Salvete, liebwerte Freunde und andere Leser! Neulich habe ich die Prognose gewagt, bis zu den Sommerferien werde mir der Stoff zum Bloggen wohl nicht ausgehen, und es sieht danach aus, dass sich das bewahrheitet: In der zurückliegenden Woche war schon wieder mehr los, als in ein Wochenbriefing passt, ich musste also wieder Themen auslagern und die Liste der separaten Artikel, die noch zu schreiben sind, wird länger und länger. Ob ich wohl in den Ferien dazu komme, das aufzuarbeiten? – Nun, das wird sich zeigen. Schauen wir uns erst mal an, was es über die zurückliegende Woche zu berichten gibt.
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| Das Brötchen kam so, wie man es hier sieht, vom Bäcker – keine Sonderanfertigung, nicht eigens so bestellt. Aber offenbar lag Segen drauf. |
Alt-Reinickendorf trifft Jung-Reinickendorf
Am vergangenen Samstag waren wir in der Kirche St. Marien in der Klemkestraße in Alt-Reinickendorf zur Vorabendmesse; dafür gab es mehrere Gründe, unter denen der wichtigste war, dass ein aus der dortigen Gemeinde stammender, am Vormittag desselben Tages zum Diakon geweihter Bekannter von uns dort anschließend die Vesper feiern wollte. Dass die Messe vom leitenden Pfarrer von St. Klara Reinickendorf-Süd zelebriert wurde, nahmen wir dabei notgedrungen in Kauf; ich sagte mir, so schlimm werde es schon nicht werden, aber das erwies sich leider als Irrtum. Zunächst einmal erwies sich die Ankündigung aus den Vermeldungen, der neu geweihte Diakon werde in dieser Vorabendmesse assistieren, als falsch: Wie der Pfarrer in seinen Begrüßungsworten richtigstellte, fand die Erstassistenz des neuen Diakons tatsächlich erst am folgenden Tag in Köpenick statt, in derjenigen Gemeinde, in der er bisher als Praktikant tätig gewesen war. Gut für ihn, schätze ich mal. – Die Ärgernisse der Messe begannen damit, dass der Pfarrer die Verlesung des Evangeliums (Matthäus 9,36-10,8, Die große Ernte und die wenigen Arbeiter / Die Aussendung der Zwölf Apostel) allen Ernstes an der Stelle, an der die namentliche Aufzählung der Zwölf Apostel beginnt, unterbrach, um die Gemeinde zu befragen, ob sie denn wohl alle zwölf zusammen bekäme. (Das Ergebnis, nebenbei bemerkt, offenbarte eine durchaus erwartungsgemäße Unsicherheit unter deb Anwesenden darüber, wer zu den Zwölf Aposteln gehörte oder nicht – Paulus? Markus? Lukas? –, aber ich vermute mal, das wäre in einer beliebigen anderen Gemeinde nicht wesentlich anders gewesen, wahrscheinlich nicht mal in einer evangelikalen.) Und dann die Predigt! Nachdem ein paar Anmerkungen zum Evangelium schon in den Begrüßungsworten des Pfarrers enthalten gewesen waren, konzentrierte er sich in seiner knapp neun Minuten langen Predigt auf die 2. Lesung aus dem Römerbrief (5,6-11) – und hier vorrangig auf Vers 7: "Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen." Er begann mit der Bemerkung, er denke bei diesem Vers an Bodyguards bzw. Personenschützer, die sich vielleicht auch manchmal fragen, ob die Person, zu deren Schutz sie abgeordnet sind, es eigentlich wert ist, das eigene Leben für sie einzusetzen. Na gut, sagen wir so: Als induktiven Einstieg kann man das durchaus nehmen, warum nicht; nur müsste man dann halt irgendwie die Kurve kriegen, um über den geistlichen Sinn dieses Verses zu sprechen. Stattdessen wurde die Predigt, wie man in Österreich sagt, "länger wie blöder". Als der Pfarrer anmerkte, er persönlich würde "kein Personenschützer für Putin oder für Trump sein wollen", dachte ich noch: Gähn. Damit aber nicht genug, zog er Vergleiche zwischen Söldnertruppen im 30jährigen Krieg und dem Umstand, dass "Putin ja jetzt auch seine Soldaten teuer einkaufen" müsse, "weil das auch keiner freiwillig machen will", im Unterschied zu den Ukrainern, "die sagen: Wir verteidigen unser Land, wir verteidigen unsere Souveränität". Daran anknüpfend referierte der Pfarrer etwas, was er von einer befreundeten Religionslehrerin gehört habe: Diese habe berichtet, unter ihren Schülern seien die Pläne zur Wiedereinführung der Einberufung von Wehrpflichtigen (die Wehrpflicht selbst wurde ja, entgegen landläufiger Annahmen, nie abgeschafft) begreiflicherweise ein heiß diskutiertes Thema, allerdings mit der Tendenz, dass die Schüler sagen "Nö, wollen wir nicht". Daraufhin habe die Lehrerin ihre Schüler gefragt, ob sie eigentlich gern in Deutschland leben, und auf die erwartungsgemäß bejahende Antwort hin die Frage aufgeworfen, wer denn wohl ihre bzw. unsere Freiheit verteidigen solle, "wenn Putin Deutschland angreift". Im Ernst. Mir drängen sich da Erinnerungen an "Im Westen nichts Neues" auf, aber dass ausgerechnet eine Religionslehrerin ihren Schutzbefohlenen solche Kriegspropaganda auftischt, macht mich dann doch besonders fassungslos. – Gleichzeitig muss man wohl einräumen, dass das in gewisser Weise in eine Zeit passt, in der sogar Robert Habeck und Campino sagen, heutzutage würden sie nicht mehr den Wehrdienst verweigern. Mir fällt dazu immer ein Zitat aus Sir John Retcliffes Roman "Biarritz" ein:
"Die Welt kehrt sich um, mein lieber Freund, [...] und was heute Rechts, ist morgen Links!'"
Das schrieb der alte Fuchs Retcliffe im Jahr 1870, und ja, er meinte "Rechts" und "Links" tatsächlich im Sinne politischer Lager. – Jenseits der konkreten politischen Tendenz war das Ärgerlichste (und zugleich Bezeichnendste) an dieser Predigt aber wohl doch, dass sie so konsequent vom eigentlichen Kern des Schriftworts, von seiner geistlichen Dimension wegführte. Ich kann an dieser Stelle nur empfehlen, die Passage aus dem Römerbrief, auf die sich die Predigt bezog, noch einmal im Kontext zu lesen: Da muss man sich dann schon sehr am Kopf kratzen angesichts der Frage, wie jemand auf die Idee kommen kann, darauf eine Predigt aufzubauen, in der mit keinem Wort vom Erlösungshandeln Jesu die Rede ist, sondern ausschließlich vom Handeln des Menschen in Staat und Gesellschaft. Aber so ist es eben oft bei (sicherlich nicht nur) diesem Priester: Wenn man über den christlichen Glauben nicht sprechen kann oder will, weicht man auf sogenannte "christliche Werte" aus. – Mit dem Hinweis, es gebe ja auch Möglichkeiten, sich für etwas einzusetzen, ohne dass es gleich "auf Leben und Tod" gehe, baute er kurz vor Schluss auch noch einen Hinweis auf die Gremienwahlen im November in seine Predigt ein.
Die Fürbitten rundeten dieses Bild effektvoll ab: Da wurde u.a. "für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", "für die Mieterinnen und Mieter" und "für die Rentnerinnen und Rentner" gebetet, jeweils ohne irgendwelche konkreteren Aussagen dazu, was man denn nun eigentlich für diese Personengruppen erbittet; das sollte Gott offenbar selber wissen, und sicherlich tut Er das auch – aber kann und sollte man sich derart nichtssagende Fürbitten dann nicht lieber gleich ganz sparen?
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| Immerhin gab's ein Ausmalbild zum Sonntagsevangelium. |
Als ich während der (sehr langen) Vermeldungen meinen Jüngsten zur Toilette begleiten musste und am Handwaschbecken einem jungen Mann in Soutane und mit einem wie mit dem Lineal gezogenen Scheitel begegnete, dämmerte es mir, dass die anschließende Vesper einen effektvollen Kontrast zu dieser Boomer-Messe bilden würde. Wohlgemerkt: Der Mann am Waschbecken war nicht der Diakon, der die Vesper feierte – den kannten wir schließlich; aber der war ebenso präzise gescheitelt und trug ebenfalls Soutane, bei der Zelebration der Vesper aber, wie es sich gehört, Dalmatika und diagonale Stola drüber. Was ich an dieser Stelle eigentlich sagen wollte: Nachdem die Vorabendmesse sehr überwiegend von grauen Häuptern besucht gewesen war, kamen zur Vesper auffallend viele junge Erwachsene und Familien mit kleinen Kindern. Natürlich kann man da jetzt sagen, das waren eben friends & family des frisch geweihten Diakons, die waren nur des besonderen Anlasses wegen da, wohingegen die Besucher der Vorabendmesse zur örtlichen Kerngemeinde gehören und auch nächstes Wochenende wieder ihre Plätze in den Bänken einnehmen werden. Gleichwohl hatte ich – anders als es etwa bei Erstkommunionen oder Taufen oft der Fall ist – den Eindruck, dass es sich bei den persönlichen Gästen des Diakons überwiegend um Leute handelte, die sonst auch zur Kirche gehen, wenn auch vielleicht woanders. Insofern hatte es durchaus etwas Peinliches, dass der Pfarrer – der die Vesper sozusagen "anmoderierte" – den zu diesem Anlass in die Kirche gekommenen Personen auf seine dröge Art erklären zu müssen glaubte, was eine Vesper eigentlich ist und aus welchen Teilen sie besteht.
Unterstützt von einem Organisten, den meine Liebste noch aus ihrer Zeit als Domministrantin an der Hedwigskathedrale kannte (in St. Marien steht die Orgel nicht auf der Empore, sondern seitlich im Kirchenschiff, dadurch saß der Organist ganz in unserer Nähe), gestaltete der Diakon die Vesper schön und feierlich und würdigte dabei auch den Umstand, dass gerade der Gedenktag des Unbefleckten Herzen Mariens war; in der Messe, die ja als Vorabendmesse zum Sonntag gefeiert worden war, war davon nicht die Rede gewesen. Der neue Diakon baute nun das Evangelium vom Samstag – Lukas 2,41-51, der zwölfjährige Jesus im Tempel – als Lesung in die Vesper ein und hielt eine kurze Predigt dazu. Er begann diese mit ein paar persönlichen Worten dazu, welche Rolle die Gottesmutter für seinen Berufungsweg gespielt hatte, und würdigte dabei insbesondere das wöchentliche Rosenkranzgebet in St. Marien; in der Hauptsache drehte die Predigt sich aber – ausgehend von dem Satz "Seine Mutter bewahrte all die Worte in ihrem Herzen" (V. 51) – darum, das Verlieren und Wiederfinden des Jesusknaben als Vorausdeutung auf Seine Passion und Auferstehung zu betrachten. Was man aus diesem Evangelium lernen könne "für ein gelingendes Leben nach dem Bild Gottes", sei, "dass der Herr unsere Herzen vorbereitet auf das, was in unserem Leben auf uns zukommt".
Kurz und gut, sowohl liturgisch als auch homiletisch lagen Welten zwischen der Messe und der Vesper, und es war kaum zu verkennen, welche dieser verschiedenen Erscheinungsformen "von Kirche" der Vergangenheit angehört und welche Zukunft hat. Ein Gedanke, der mir im Zuge der Nachbetrachtung dieses Abends kam, den ich aber über den konkreten Einzelfall hinaus wesentlich finde, lautet: Diejenigen, die die "gesellschaftliche Relevanz" der Kirche vorrangig in Stellungnahmen zu sozialen und politischen Tagesfragen ausgedrückt sehen möchten, verkennen häufig, dass die Kirche schlichtweg keine andere Autorität hat als die, die ihr von Jesus Christus verliehen ist. Das heißt, die Relevanz ihrer Äußerungen steht und fällt mit dem Glauben an Jesus Christus. Wenn also nicht das Bekenntnis zu Christus im Mittelpunkt ihrer Verkündigung steht, ist alles andere, was die Kirche zu sagen hat, maximal irrelevant. Es ist daher einigermaßen folgerichtig, dass die Vorstellung, die Kirche müsse sich im gesellschaftspolitischen Diskurs profilieren, vorrangig in den Resten der alten Volkskirche zu Hause ist, die noch von der Erinnerung an Zeiten zehren, in denen der gesellschaftspolitische Einfluss der Institution Kirche noch nicht in Frage stand. Die Jüngeren dagegen kommen entweder gar nicht mehr zur Kirche oder wenn doch, dann deshalb, weil sie da etwas suchen, was politisch-soziales Engagement ihnen nicht bieten kann: die Begegnung mit Christus. –
Im Anschluss an die Vesper wechselten wir auf dem Kirchenvorplatz noch ein paar Worte mit dem frischgebackenen Diakon, und dabei ergab sich wieder einmal so eine "Sie werden mehr gelesen als Sie denken"-Situation: Der Diakon verriet mir, vor ein paar Wochen habe ein Kollege aus seinem Pastoralkurs ihn darauf aufmerksam gemacht, dass seine bevorstehende Weihe in einem Blogartikel erwähnt worden sei. Das war dann wohl mein Blog. Immer wieder spannend, wie der sein Publikum findet.
Paulus schrieb an die Komantschen...
...erst kommt die Taufe, dann das Plantschen, dichtete einst Robert Gernhardt; und so war es im vorigen Jahr beim Sommer-Taufgottesdienst der EFG The Rock Christuskirche, der in einem privaten Garten in Falkensee stattfand, auch tatsächlich: Da war, wie berichtet, ein Swimmingpool als Taufbecken zum Einsatz gekommen, in dem – bei herrlichstem Sommerwetter – im Anschluss an den Gottesdienst noch gebadet wurde. Dieselbe Location war auch für den diesjährigen Sommer-Taufgottesdienst vorgesehen, nur leider zeigte sich das Wetter heuer erheblich weniger freundlich: Auf unserem Weg nach Falkensee wechselte es mehrfach von "grau, kalt und ungemütlich" zu "na, vielleicht kriegen wir ja doch noch Badewetter"; und just als wir zu Fuß vom Bahnhof Falkensee zum Ort des Geschehens unterwegs waren, erwischte uns ein richtig heftiger Gewitterschauer. Als wir unser Ziel erreicht hatten, erfuhren wir durch einen Aushang, dass der Gottesdienst wegen der Wetterlage in die benachbarte Dorfkirche Falkenhagen verlegt worden war, eine denkmalgeschützte evangelische Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Der zuständige Pfarrer hatte die Nutzung durch die Freikirchler spontan erlaubt, und ich wage mal zu spekulieren, dass das Kirchenschiff schon lange nicht mehr so voll gewesen war: Rund 120 Leute drängten sich in die engen Holzbänke.
Nachdem es letztes Jahr beim Sommer-Taufgottesdienst der EFG The Rock Christuskirche nur einen einzigen Täufling gegeben hatte und beim Herbst-Taufgottesdienst (im Rahmen der Gemeindefreizeit) zwei, waren es diesmal nicht weniger als sechs; ein recht beachtlicher Mitgliederzuwachs für eine so kleine Gemeinde – man fragt sich unwillkürlich, ob sich auch hier die Spuren eines "Quiet Revival" bemerkbar machen. – Einen beträchtlichen Teil des Gottesdienstes nahmen die Zeugnisse der sechs Täuflinge ein; es waren zwei junge Männer (darunter der Mann mit dem Hipsterbart und den Tunnelohrringen, der mir zwei Wochen zuvor bei der Kaffeetafel ins Auge gefallen war), zwei ebenfalls noch recht junge Frauen und zwei Jugendliche, die ihre Zeugnisse in Form von Interviews mit der Jugendleiterin der Gemeinde (die wir vom JAM kennen) präsentieren durften. Die Taufzeugnisse waren durchweg sehr eindrucksvoll, gerade auch hinsichtlich der Unterschiedlichkeit der Lebenswege, die diese sechs Menschen dazu geführt hatten, sich taufen zu lassen; besonders bemerkenswert fand ich in dieser Hinsicht die Zeugnisse der beiden Jugendlichen. Bei der einen von diesen handelte es sich um ein 13-jähriges Mädchen (was ich schon deshalb interessant fand, weil ich bisher dachte, das Mindestalter für "Erwachsenen"-Taufen sei 14, aber das gilt offenbar nicht überall und ausnahmslos) aus nicht-religiöser Familie, das nach der Trennung seiner Eltern in einer betreuten Wohngruppe lebt und durch diese in Kontakt mit der Gemeindejugend gekommen ist; die andere Jugendliche war dagegen ein typisches "Gemeindekind", die Tochter einer Mitarbeiterin. Im direkten Vergleich konnte man den Eindruck haben, das "Gemeindekind" habe den schwierigeren Glaubensweg gehabt; und ich glaube, das ist über den konkreten Einzelfall hinaus lehrreich und beachtenswert. Vertiefen müsste man das vielleicht mal an anderer Stelle, hier und jetzt habe ich leider nicht die Zeit und den Platz dafür.
Auf die Taufzeugnisse folgte ein Lobpreis-Block, dann eine (für evangelikal-freikirchliche Verhältnisse eher kurze) Predigt und eine Gebetsgemeinschaft (was man "bei uns" wohl als "freie Fürbitten in besonderen Anliegen" bezeichnen würde, nur dass das "bei uns" im Sonntagsgottesdienst eher unüblich ist, erst recht in diesem Umfang); insgesamt dauerte der Gottesdienst wohl gut eineinhalb Stunden, die eigentliche Taufe noch nicht mitgerechnet, denn die fand – weil sie in dieser Konfession zwingend durch Untertauchen vollzogen werden muss – dann doch in dem Garten mit dem Swimmingpool statt. Das Wetter hatte sich inzwischen auch etwas stabilisiert.
Was ich voriges Jahr über die aus meiner Sicht doch arg dürftige Tauftheologie der Evangelikalen gesagt habe, brauche ich hier wohl nicht zu wiederholen; es stimmt aber immer noch. Was ich dabei auch diesmal wieder bemerkenswert fand, war, dass die Gottesdienstleiter es offenbar nicht lassen können, diese Dürftigkeit dezidiert herauszustellen, also immer wieder zu betonen, die Taufe sei lediglich eine symbolische Handlung, mit der der Täufling sein Bekenntnis zu Christus dokumentiere. Da scheint mir das Missverhältnis dazwischen, wie viel Wert einerseits auf die Taufe gelegt wird und wie wenig echte Bedeutung ihr zuerkannt wird, besonders augenfällig, aber wie gesagt, im Grunde habe ich das alles letztes Jahr schon festgestellt.
An die sechs Taufen schloss sich eine Gartenparty mit Grillwurst, Salat- und Kuchenbüffet an; es waren einige Leute da, wie wir vom JAM kannten, und meine Liebste kannte dank ihrer Mitarbeit im Alpha-Kurs noch mehr der Anwesenden. Während wir am Büffet anstand, erwies mein Tochterkind sich einmal mehr als exzellente Foto-Beraterin für meinen Blog, indem sie zu mir sagte, ich müsse unbedingt die Torte fotografieren – und dann, als ich mein Handy zückte, präzisierte: "Nein, von dieser Seite!" Warum? – Darum:
Auch noch erwähnenswert: Als die Kinder ihre Grillwurst aufgegessen hatten und noch eine wollten, sagten wir ihnen, sie könnten ruhig allein zum Grill gehen und nach Wurst fragen, und wenn sie mit irgendetwas Hilfe bräuchten, sollten sie "einfach irgendjemanden fragen – die sind hier alle nett". Gleich darauf fiel mir auf, dass ich das am Sonntag zuvor in Maria, Hilfe der Christen wohl nicht zu meinen Kindern gesagt hätte. Das ist nicht böse gemeint, sondern einfach eines von vielen Fallbeispielen dafür, dass die The Rock-Gemeinde in Hinblick auf das Jesuswort "An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid" (Johannes 13,35, Hoffnung für Alle) wirklich Maßstäbe setzt.
Und übrigens möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass meine Kinder es sich tatsächlich auch diesmal wieder nicht nehmen ließen, ein Bad im Taufbecken zu nehmen. Angesichts des wechselhaften Wetters waren sie diesmal allerdings die einzigen, die sich das trauten...
Neues aus Nigeria (und aus Tegel)
Bei der Vesper in St. Marien Alt-Reinickendorf am Samstagabend hatten wir auch den Priester aus Nigeria wiedergetroffen, der Anfang des Jahres als Pfarrvikar in der Pfarrei St. Klara Reinickendorf-Süd verabschiedet worden war und nun gerade zu Besuch in Berlin war; er verriet uns, er feiere am Sonntag eine Messe in der Allerheiligenkirche in Borsigwalde und am Montag in Herz Jesu Tegel, mit anschließender Kaffeetafel im Pfarrsaal. Am Sonntag waren wir ja nun schon anderweitig verplant, und die Messe in Herz Jesu am Montag begann um 9 Uhr, was für mich ziemlich knapp war, da ich vorher ja die Kinder zur Schule und zur KiTa bringen musste; aber ich nahm mir trotzdem vor, es zu versuchen. Tatsächlich erreichte ich die Kirche um 9:10 Uhr und kam damit gerade noch rechtzeitig zur Lesung von Nabots Weingarten (1. Könige 21,1-16). Die Kirche war auffallend gut besucht für eine Werktagsmesse; der Priester hielt eine kurze Predigt ("zwei Minuten" kündigte er an, es waren dann aber wohl doch ein paar mehr), in der er das Jesuswort "Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand,
sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin" (Mt 5,39) zu der Situation der Christen in Nigeria in Beziehung setzte. Die Kommunion wurde in beiderlei Gestalt gereicht, jedoch nicht mit Selbstintinktion; vielmehr legte der Priester den meisten Kommunikanten die in den Wein eingetauchte Hostie direkt auf die Zunge, nur einige wenige bestanden darauf, sie in die Hand zu nehmen.
Üblicherweise wird in Herz Jesu Tegel montags im Anschluss an die 9-Uhr-Messe der Rosenkranz gebetet; da es an diesem Montag aber nach der Messe eine Kaffeetafel im Pfarrsaal geben sollte, bei der der frühere Pfarrvikar darüber berichten wollte, wie es ihm in den zurückliegenden Monaten in Nigeria ergangen ist, wurde der Vorschlag gemacht, statt des "normalen" Rosenkranzes den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten, da der weniger Zeit in Anspruch nimmt. – Dabei ging mir wie schon öfter wieder einmal der Gedanke durch den Kopf, dass die fleißigen Rosenkranzbeterinnen (es sind weit überwiegend Frauen) erheblichen Anteil daran haben, dass diese ganze Gemeinde noch nicht mit Schwefeldampf und Theaterdonner im Erdboden versunken ist. Um so bedauerlicher ist es, dass es ihnen offenbar an Nachwuchs mangelt. Was mich wieder auf die im vorigen Wochenbriefing angesprochene "Sofortmaßnahmen"-Idee eines Flyers für die verschiedenen spirituellen Angebote der Gemeinde bringt. Auch ein Workshop "Einführung ins Rosenkranzgebet" oder so ähnlich könnte wahrscheinlich nicht schaden.
Bei der anschließenden Kaffeetafel im Pfarrsaal gab es neben gekauftem Kuchen auch selbstgemachte Schwarzwälder Kirschtorte, und der ehemalige Pfarrvikar erzählte hauptsächlich von der Schule in Owerri, die er mit Hilfe von Spenden aus Deutschland aufbaut, aber auch von der allgemein angespannten Sicherheitslage in Nigeria, gerade für Christen – sowie von der Pfarrei, in der sein Erzbischof ihn seit Ostern als Aushilfe einsetzt: Es handelt sich um eine Dorfpfarrei mit zwei Priestern (mit ihm zusammen jetzt drei), die jeden Tag die Messe feiern und sonntags zweimal – um 6 Uhr und um 9:30 Uhr. Auf die Erwähnung der 6-Uhr-Sonntagsmesse reagierten einige der Anwesenden mit ungläubigem Staunen und sogar Gelächter, dabei hätte ich gedacht, due müssten alt genug sein, um sich an Zeiten zu erinnern, als dergleichen auch hierzulande noch nicht unüblich war. Mein nächster Gedanke war, dass manche berufstätige Gläubige es vielleicht begrüßen würden, wenn Werktagsmessen um 6 statt um 9 Uhr angesetzt würden.
Was übrigens mein weiteres Engagement in der Tegeler Gemeinde angeht, habe ich mich für den übernächsten Montag (nach dem Rosenkranz) zu einem erneuten konspirativen Treffen verabredet, bin aber inzwischen annähernd sicher, dass ich nicht für den Gemeinderat kandidieren werde – nicht zuletzt deshalb, weil es im Moment danach aussieht, dass ich zum Zeitpunkt der Wahl gar nicht mehr in Tegel wohnen werde. Große Neuigkeiten, ich weiß; aber im Interesse der Spannungssteigerung möchte ich hier und jetzt erst mal nicht näher darauf eingehen. Die neulich hier angedachte Wiederbelebung des Arbeitskreises Neuevangelisierung würde ich trotzdem gern ins Gespräch bringen, mitsamt meinen Ideen für "Sofortmaßnahmen"; in welchem Umfang ich mich persönlich an deren Umsetzung werde beteiligen können, muss erst einmal dahingestellt bleiben.
Wenn der Vater mit dem Sohne: Lobpreis verbindet
Im vorigen Wochenbriefing nicht erwähnt hatte ich, dass am Freitag der dort geschilderten Woche die KiTa unseres Jüngsten wegen krankheitsbedingten Personalmangels Notbetreuung ausgerufen hatte, weshalb wir unseren Knaben freiwillig zu Hause ließen; bzw. "zu Hause" im wörtlichen Sinne eigentlich nicht: Vielmehr ging ich mit ihm zunächst zur "Rumpelberggruppe" (d.h. zur offenen Eltern-Kind-Gruppe in der Gemeinde auf dem Weg) und von dort aus dann nach St. Joseph Tegel, wo wir zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu eine schöne "Beten mit Musik"-Andacht abhielten. Am Dienstag nun wollte der Knabe zuerst überhaupt nicht aus dem Bett, hatte dann beim Frühstück einen "Meltdown", weil es das, was er essen wollte, nicht mehr gab, und wollte vor lauter Frust nicht in die KiTa. Nun ist es für mich als #kindergartenfrei-Veteranen, wie schon mehrfach betont, Ehrensache, zu sagen "Wenn das Kind nicht in die KiTa will, dann muss es auch nicht"; also erklärte ich mich, auch wenn ich die Zeit eigentlich gern anders genutzt hätte, bereit, mit ihm im Wesentlichen wieder dasselbe Programm durchzuziehen wie am Freitag zuvor.
Dass wir gerade St. Joseph zu unserer bevorzugten "Beten-mit-Musik-Kirche" auserkoren haben, hängt unter anderem auch damit zusammen, dass es dort – infolge der weniger prominenten Lage – nicht so viel "Publikumsverkehr" gibt wie in Herz Jesu und wir daher weniger darauf gefasst sein müssen, dass uns jemand "erwischt", der an unserer Art des Lobpreises Anstoß nehmen könnte. Bei der Andacht am Dienstag erlebten wir allerdings eine Überraschung: Während als drittes Lied der Andacht, auf besonderen Wunsch des Jüngsten, ausgerechnet das sehr HipHop-lastige "Jesus, unser Herr (Jetzt beten wir für diese Stadt)" aus der Sammlung "Es geht um Jesus" lief und der Knabe dazu abtanzte wie weiland König David vor der Bundeslade, registrierte ich, dass in einer der hinteren Bankreihen eine alte Dame Platz genommen hatte – so um die 80, würde ich schätzen, jedenfalls älter als meine Mutter oder meine Schwiegereltern. Immerhin machte sie ein freundliches Gesicht, das war ermutigend. Als das Lied zu Ende war, läuteten gerade die Glocken zum Angelus, also schob ich spontan das Angelusgebet in den Ablauf der Andacht ein, ehe ich zu den Fürbitten überging, gefolgt von Vaterunser, Tagesgebet und Segensbitte. Als Schlusslied hatte ich eigentlich "Beschützer der Welt" von Miriam Buthmann geplant, dachte aber "Noch ein Lied mit HipHop-Elementen ist vielleicht ein bisschen too much" und entschied mich stattdessen für den Klassiker "Zehntausend Gründe", in der Hoffnung, dieses Lied sei auch für ältere Ohren akzeptabel. Die alte Dame verharrte auf ihrem Platz, bis mein Sohn und ich uns anschickten, die Kirche zu verlassen; da sprach sie uns dann an – und zwar, um sich für die Andacht zu bäedanken. Das sei so schön gewesen, betonte sie, und habe ihr große Freude bereitet. Sie wirkte richtig gerührt, und ich war es daraufhin auch.
Am Freitag war ich, wie schon angekündigt, beim "Elternbesuchstag" an der KiTa des Jüngsten: Solche Besuchstage gibt es dort einmal im Monat, und jedesmal darf ein Kind aus jeder Gruppe (es gibt zwei Gruppen) ein Elternteil mitbringen. Da ich fand, wenn ich schon in der KiTa zu Gast wäre, sollte ich wohl auch ein bisschen Unterhaltungsprogramm beisteuern, nahm ich meine Gitarre (bzw. "Giraffe", wie eins der KiTa-Kinder sagte) mit, und das erwies sich tatsächlich als gute Idee – auch weil ein Mädchen aus der Gruppe meines Sohnes Geburtstag hatte. Diesen Umstand nahm ich zum Anlass, nach dem Frühstück "Wie schön, dass du geboren bist" von Rolf Zuckowski zu spielen, und wo ich schon mal dabei war, schob ich noch das "Kaugummi"-Lied von Daniel Kallauch hinterher. Die Kinder waren entzückt, also hängte ich noch "Die Affen rasen durch den Wald" aus dem Wölflings-Liederbuch "Der Kupferschmied" dran, dachte aber, danach wäre das Interesse der Kinder an meinem Gitarrespiel erst mal gestillt und "Planschen im Garten" wäre, gerade angesichts der hochsommerlichen Temperaturen, die größere Attraktion. Als ich dann aber, etwas abseits vom Getümmel auf einer Bank im Schatten sitzend, für mich allein den bewährten KiWoGo-Opener "Alles was ich hab" spielte, kamen doch wieder einige Kinder angelaufen und hörten zu. Also spielte ich weiter; allerdings besteht mein Repertoir an Liedern, die ich auswendig spielen kann, eben zum größten Teil aus Lobpreis oder allgemeiner gesprochen aus christlichem Liedgut, aus dem einfachen Grund, dass ich meine bescheidenen Gitarrenkünste überwiegend in kirchlichem Kontext praktiziere. Ich spielte also so Sachen wie Albert Freys Magnificat-Vertonung "Meine Seele preist die Größe des Herrn", "Gottes guter Segen sei mit euch" von Siegfried Fietz und "Gott, dein guter Segen" von Detlev Jöcker, aber auch "Einer hat uns angeleckt (mit der Zunge der Liebe)" und mein Medley aus "Lady in Black" und "Die Sache Jesu braucht Begeisterte". Ermutigt durch das Interesse der Kinder, legte ich nach Mittagessen und Vorlesezeit noch eine weitere Gitarrensession ein; das "Kaugummi"-Lied musste ich auf Wunsch der Kinder mehrfach wiederholen, überlegte aber gleichzeitig, was ich noch so spielen könnte, und verfiel schließlich auf "Einfach spitze" von Daniel Kallauch – das ich mit den Worten einleitete "Einige von euch kennen das vielleicht aus der Krabbelgruppe oder aus dem Kindergottesdienst." Das Ergebnis war: Sie kannten es alle. Wirkt sich offenbar doch aus, dass es eine evangelische KiTa ist.
Am späteren Nachmittag war dann die Talentshow der Schule des Tochterkindes; darauf werde ich nächste Woche noch zurückkommen müssen, aber da ich zwischendurch nicht nach Hause gekommen war, hatte ich immer noch meine Gitarre dabei, und während des anschließenden geselligen Beisammenseins im Schulgarten dachte ich mir: Eine Gitarre zu einer Talentshow mitbringen und dann nicht spielen, geht eigentlich nicht. Also packte ich die Gitarre gegen Abend nochmals aus und spielte ein wenig, allerdings eher gedämpft als Hintergrundmusik – und wurde von mehreren Anwesenden dafür gelobt, auclĺ und sogar vom Hauptorganisator der Talentshow, der meinte, das sei genau das Richtige für die entspannte Abendstimmung. Hashtag #kannstemalsehen!
Geistlicher Impuls der Woche
Da also Christus aus Liebe zu uns gestorben ist, bitten wir zur Zeit des Opfers, wenn wir das Gedächtnis seines Todes begehen, dass durch die Ankunft des Heiligen Geistes die Liebe geschenkt werde. Wir bitten inständig, dass wir durch die Liebe, in der sich Christus für uns kreuzigen ließ, die Gnade des Heiligen Geistes erlangen; die Welt soll uns gekreuzigt sein und wir der Welt (Gal 6,14). Wir ahmen den Tod des Herrn Jesus nach: wie er "durch sein Sterben ein für allemal tot für die Sünde ist, sein Leben aber für Gott lebt" (Röm 6,10), so wollen "auch wir in dieser neuen Wirklichkeit leben" (Röm 6,4). Wenn wir die Gabe der Liebe erhalten haben, wollen auch wir der Sünde sterben und für Gott leben. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist (Röm 5,5). Denn auch die Teilhabe am Leib und Blut des Herrn, wenn wir sein Brot essen und seinen Kelch trinken, legt uns nahe, dass wir der Welt sterben und unser Leben mit Christus verborgen in Gott haben (vgl. Kol 3,3) und unser Fleisch mit seinen Leidenschaften und Begierden kreuzigen (vgl. Gal 5,24).
(Fulgentius von Ruspe, Buch gegen Fabian)
Ohrwurm der Woche
Mark Morrison: Return of the Mack
Ein Song, der auf der Auswahlliste für meine "Abi 95 Top 100"-Hitliste stand, bis ich feststellte, dass die Single erst 1996 erschienen war. Eine knappe Entscheidung, aber irgendwo muss man halt die Grenze ziehen, und dies war auch nicht der einzige Song, der aus diesem Grund von der Liste gestrichen wurde. Ich erinnere mich gut, dass ich seinerzeit sehr überrascht war, dass "Return of the Mack" Mark Morrisons erster Charterfolg überhaupt war; ich fand und finde immer noch, der Song habe, nicht nur dank des Wortes "Return" im Titel, entschiedene Comeback Energy. Wovon der damals 34-jährige Sänger indes tatsächlich zurückgekommen war, ehe er den Song aufnahm, war eine dreimonatige Haftstrafe (die übrigens auch nicht seine letzte bleiben sollte). Erneut in den Vordergrund meines Bewusstseins geschoben hat sich "Return of the Mack" in jüngster Zeit vor allem dadurch, dass der Song häufig im Foyer der Kampfsportschule meiner Kinder läuft. Wie schon mal angemerkt: Die Musik ist dort meistens sehr gut.
Vorschau/Ausblick
Zu den Themen, die ich ins nächste Wochenende werde mitnehmen müssen, zählt neben der schon angesprochenen Talentshow der Schule unseres Tochterkindes auch ein "Probelauf" für unseren Straßenevangelisations-Einsatz in Spandau sowie das Geburtstagspicknick einer Künstlerfreundin. Am morgigen Sonntag wird der bisherige Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer SCJ, feierlich in sein neues Amt als Bischof von Münster eingeführt; gleichzeitig findet allerdings der Münster-Triathlon statt, was Straßensperrungen und weitere Verkehrsbehinderungen mit sich bringt und mich unwillkürlich an die ADFC-Fahrradsternfahrt in Berlin am Fronleichnamssonntag erinnert. Dass man selbst im traditionell erzkatholischen Münster vor derartigen verkehrsplanerischen Interessenkonflikten nicht (mehr) sicher ist, sagt wohl einiges aus. – Im Übrigen fällt mir im Zusammenhang mit Bischof Wilmer ein, dass ich einen Beitrag dazu in Planung habe, wie sich in seiner Eigenschaft als Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz bisher so macht; mal sehen, ob ich nächste Woche dazu komme, den fertig zu schreiben. Auf den Sonntag folgt die vorletzte "ganze" Schul- und Arbeitswoche vor den Sommerferien; das kommende Wochenende verspricht dann wieder ein Highlight zu werden: Zuerst, am Freitag, bin ich zu einer Veranstaltung des "Bewerbendenkreises" für pastorale Berufe im Erzbistum Berlin eingeladen, in Gestalt einer Wanderung durch den Grunewald, und da freue ich mich ziemlich drauf; noch mehr freue ich mich jedoch auf die KPE-Bundeswallfahrt zum Kloster Schöntal, die am Samstag in aller Früh' losgeht. Folgerichtig ist es etwas ungewiss, wann und von wo aus das nächste Wochenbriefing online gehen wird. Lasst euch überraschen, Leser – ich tue es auch...















