dass sie nun im Urlaub auf den Spuren eines bedeutenden (und nicht gerade unumstrittenen) Heiligen wandeln, sollte man wohl nicht überinterpretieren, aber interessant finde ich es doch...
Eine neue JAM-Saison
Mit Beginn des neuen Schuljahres ist in der EFG The Rock Christuskirche, wo ja in der vorletzten Ferienwoche Kinderbibelwoche war, das wöchentliche Kinderprogramm JAM ("Jungschar am Mittwoch") wieder losgegangen, und wir waren von der ersten Veranstaltung an mit von der Partie. Insgesamt nahmen rund zwanzig Kinder teil, von denen mindestens die Hälfte zur Altersgruppe der "Minis" (unter 6 Jahre) gehörte, und mindestens vier Kinder waren neu dabei. Neu waren auch zwei Mitarbeiter bzw. Helfer – eine junge Frau, die im Frühjahr getauft worden war und die wir seitdem auch einmal bei der Straßenevangelisation in Spandau getroffen haben, und ihr Freund. Wie es aussah, werden sie jetzt als JAM-Mitarbeiter "angelernt", was erst einmal mit Zugucken und gelegentlichen kleinen Hilfsaufgaben losgeht. Halte ich für einen guten Ansatz, neue Gemeindemitglieder einzubinden. Was haben "wir" in dieser Hinsicht "unseren" Erwachsenentäuflingen bzw. Konvertiten anzubieten? (Offene Frage, ich weiß es tatsächlich nicht. Wenn man mal davon absieht, dass einer der Jungen Leiter bei der RKF – der, mit dem ich beim Waldspaziergang Rosenkranz gebetet habe – mir erzählt hat, er sei erst seit ungefähr 2½ Jahren Christ.)
Erwartungsgemäß gab's zum Beginn der neuen JAM-Saison auch den Einstieg in eine neue thematische Einheit, und dieser Einstieg vollzog sich in Form eines Rätselspiels, bei dessen Lösungen es sich – was freilich erst hinterher verraten wurde – um Fakten zur Bibel handelte:
![]() |
| In der Zeile "x Mio." fehlt hier noch das Lösungswort "Leser". |
Zu den Zahlen auf diesem Lösungsblatt hatte die JAM-Leiterin einige bemerkenswerte Anmerkungen; dies betraf vor allem die erste Zeile mit den "0 Fehlern". Sie betonte, das bedeutet nicht, dass ein gedrucktes Exemplar der Bibel nicht hier und da Druckfehler enthalten könne, und ebenso habe es in der Zeit, in der die Bibel durch Abschreiben mit der Hand vervielfältigt wurde, Abschriftfehler geben können, die zu Unklarheiten im Text oder zu Abweichungen zwischen verschiedenen Manuskripten führen konnten. Entscheidend sei aber, dass das, was die Bibel über Gott und Sein Verhältnis zu den Menschen aussage, verlässlich wahr sei. Sie ging auch auf den Einwand ein, vieles von dem, was die Bibel über die physische Gestalt der Welt aussage, sei aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht haltbar, und führte dazu ein griffiges Beispiel an: "Wenn jemand sagt 'Die Sonne geht auf', dann ist das naturwissenschaftlich nicht korrekt, weil sich in Wirklichkeit die Erde um die Sonne dreht. Trotzdem sagt man das so, weil es die Erfahrung dessen widerspiegelt, der das sieht und beschreibt." – Von verbreiteten Klischeevorstellungen über evangelikal-fundamentalistischen Biblizismus waren diese Ausführungen doch recht weit entfernt. Gleichzeitig kommt man etwa auf die Zahl von "40 Schreibern" natürlich nur, wenn man zur Verfasserschaft der einzelnen Bücher der Bibel Annahmen zugrundelegt, die die historisch-kritische Bibelwissenschaft mehrheitlich verwirft, etwa dass die fünf Bücher Mose tatsächlich von Mose geschrieben sind und dass tatsächlich das ganze Buch Jesaja (und nicht nur die ersten 39 Kapitel) von Jesaja stammt. (Davon, was die historisch-kritische Bibelwissenschaft zu der Aussage sagen würde, die ganze Bibel habe in letzter Instanz nur einen Verfasser, nämlich Gott, wollen wir lieber gar nicht erst anfangen.) – Was die "66 Bücher" angeht, nahm ich mir vor, meinem Tochterkind bei Gelegenheit zu erklären, dass und warum "unsere" Bibel sieben Bücher mehr hat, und habe diesen Vorsatz inzwischen auch in die Tat umgesetzt. – Insgesamt möchte ich jedenfalls sagen, wenn man davon ausgehen kann, dass dieses Bibelfakten-Blatt eine Art Vorschau darauf darstellen soll, worum es in den nächsten Wochen beim JAM gehen soll, dann bin ich ziemlich gespannt, wie's weitergeht...
Blogvorschau: Wir sind hier doch nicht in der Sonntagsschule!
Im Zusammenhang mit diesem JAM-Thema musste ich übrigens an einen Facebook-Beitrag denken, den ich am Sonntag zu Gesicht bekommen hatte und der als Erfahrungsbericht einer Sonntagsschullehrerin daherkam – sich bei näherem Hinsehen jedoch als Werbeanzeige entpuppte, nämlich als Werbung für einen auf 52 wöchentliche Sitzungen, also auf ein volles Jahr, ausgelegten Glaubenskurs für Kinder bis 12 Jahre. So ärgerlich ich es auch fand (und finde), dass dafür mit einer sehr wahrscheinlich fiktiven und womöglich sogar KI-generierten Erzählung geworben wird, gehe ich doch davon aus, dass die Probleme, die in diesem Text angesprochen werden, real sind und es verdienen, ernst genommen zu werden.
Zu den einleitenden Sätzen – "Die Sonntagsschule macht Ihre Kinder zu Atheisten. Ich weiß es, weil ich 20 Jahre lang eine geleitet habe" – ist allerdings festzustellen, dass dies zumindest übertrieben zugespitzt formuliert ist: Die eigentliche These des Texts lautet, dass ein Sonntagsschul-Unterricht, der lediglich auf das Nacherzählen biblischer Geschichten (samt dazu passender Bastelarbeiten) und das Auswendiglernen von Bibelversen und zentralen Glaubenssätzen setzt, nicht ausreicht, um den Kindern ein Glaubensfundament mitzugeben, das in der Konfrontation mit einer ungläubigen Umwelt Bestand hat – einer Konfrontation, die ihnen spätestens blüht, wenn sie zu Hause ausziehen und an die Uni gehen. Es geht also nicht darum, dass die Sonntagsschule die Kinder aktiv zu Atheisten macht, sondern dass sie zu wenig tut, um zu verhindern, dass sie welche werden.
Das Stichwort "Sonntagsschule" verweist natürlich recht deutlich auf einen im weitesten Sinne evangelikalen Hintergrund – was die Frage aufwirft, inwieweit die dargestellten Phänomene nun spezifisch evangelikal sind oder ob sich die Aussagen des Beitrags mutatis mutandis auch auf die Situation im post-volkskirchlichen Katholizismus übertragen lassen – was zugleich auch die Frage impliziert, ob die in diesem Beitrag artikulierte Kritik an gängigen Sonntagsschul-Methoden und -Inhalten auf "unseren" KiWoGo, die Religiösen Kindertage (RKT) und nicht zuletzt auf den Erstkommunionunterricht weniger zutrifft als etwa auf die Katechesen beim JAM oder auf die "Kinderkirche" während der Sonntagsgottesdienste der EFG The Rock Christuskirche. Diese Fragen geben sicherlich ausreichend Stoff für einen eigenständigen Artikel ab, für den ich hoffentlich demnächst mal Zeit finden werde. Zugleich bilden diese Fragen aber auch eine ganz gute Überleitung zu meinem nächsten Thema:
Erstkontakt mit dem Erstkommunionkurs
Wie schon angekündigt, fand am vergangenen Donnerstag der Eltern-Informationsabend für den neuen Erstkommunion-Kurs unserer Wahlgemeinde statt, und zwar, anders als zunächst angekündigt, in St. Stephanus Haselhorst. Zur Vorbereitung darauf hatte ich bereits seit Sonntag gelegentlich in einer Mappe zur Erstkommunionvorbereitung geblättert, die in der Pfarrei St. Gertrud in Herzogenrath (Bistum Aachen) erarbeitet worden ist und die mir der dortige Pfarrer geschenkt hat, als ich dort vor Jahren mal im Rahmen der Herzogenrather Montagsgespräche einen Vortrag über die Benedikt-Option gehalten habe. Ich fand in dieser Mappe so einiges, was ich gern für den Erstkommunion-Kurs in St. Joseph/St. Stephanus übernehmen oder adaptieren würde – so z.B. Anregungen zur Gewissenserforschung, Gebete zur Vorbereitung auf die Beichte, auch einige biblisch fundierte Erläuterungen zum Thema "Beichte – warum?"; viel weiter bin ich mit meiner Lektüre noch nicht gekommen –, aber ich wollte doch erst einmal abwarten, was der Elternabend so bringen würde, auch in Hinblick darauf, in welchem Umfang ich mich in die Gestaltung des Erstkommunionkurses würde einbringen können, sollen und dürfen.
Diejenigen Eltern, die im Vorfeld Interesse und Bereitschaft signalisiert hatten, als Katecheten am Kurs mitzuwirken, erhielten bereits ein paar Tage vor dem Elternabend einen vorläufigen Terminplan; aus diesem geht u.a. hervor, dass die Erstbeichte bereits vor den Winterferien, also Ende Januar, stattfinden soll und dass für die Erstkommunion, wie es auch in den letzten Jahren stets der Fall war, zwei Termine angesetzt sind, nämlich der 4. und 5. Sonntag der Osterzeit. Eine weitere Erkenntnis, die ich diesem Terminplan entnehmen konnte, war, dass wir – d.h. meine Tochter als Teilnehmerin und ich als Katechet – gleich das erste Kurstreffen aller Voraussicht nach verpassen werden, da es terminlich mit der Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche kollidiert; aber das wird sich wohl verschmerzen lassen. Insgesamt sieht der Terminplan sechs Kurstreffen bis zur Erstbeichte und dann nochmals drei bis zur Erstkommunion vor (zuzüglich der Proben für den Ablauf der beiden Erstkommuniongottesdienste); zwei dieser Kurstreffen, eins im Herbst und eins im Frühjahr, sind als "Gemeinschaftstage" angekündigt, was bedeutet, dass sie – nach dem Vorbild der Religiösen Kindertage – bis in den Nachmittag hinein dauern und ein gemeinsames Mittagessen umfassen sollen. Ebenfalls auf dem Terminplan berücksichtigt sind die Krippenspielproben, die Sternsingeraktion sowie der Kinderkreuzweg in der Woche vor den Osterferien.
Dass der erste Elternabend zum Erstkommunionskurs gerade am Gedenktag der Hl. Monika stattfand, die ihre Verehrung als Heilige ja im Wesentlichen ihrem unablässigen Beten für die Bekehrung ihres Sohnes verdankt, war wohl eine bemerkenswerte Fügung – ursprünglich war der Termin fast zwei Wochen später angesetzt gewesen –, hatte aber weiter keine Auswirkungen auf den Ablauf bzw. die Gestaltung des Treffens. – Außer mir erschienen zum Elternabend, den der Gemeindereferent gemeinsam mit Padre Ricardo leitete, neun Mütter und acht Väter von zukünftigen Erstkommunionkindern; die größte Überraschung darunter war zweifellos die Kampfsporttrainerin meines Jüngsten. Die anwesenden Eltern machten insgesamt einen erfreulich engagierten Eindruck; ein Vater meldete sich spontan zur Mitarbeit im Katechetenteam, zwei Mütter erklärten sich bereit, gemeinsam mit den Kindern ein Plakat zu gestalten (ohne Fotos, aus Datenschutzrücksichten). Ein Punkt, auf den der Gemeindereferent großen Wert legte, war, dass die Eltern den Kindern bis zum ersten Kurstreffen das Vaterunser beibringen sollten: In früheren Jahren, so erzählte er, habe man die Erfahrung gemacht, dass ein Drittel der Kinder im Kurs das Vaterunser kann, das zweite Drittel es so mehr oder weniger kann und das dritte Drittel es nicht kann – und es dann auch während des Kurses nicht lernt, sondern sich so durchmogelt. Padre Ricardo ergänzte, er habe es schon erlebt, dass er einem Kind bei der Erstbeichte ein Vaterunser als Buße aufgeben wollte und das Kind ihm daraufhin gestand, das Vaterunser nicht zu können. – Gut fand ich auch, dass der Gemeindereferent den Eltern deutlich machte, es werde von ihnen erwartet, dass sie mit ihren Kindern in die Sonntagsmesse kommen; er begründete das mit dem folgenden Vergleich: "Wenn Ihr Kind Fußball spielt und Sie schauen beim Training zu, dienstags oder mittwochs, dann ist das ja gut und schön, aber wenn das Kind am Wochenende ein Spiel hat, dann wollen Sie da doch auch und erst recht dabei sein. Und so ist das bei uns auch: Die Kurstreffen sind nur Training, das richtige Spiel findet in der Sonntagsmesse statt."
Alles in allem bestärkte mich dieser Elternabend einmal mehr in meiner Überzeugung, dass in der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst Manches tendenziell besser und richtiger gemacht wird als andernorts im post-volkskirchlichen Katholizismus. Was indes auch gesagt werden muss, ist, dass zu diesem Erstkommunionkurs bislang "nur" 18 Kinder angemeldet sind – deutlich weniger als in den letzten Jahren. Aber nun gut, gewisse Schwankungen können wohl immer mal vorkommen, und auch wenn die Anmeldefrist offiziell abgelaufen ist, kommen ja vielleicht doch noch welche dazu.
Was es sonst noch Neues gibt
- Grüße vom Erzbischof zum Schuljahresbeginn
Einen Brief im Briefkasten vorzufinden, auf dessen Umschlag das Wappen von Erzbischof Koch prangte, versetzte mich am Donnerstag durchaus in eine gewisse freudige Erregung, und auch die Erkenntnis, dass wohl alle katholischen Haushalte im Erzbistum Berlin, in denen es Kinder im schulpflichtigen und/oder im KiTa-Alter gibt, einen solchen Brief erhalten haben, schmälerte meine Freude kaum. Der Brief enthält – unter dem biblischen Motto "Sei mutig und stark!" (Josua 1,9); ob Erzbischof Koch wohl das gleichnamige Lied von Mike Müllerbauer kennt? – gute Wünsche "zum Kita- und Schulstart" und unterstreicht:
"Ob im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof, auf dem Schulweg oder zu Hause: Gott begleitet uns. Er schenkt Mut, wenn wir aufgeregt sind, Kraft, wenn etwas schwerfällt, und Freude über alles, was gelingt."
Als Beilage zum Brief gibt's "Taschensegen" für die Schultasche, das Federmäppchen oder für die Hosentasche; das ist eine nette Idee, aber was dann doch etwas nervt, ist, dass die Beschriftung dieser kleinen bunten Segenskärtchen gegendert ist. Okay, der Gender-Stern in Wörtern wie "Freund*innenfindefuchs" oder "Pausenbrotteiler*in" ist grafisch als i-Punkt getarnt, und da unser Schulkind nun mal ein Mädchen ist, fällt das kaum auf. Trotzdem würde ich mir von der Kirche eher wünschen und erwarten, dass sie unseren Kindern einen "safe space" gegen die Sirenengesänge der Gender-Ideologie böte. Ein ausgesprochen frommer Wunsch, ich weiß.
- Neuer Pfarrbrief in meiner zukünftig ehemaligen Wohnortpfarrei
Wie schon öfter erwähnt, erscheinen die Pfarrnachrichten der Pfarrei St. Klara Reinickendorf-Süd, ebenso wie wohl auch viele andere Pfarrbriefe, viermal im Jahr, und in der letzten Augustwoche ist die Herbstausgabe herausgekommen. Da der Zeitraum, den diese Ausgabe abdeckt, auch das Totengedenken zu Allerseelen einschließt, ist auf dem Titelbild eine Friedhofskapelle zu sehen (die des katholischen Friedhofs St. Sebastian in Reinickendorf; eine baulich ganz ähnliche Kapelle steht in der Nähe unserer neuen Wohnung, aber die gehört zu einem städtischen Friedhof), und der Leitartikel, verfasst von der Krankenhausseelsorgerin und Trauerbegleiterin der Pfarrei, trägt die Überschrift "Der Friedhof – ein Ort des Lebens". Diese Überschrift bezieht sich darauf, dass zu der im Zuge des Pastoralen Prozesses "Wo Glauben Raum gewinnt" eingeführten Kategorie "Orte kirchlichen Lebens" auch die katholischen Friedhöfe gehören, obwohl man ja der Meinung sein könnte, Friedhöfe seien eher Orte des Todes als des Lebens. Eigentlich ein ganz guter Einstieg ins Thema, aber wenn ich gleich im ersten Satz des Leitartikels lese, dass der besagte Pastorale Prozess "zur Weiterentwicklung und Neuaufstellung unserer Pfarreien führen sollte", denke ich gleich: Ach, hör mir doch uff. – Viel interessanter ist ohnehin die Seite 12: Auf der oberen Hälfte der Seite stellt sich der neue Kaplan vor, man erfährt, dass er 1990 geboren ist, vor acht Jahren zum Priester geweiht wurde und, bevor er nach Deutschland kam, in Ghana erst Vikar, dann Pfarrer und schließlich Sekretär des Bischofs von Konongo-Mampong war – und dass er sich von seiner neuen Tätigkeit "eine gute und erfolgreiche pastorale Erfahrung" erhofft. Die untere Hälfte der Seite erstrahlt in Regenbogenfarben: "Segen für alle!" wird da ausgerufen, und in noch größerer Schrift: "Unter Gottes Himmel haben alle Platz!" Was man unter dieser doppelten Überschrift liest, ist ein Aufruf des Diakons – der in der Pfarrei St. Klara Reinickendorf-Süd ja gemeinsam mit Pater Mephisto für die "Queere Pastoral" zuständig ist – an Menschen, die "das Gefühl und den Wunsch haben, [i]hre Liebe mit einem Segen Gottes stärken zu wollen", sich bei ihm zu melden, und zwar "[e]gal in welcher Beziehung oder Lebensgemeinschafr [s]ie leben und lieben". Einerseits denke ich mir, wenn derart um Leute gebuhlt werden muss, die einen solchen Segen in Anspruch nehmen wollen, dann kann die Nachfrage ja so groß nicht sein – das hat so was von "Gay Pride-Parade in Stars Hollow". Andererseits ist die Unbekümmertheit um kirchliche Lehre und kirchliches Recht, die da zum Ausdruck kommt, ganz so lustig ja nun auch wieder nicht. Im Text des Diakons kommt auch die Formulierung "Segen gibt der Liebe Kraft" vor, nicht explizit gekennzeichnet als Titel einer Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz, aber doch implizit darauf Bezug nehmend; dass dieses Schreiben nach dem unmissverständlichen Einspruch des Dikasteriums für die Glaubenslehre wie auch Papst Leos persönlich eigentlich ein Fall für die Papiertonne ist, wird geradezu trotzig ignoriert. Wenn das nicht den Tatbestand des "Schmutzigen Schismas" erfüllt, dann weiß ich auch nicht.
Geistlicher Impuls der Woche
In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet.
Gottlose Altweiberfabeln weise zurück! Übe dich in der Frömmigkeit! Die Frömmigkeit ist nützlich zu allem: Ihr ist das gegenwärtige und das zukünftige Leben verheißen. Dieses Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt. Dafür arbeiten und kämpfen wir, denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, den Retter aller Menschen, besonders der Gläubigen.
Ohrwurm der Woche
Deine Freunde: Schatz
Die Gruppe Deine Freunde habe ich hier schon vor knapp einem halben Jahr mal gewürdigt; als einen wesentlichen Grund dafür, dass sie bei Groß und Klein so beliebt ist, hebt die Kritik gern hervor, dass es ihren Songtexten oft gelingt, Alltagskonflikte zwischen Kindern und Eltern so darzustellen, dass beide Seiten sich mit ihrer Perspektive darin wiederfinden können. Dafür ist der Song "Schatz" ein exzellentes Beispiel, und das Video unterstützt dies dadurch, dass darin die Kinder von Erwachsenen und die Erwachsenen von Kindern gespielt werden.
Vorschau/Ausblick
Darüber, wie wir dieses Wochenende verbringen würden, herrschte bis zuletzt Unklarheit, hauptsächlich deshalb, weil wir viel zuviel anderes im Kopf und um die Ohren hatten, um uns darüber große Gedanken zu machen. Zur Sommerfrische in Werder fuhren wir folglich nicht, aber heute Vormittag fand das erste Meutentreffen der KPE-Wölflinge nach den Sommerferien statt, und gerade angesichts der Tatsache, dass wir an den nächsten drei Samstagen schon total verplant sind und dann schon bald das Herbstlager vor der Tür steht, war es mir ein großes Anliegen, dass mein Tochterkind da hingeht. Verkompliziert wurde dieses Anliegen dadurch, dass heute auch die Einschulungsfeier an der Schule unserer Großen war und sie da, wie jedes Jahr, gern hingehen wollte; wie wir das unter einen Hut bekommen haben, schildere ich im nächsten Wochenbriefing. Am morgigen Sonntag werden wir wohl wieder in St. Joseph Siemensstadt in die Messe gehen; ab Anfang der kommenden Woche hoffe ich dann auf weitere Informationen im Zusammenhang mit meiner Immatrikulation und dem Beginn meines Studiums. Am Dienstagabend trifft sich dann das Leitungsteam der Religiösen Kinderfreizeit der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst zum Pizzaessen auf Kosten des Steuerzahlers, äh, ich meine natürlich: zur Reflexion und Nachbereitung sowie zum Ausblick auf zukünftige Unternehmungen. Am Mittwoch ist wieder JAM; der Donnerstag steht wiederum im Zeichen der Erstkommunionvorbereitung, diesmal soll das erste Katechetentreffen stattfinden. Ich bin gespannt! Und dann, am nächsten Samstag, steht der mit Spannung erwartete Möbeltransport an, den ich nicht zuletzt deshalb gern den "großen Umzug" nenne, weil ich davon ausgehe, dass wir von diesem Zeitpunkt an tatsächlich in der neuen Wohnung wohnen werden, auch wenn wir in der alten weiterhin noch Verschiedenes zu tun haben werden, ehe sie übergabereif ist. Von dieser Umzugsaktion werde ich indes sicherlich erst im übernächsten Wochenbriefing berichten können...









