Eins vorweg: Leser aus dem Rheinland haben mein vollstes Verständnis, wenn sie angesichts der Überschrift dieses Wochenbriefings meinen, das sei ja wohl Anmaßung bzw. Etikettenschwindel, das Epizentrum des Karnevals sei ja wohl bei ihnen, jedenfalls ganz bestimmt nicht in Berlin. Trotzdem finde ich, diese Überschrift drängte sich einfach auf, nachdem der Berichtszeitraum dieses Wochenbriefings doch sehr stark vom Thema Karneval geprägt war. Indes: Nach den Karneval hat der Herr in Seiner Weisheit die Fastenzeit gesetzt, und da der Aschermittwoch ja so ziemlich in die Mitte des Berichtszeitraums dieses Wochenbriefings fiel, gibt es hier auch schon etwas "Fastenzeit-Content" – wovon in den nächsten Wochen naturgemäß noch mehr kommen wird. Damit nun aber auch genug der Vorrede!
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| Aus der Rubrik "Dinge mit Gesicht" – arrangiert vom Tochterkind. |
Kinderfasching 1: Atemlos durch den Nachmittag
Wie in der Vorschau-Rubrik des vorigen Wochenbriefings bereits geschildert, hatten wir uns am vergangenen Samstag dazu entschieden, alle zusammen zum Kinderfasching in St. Bernhard (Tegel-Süd) zu gehen; unser Jüngster verkleidete sich zu diesem Anlass als Michelangelo von den Teenage Mutant Ninja Turtles und unsere Große als Luna Lovegood aus "Harry Potter" – das heißt, ihr Kostüm war eine Hogwarts-Schuluniform in den Farben von Ravenclaw, dem Haus für die besonders schlauen Kinder. Der Umhang war ihr ein bisschen zu groß, was daher rührte, dass meine Liebste das gewünschte Kostüm nur bei einem Kostümversand für Erwachsene hatte finden können – ein Umstand, der, wie ich finde, viel über das "Harry Potter"-Fandom aussagt. –
Zur Gemeinde von St. Bernhard hatten wir selbst in unserer aktiven Zeit in der Tegeler Pfarrei kaum Kontakte gehabt, daher war es nicht sonderlich überraschend, dass wir bei dieser Faschingsfeier kaum jemanden kannten; die erfreulichste Ausnahme war die Familie des Jungen, mit dem unser Jüngster sich im Vorjahr bei dieser Veranstaltung angefreundet hatte (und der diesmal als "Super Mario" verkleidet war). Begrüßt wurden wir von einem Mädchen im Waldelfenkostüm, das bunte Glasperlen an die Eintretenden verschenkte; auch einige der anderen Kinder hatten sehr schöne und phantasievolle Kostüme, und auch die meisten Erwachsenen erschienen in Verkleidung, wobei im vielen Fällen das Kostüm lediglich durch ein paar Accessoires angedeutet war. Ich selbst hatte mir kurz entschlossen meinen Grinch-Kapuzenpulli übergezogen und fand, das müsse genügen. – Es gab ein Mitbring-Büffet, zu dem wir Popcorn (süßes und salziges) beisteuerten; hier nur mal ein Ausschnitt von dem, was es sonst noch so gab (es kam noch erheblich mehr dazu, nachdem ich dieses Foto gemacht hatte):
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| Ja, Bier gab es auch, und das war nicht alkoholfrei. |
Im Übrigen bestand das Programm der Veranstaltung in der Hauptsache aus Tanzspielen, oder sagen wir, Bewegungsspielen zu Musik. Bei der Liedauswahl fiel mir – nicht zum ersten Mal – auf, wie schmal und durchlässig die Grenze zwischen Kinderliedern und Ballermann-Sauf-und Mitgröl-Liedern heutzutage ist; ich schätze, der Oberbegriff lautet "Partyschlager" oder vielleicht auch "Stimmungsmusik". Jedenfalls liefen bei diesem Kinderfasching neben Kinderdisco-Klassikern von "Das Lied über mich" bis "Tschu Tschu Wah" z.B. auch "Helikopter 117" von Tobee – ein Lied, das ich erstmals bei der Urlauberkirche in Burhave gehört habe, da hatte ein Junge im Grundschulalter sich das gewünscht, aber vom Text her ist es eindeutig ein Sauflied –, "Was geht ab" von den Atzen, "Polka Polka Polka" von der Kölner Kapelle Brings und unvermeidlicherweise auch "Atemlos" von Helene Fischer. Da war es geradezu schon eine Erleichterung, dass als "Rausschmeißer" zum Ende der Veranstaltung "Drink doch eine met" von den Bläck Fööss aus den Boxen drang. – Übrigens war deutlich zu bemerken, dass nach ungefähr zwei Stunden die Stimmungskurve bei den Kindern – nicht nur unseren, sondern ganz allgemein – deutlich nach unten zu zeigen begann, und insofern war es wohl ganz gut, dass die ganze Veranstaltung nicht länger als zweieinhalb Stunden ging. Aber ich bin da auch voreingenommen, ich fand Kinderfasching schon als Kind eher anstrengend. Ich denke da immer an das Lied "1000 und 1 Nacht (Zoom!)" von der Klaus Lage Band – mit der Textstelle "Erinnerst du dich, wir ham Indianer gespielt / und uns beim Fasching in die Büsche versteckt": Als Kind habe ich das immer ganz selbstverständlich so verstanden, dass das lyrische Ich und seine Freundin sich versteckt haben, um beim Fasching nicht mitmachen zu müssen – obwohl sie sonst durchaus gern Indianer spielten. Und damit konnte ich mich sehr gut identifizieren. (Zum Stichwort "Indianer" weiter unten noch mehr.)
Quinquagesima und Wichtelgruppe
Zur Messe gingen wir an diesem Sonntag in St. Afra, hauptsächlich deshalb, weil im Anschluss daran das zweite Treffen des an diesem Standort neu gegründeten Pfadfinderstammes stattfinden sollte: Da es sich abzeichnete, dass wir es im gesamten Monat Februar nicht schaffen würden, zu den KPE-Wölflingen in Schöneberg zu gehen, wollten wir uns wenigstens diesen Termin nicht entgehen lassen. – Wir vielleicht nicht alle meine Leser wissen, ist das St.-Afra-Stift in Berlin-Gesundbrunnen der Sitz des Instituts St. Philipp Neri, das die außerordentliche Form des Römischen Ritus – sprich: die "alte Messe" nach dem Messbuch von 1962 – pflegt; aber erst als wir die Kirche betraten und den Altarraum mit violetten Tüchern geschmückt sahen, ging mir auf, dass nach dem hier verwendeten liturgischen Kalender bereits Vorfastenzeit war. Es war der Sonntag Quinquagesima, und die Messe war ausgesprochen schön und feierlich; damit verfestigt sich – nachdem ich nun zweimal im Abstand von vier Wochen (und dreimal innerhalb von vier Monaten) in St. Afra in der Messe war – der schon beim letzten Mal festgehaltene Eindruck, dass ich mich mehr und mehr mit dieser Form des Ritus "anfreunde". Sehr interessant fand ich auch die Predigt von Propst Piranty, in der es um die Kardinaltugenden ging – unter Berufung auf den "heiligen Aristoteles", wie der Propst einmal versehentlich sagte, sich aber sogleich schmunzelnd korrigierte.
Das anschließende Pfadfindertreffen im Garten des Stifts war etwas schwächer besucht als das erste seiner Art vier Wochen zuvor – was sich bei der Wölflings-Mädchengruppe besonders auffällig auswirkte, denn da nahmen diesmal nur vier Mädchen teil – darunter allerdings wiederum zwei, die unser Tochterkind schon vom Herbstlager her kannte. Übrigens hatten wir am Morgen in der Eile des Losgehens vergessen, unserer Tochter ihren "Skort" überzuziehen, und hatten angenommen, das werde wohl nicht weiter auffallen, aber tatsächlich war sie das einzige Mädchen ihrer Gruppe, das keinen Rock trug. Das erwähne ich aber nicht etwa, weil ich es schlimm gefunden hätte; es fiel mir einfach nur auf. (Wenn sie erst mal eine komplette Wölflingskluft hat, dann soll sie die zu den Meutentreffen natürlich auch anziehen, aber so weit sind wir noch nicht.) – Derweil hatte unser Jüngster, der in der Nacht zuvor schlecht geschlafen hatte, plötzlich keine Lust auf die Wichtelgruppe und ließ sich nur unter der Bedingung zum Mitmachen überreden, dass seine Mami dabei blieb. Da meine Anwesenheit vergleichsweise weniger gefragt war, verzog ich mich ins Gemeindecafé (wenn ich das mal so nennen darf) und führte dort ein sehr nettes und anregendes Gespräch mit den Eltern einiger anderer Wichtelkinder. Nach einer Weile hielt ich es aber doch für geraten, mal zu gucken, ob ich meine Liebste bei der Wichtelgruppe vielleicht mal "ablösen" könnte und sollte. Nachdem das Wichtelgruppentreffen mit Spielen im Garten begonnen hatte, war die Gruppe dann relativ bald nach drinnen umgezogen, in einen Raum neben der Krypta, wo gemalt und gebastelt und außerdem Obstsalat gefuttert wurde. Bald nachdem ich dazugestoßen war, wurde auch noch ein Topf Gulaschsuppe hereingebracht, den die Wölflinge draußen auf dem offenen Feuer heiß gemacht hatten. Mein Sohn zeigte mir stolz seine Bastelarbeiten, berichtete, er habe "ganz viel Obst" gegessen, und noch beim Schlafengehen betonte er, bei der Wichtelgruppe sei es "toll" gewesen – ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass er anfangs eigentlich keine Lust hatte. – Zum nächsten Wichtelgruppentreffen werden wir nicht kommen können, da es terminlich mit dem Kinderwortgottesdienst in St. Joseph Siemensstadt kollidiert; aber grundsätzlich sind wir da weiterhin im Boot, würde ich mal sagen.
Kinderfasching 2: Amerikanische Erstbewohner_innen und Meerjungmänner
Ebenfalls schon in der Vorschau-Rubrik des vorigen Wochenbriefings hatte ich erwähnt, dass am Rosenmontag an der Schule des Tochterkindes "antifaschistischer, kultursensibler Fasching" sei. Der Hintergrund dieser etwas polemischen Bemerkung war eine Mail der Schule an die "Eltern, Sorgeberechtigte[n] und Bezugspersonen" der Schüler, in der sich neben allerlei Informationen zum Ablauf der Schulfaschingsfeier die Anregung fand, "das Thema Verkleidung dazu zu nutzen mit euren Kindern kritisch zu reflektieren, wie rassistische Klischees oder Geschlechterrollen durch Kostüme verstärkt werden könnten". Nun gut, das war ja noch vergleichsweise moderat und freundlich formuliert, aber ein gewisses Augenrollen löste es bei mir doch aus. Angehängt an die Mail war eine Broschüre mit dem Titel "Fasching vorurteilsbewusst feiern! –Anregungen für eine diskriminierungssensible Praxis", herausgegeben von der Beratungsstelle "KiDs –Beratung & Kampagnen der Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung" im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Die Broschüre stammt aus dem Jahr 2016, man könnte also sagen, das ganze Thema sei ein ziemlich alter Hut; aber ein paar Anmerkungen habe ich doch dazu. Exemplarisch kritisiert wird in dieser Broschüre – nicht sehr überraschend, wenn man mit einschlägigen Diskursen vertraut ist – die "Kostümierung als amerikanische Erstbewohner_innen"; ja, damit sind Indianer gemeint. "Die sogenannten 'Indianer' gibt es nicht und gab es nie", liest man da. "Der Begriff wurde im Zuge der Kolonialisierung Nord- und Südamerikas der damaligen Bevölkerung aufgezwungen und steht somit in Zusammenhang mit der brutalen Vernichtung großer Teile dieser Personengruppe." Lassen wir mal beiseite, dass nicht wenige Angehörige "dieser Personengruppe" sich selbst sehr wohl als Indianer bezeichnen und definieren; viel interessanter finde ich es, wie knapp die Verfasser der Broschüre im ersten hier zitierten Satz an einer richtigen Erkenntnis vorbeischrammen: Wer sich im Karneval als "Indianer" verkleidet, hat in der Regel gar nicht den Anspruch oder die Absicht, eine realitätsadäquate Darstellung "amerikanischer Erstbewohner_innen" abzuliefern; der Indianer als Karnevalskostüm ist im Grunde ebenso eine Phantasiefigur wie etwa eine Meerjungfrau. – À propos: Eine Verkleidung als Meerjungfrau ist deshalb problematisch, weil sie geeignet ist, Geschlechtsstereotype zu befestigen. "Dass es Piratinnen und Meerjungmänner geben kann, braucht manchmal eine Ermutigung durch Erwachsene." Ich schätze, man kann schon froh sein, dass hier nicht der Wortbestandteil "Jungfrau" als Kennzeichen einer restriktiven Sexualmoral, ja als "Slutshaming" getadelt wird. – Aber mal im Ernst: Auch hier enthält die Bemerkung, für eine Kostümierung als Piratin oder Meerjungmann brauche es möglicherweise eine "Ermutigung durch Erwachsene", wieder ein bisschen mehr Wahrheit, als den für diese Broschüre Verantwortlichen lieb sein dürfte. Der entsprechende thematische Abschnitt beginnt nämlich mit dem Satz "Der Druck auf Kinder, sich eindeutig als Junge oder Mädchen zu definieren und dies durch entsprechendes Aussehen und Verhalten zu unterstreichen, ist hoch" – ein klassisches Beispiel dafür, wie Glaubenssätze der Gendertheorie als vermeintliche Tatsachen präsentiert werden. Wie ich aus der Broschüre "Trans* in der Schule" weiß, die ich jüngst für die Tagespost rezensiert habe, sagen Evolutions- und Entwicklungspsychologie etwas ganz Anderes, nämlich dass es für die allermeisten Kinder völlig normal und selbstverständlich ist, "sich eindeutig als Junge oder Mädchen zu definieren", und dass sie von ihrem Umfeld auch so wahrgenommen werden wollen.
Als ich das Tochterkind zur Schulschlusszeit von der Faschingsfeier abholte, hatte ich angesichts der kostümierten Kinder, denen ich begegnete, nicht den Eindruck, dass die in der Broschüre dargelegten Prinzipien wesentlichen Einfluss auf die Kostümauswahl gehabt hätten. Zu denken gab mir indes etwas, was meine Tochter mir auf dem Heimweg erzählte: Zum Programm der Feier hatte eine "Kostümpräsentation" gehört, die jedoch dezidiert keinen Wettbewerbscharakter hatte; nicht nur gab es keine Prämierung der besten Kostüme, sondern "man durfte nicht mal sagen, welches Kostüm man am coolsten fand". Auf meine Nachfrage, was denn wohl passiert wäre, wenn man es doch getan hätte, erklärte sie, das wisse sie nicht, da sich alle daran gehalten hätten.
Kinderfasching 3: Junges Gemüse
Über die Faschingsfeier an der KiTa unseres Jüngsten gibt es vergleichsweise weniger zu berichten, aber der Vollständigkeit halber (und um der Kontrastwirkung willen) seien auch ihr ein paar Zeilen gewidmet. Hier wurde den Eltern im Vorfeld mitgeteilt, es gebe "keine Vorgaben für Kostüme, nur Waffen sind nicht so gerne gesehen". So geht's also auch! Was dabei herauskommt, wenn in der Kostümfrage so wenig Regulierung herrscht, dokumentieren die Fotos, die in der KiTa-App hochgeladen wurden: Die Mädchen waren fast durchgehend als Prinzessinnen oder Feen verkleidet, eins als Biene und eins als Löwe, was zweifellos etwas aus dem Rahmen fiel; bei den Jungs standen Superheldenkostüme hoch im Kurs, ein Junge war als Feuerwehrmann verkleidet und einer als Pirat. – Auch hier gab es übrigens ein Mitbring-Büffet, anders als beim Fasching in St. Bernhard gab es hier jedoch eine Liste, auf der aufgeführt war, was alles mitgebracht werden sollte, und die Eltern sollten auf dieser Liste angeben, was davon sie mitzubringen gedachten. Auf die Existenz dieser Liste wurden wir erst aufmerksam, als schon fast alle Posten vergeben waren, und so fiel uns die Aufgabe zu, einen von zwei Gemüsetellern zum Büffet beizusteuern. Da auch vom Büffet ein Foto in der KiTa-App hochgeladen wurde, kann ich zu Protokoll geben, dass "unser" Gemüseteller "dem anderen" an Auswahl und Menge einigermaßen ebenbürtig war. Also nochmal alles gutgegangen...!
Doppelter Aschermittwoch, mal wieder
Der Umstand, dass die KiTa unseres Jüngsten am Mittwoch wegen einer Mitarbeiterfortbildung geschlossen war, ermöglichte es mir, wie in den Jahren zuvor wieder zusammen mit dem Knaben in St. Marien Maternitas in Heiligensee in die Aschermittwochs-Messe zu gehen, die heuer wieder von Pater Mephisto zelebriert wurde. In seinen Begrüßungsworten hob er hervor, der Aschermittwoch sei "eine echte Zäsur – zunächst mal im Ablauf der Liturgie und im kirchlichen Jahreskreis":
"Etwas Neues soll beginnen, und für Neues ist es immer notwendig, sich vorzubereiten. Sich darauf vorzubereiten, dass wir irgendwann, an Ostern, Auferstehung feiern – dazu ist es notwendig, dass wir uns bewusst machen, wo wir dem nicht entsprechen, wo Defizite sind" –
An der Stelle musste ich dann doch ein Augenrollen darüber unterdrücken, was für Verrenkungen manche Seelsorger machen, um nur nicht "Sünde" sagen zu müssen. Vermutlich würden sie, wenn man sie darauf anspräche, argumentieren, mit solchen Begriffen könnten die Menschen heutzutage nichts mehr anfangen und sie würden eher Abwehrreaktionen hervorrufen; dagegen denke ich mir, wenn man die Leute, jedenfalls die, die einigermaßen regelmäßig in die Kirche kommen, mal an ein paar Grundbegriffe der christlichen Glaubenslehre gewöhnen wollte, hätte das nicht zuletzt den Vorteil, dass man ihnen nicht immer wieder von Neuem erklären müsste, was das ist. –
Anknüpfend an das Stichwort "Zäsur" drehte sich die gut sechs Minuten lange Predigt dann, ohne auf die Lesungstexte des Tages Bezug zu nehmen, um das Thema "Grenzen": solche, "die wir respektieren müssen und vielleicht manchmal zu wenig respektieren und uns zu wenig bewusst machen, und andere, die eigentlich überwunden werden müssten." Ich war durchaus gespannt, was Pater Mephisto zu diesem Thema einfallen würde, welches seiner diversen Gesichter er der Gemeinde diesmal zeigen würde; aber das Ergebnis war im Guten wie im Bösen eher enttäuschend. So nannte er als Beispiel für "sichtbare Grenzen, ganz greifbare Grenzen" die "Mauern dieser Kirche" und betonte, dass diese "uns hier einen Raum geben des Gebets, der Sammlung, des Abstandnehmens von dem Betrieb, der draußen herrscht"; nun hätte man annehmen können, dass er daran die Mahnung anschließen würde, die Kirche dürfe nun aber nicht der Versuchung erliegen, es sich in ihren eigenen vier Wänden bequem zu machen oder sich gar "einmauern", aber davon war in der Predigt keine Rede, weder im Sinne von Evangelii Gaudium noch gar im Sinne des Synodalen Wegs. Weiterhin hätte man erwarten können, dass in einer Predigt zum Stichwort "Grenzen" auch das Thema Migrationspolitik eine Rolle spielen würde, aber nichts da; die einzige politische Anmerkung, die Pater Mephisto sich erlaubte, war eine ziemlich unverfängliche, da sie sich auf ein Thema bezog, das sozusagen bereits "Geschichte" ist: "Wir haben es ganz deutlich, denke ich, hier damals erlebt beim Fall dieser Mauer, die diese Stadt umschlossen hat. Eine unnatürliche, eine zu überwindende Grenze." (Man könnte meinen, diese Bemerkung provoziere geradezu die Frage, nach was für Kriterien denn im politischen Bereich zu entscheiden sei, ob eine Grenze "natürlich" oder "unnatürlich", überwindens- oder erhaltenswert sei, aber auch dazu: nada.) Ein letztes Mal regte sich bei mir die Hoffnung, es könnte doch noch interessant werden, als Pater Mephisto erklärte: "Heutzutage denke ich, dass manche Grenzen in unserem Leben sich sehr erweitert haben". Und was meinte er damit? "Zum Beispiel was unsere Kommunikationsmöglichkeiten angeht – da haben wir ganz viele neue Möglichkeiten..." Gähn. Da sind wir jetzt auf dem Niveau "Heidi Kabel wirbt für Volkshochschulkurse zum Thema 'Internet für Senioren'". – Das Schlussplädoyer der Predigt lautete:
"Ich möchte Sie einladen, diese Fastenzeit zu nutzen, da nachzuschauen: welche dieser Grenzen uns hilfreich sind; wie wir sie respektieren – oder auch übertreten, dort, wo ein Übertreten eben nicht angesagt ist; nachzuschauen, welche Grenzen uns eher behindern und hemmen in unserer Entfaltung und deshalb überwunden werden sollten. Darüber ein bisschen nachzudenken, vielleicht die eine oder andere Korrektur anzubringen, das ist, denke ich, ein gutes Ziel für die Fastenzeit."
Lame, wie die jungen Leute sagen. Derart schwammige, lauwarme, einer klar erkennbaren Aussageabsicht ermangelnden Predigten bin ich von diesem Priester eigentlich nicht gewohnt; auch die zahlreichen Sprechpausen, ohne die die Predigt um mindestens ein Drittel kürzer gewesen wäre, trugen zu dem Eindruck bei, dass er eigentlich gern etwas Substanzielleres, vielleicht sogar Kontroverseres gesagt hätte, sich aber nicht so richtig traute. Was mag da los sein? (Nur nebenbei, und da Pater Mephisto ja in der Pfarrei St. Klara Reinickendorf-Süd auch für die "queersensible Pastoral" zuständig ist, sei erwähnt, dass es – soweit es aus den Vermeldungen ersichtlich ist – heuer anders als in den letzten Jahren in dieser Pfarrei keine "Segensfeier für Verliebte" zum Valentinstag gab. Ist das schon der "Leo-Effekt" oder lag es nur daran, dass der Valentinstag auf das Karnevalswochenende fiel und man darum Anderes zu tun hatte?)
Beim anschließenden Gemeindefrühstück gab es, ebenso wie letztes Jahr, Graupensuppe, Brot und Butter; das nutzte ich für meine einmalige Sättigung des Tages, nachdem ich zu Hause nur Kaffee getrunken hatte. Bis zum Abend, d.h. bis zum Abendessen beim JAM, hatte ich dann aber richtig Hunger; da traf es sich ungünstig, dass dort überwiegend Wurstbrote aufgetischt wurden. Ich konnte ein einziges Wurstbrot ergattern, dazu ein paar Happen Laugengebäck, Apfel- und Bananenstücke und ein kleines Stück Möhre. Fühlte sich richtig nach Fasten an. –
Da wir alle etwas müde und erschöpft waren und meine Liebste obendrein ziemlich erkältet war, stand es am Ende des JAM ein bisschen auf der Kippe, ob wir danach noch wie in den Jahren zuvor in St. Stephanus zur Aschermittwochsmesse gehen würden, aber nun waren es bemerkenswerterweise die Kinder, die sich entschieden dafür aussprachen. – Die Messe in St. Stephanus war gut besucht und wurde zelebriert von einem polnischen Pfarrvikar, drn ich bisher sozusagen nur "vom Sehen" kannte, nämlich als Konzelebranten bei festlichen Messen für die gesamte Pfarrei. Das erste, was mir an ihm auffiel, war, dass er die liturgischen Texte in einem atemberaubenden Tempo sprach; bei der Predigt zügelte er dieses Tempo aber so einigermaßen und kam so auf eine Predigtlänge von rund sechs Minuten. In dieser Zeit nahm er auf alle drei Lesungstexte Bezug, am meisten aber auf die 2. Lesung (2. Korinther 5,20-6,2) – und hier vorrangig auf den Satz "Lasst euch mit Gott versöhnen!". Dabei wies er darauf hin, dass Paulus unmittelbar zuvor, in Vers 5,19, schreibt "Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat" – und stellte folgerichtig die Frage in den Raum, was denn eigentlich noch zu tun bleibe, wenn doch "Gott bereits alles gemacht" habe und "diese Versöhnung längst geschehen" sei. In diesem Sinne verglich er das Versöhnungsangebot Gottes mit einem Geschenk, das man erst einmal annehmen und auspacken müsse, "damit es mir wirklich zum Geschenk wird". Das Geschenk der Versöhnung anzunehmen, bedeute aber, dass "ich mein Leben im Einklang mit Gott lebe, soweit es mir möglich ist":
"Doch wo dies noch nicht der Fall ist, wo ich noch immer meine eigene Suppe koche, nicht bereit bin, Seinen Willen in meinem Leben geschehen zu lassen, wo Er keine oder nur eine Nebenrolle in meinem Leben spielt, brauche ich eben die Versöhnung mit Gott auch heute noch."
Zum JAM möchte ich aber auch noch etwas sagen, obwohl da erneut kein thematischer Bezug zum Aschermittwoch hergestellt wurde. Wieder einmal herrschte beim JAM krankheitsbedingter Mitarbeitermangel, was u.a. dazu führte, dass die Kinder für den katechetischen Teil nicht in zwei Altersgruppen geteilt wurden, sondern alle zusammen im großen Saal blieben. Inhaltlich ging es weiter um die "Ich bin"-Worte Jesu: Nach "Ich bin das Licht der Welt" vor den Winterferien und "Ich bin das Brot des Lebens" in der vorigen Woche kam diesmal "Ich bin die Tür" an die Reihe, und da die JAM-Leiterin erkältungsbedingt nicht gut bei Stimme war, hielt sie nicht die komplette Katechese "live", sondern griff auf ein schon ein paar Jahre altes YouTube-Video zurück, das ich hier kurzerhand mal teile, um meinen Lesern einen Eindruck von Stil und Methodik der JAM-Katechesen zu vermitteln:
Der "Live"-Anteil an der Katechese beschränkte sich im Wesentlichen auf ein "Ergebnissicherungs"-Gespräch mit den Kindern, und ich stellte erfreut fest, dass meine Große dazu wieder ein paar sehr gute Wortmeldungen beisteuerte. Wenn ich das so beobachte, freue ich mich schon richtig auf den Erstkommunion-Unterricht im nächsten Schuljahr...
Wie läuft's denn so mit dem Bibelleseplan?
Wie unlängst schon berichtet, habe ich für das laufende Kalenderjahr ja den wohllöblichen Vorsatz gefasst, das ganze Alte Testament durchzulesen, mit Hilfe eines Bibelleseplans der EFG The Rock Christuskirche, der allerdings, um auch die dort teils aus konfessionellen Gründen weggelassenen, teils anscheinend einfach vergessenen Bücher darin unterzubringen, einige Modifikationen erfordert. Nun bin ich seit sechs Wochen dabei und denke mir, es ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz – zumal meine Bemühungen, gegenüber dem Original-Zeitplan einen Vorsprung herauszuarbeiten, bereits messbare Erfolge gezeitigt hat: So habe ich eine Woche früher, als der Plan es vorsieht, mit dem Buch Exodus angefangen. – Mit den Geschichtsbüchern des Alten Testaments kenne ich mich ja eigentlich schon von Kindheit an recht gut aus (habe ich schon mal die Anekdote erzählt, wie ich zu meiner ersten eigenen Kinderbibel gekommen bin? Nein? Na, vielleicht ein andermal) und bin ja, wie berichtet, auch voriges Jahr mit meinem selbstauferlegten Bibellesepensum immerhin bis zum 1. Buch Samuel gekommen, aber trotzdem ist mir auf meiner aktuellen Lesereise durchs Alte Testament schon im Buch Genesis etwas aufgefallen, was ich vorher nie so richtig bemerkt habe: nämlich, dass sich an die Erzählung, wie Abraham bei den Eichen von Mamre Besuch von Gott (in dreifaltiger Gestalt, wenn man so will) bekommt, direkt das Strafgericht über Sodom und Gomorrha anschließt. Gott ist also praktisch schon auf dem Weg, Sodom zu zerstören, und schaut unterwegs bei Abraham vorbei; und nachdem Er mit ihm gegessen und ihm die Geburt eines Sohnes angekündigt hat, sagt Er im Wesentlichen: "So, ciao, ich muss los, Sodom vernichten." Und dann kommt der berühmte Dialog, in dem Abraham Gott die Zusage abringt, die Stadt zu verschonen, sofern Er mindestens zehn Gerechte in ihr findet. Was ich mit dieser Erkenntnis anfangen soll, weiß ich selbst nicht, aber ich finde es von der Erzählstruktur her irgendwie interessant.
In der Abteilung "Weisheitsliteratur" bin ich mit dem Buch der Sprichwörter ganze neun (!) Wochen früher fertig geworden, als der Plan es vorsieht, und ich muss gestehen, dass mir dieses Buch stellenweise etwas redundant vorkommt. Einzelne Verse enthalten ja redaktionelle Hinweise, denen man entnehmen kann, dass es sich bei verschiedenen Abschnitten dieses Buches um Sammlungen seinerzeit gängiger Sprichwörter handelt, und dabei scheint es, dass in den einzelnen Abschnitten zuweilen mehrere Varianten desselben Sprichworts auftauchen; eine nachvollziehbare Ordnung (im Sinne einer thematischen Sortierung) kann ich in diesen Sammlungen vielfach nicht entdecken. Ein paar Verse habe ich mir jedoch notiert, da ich sie ausgesprochen bemerkenswert fand; so z.B. Kapitel 15, Vers 15:
"Der Bedrückte hat lauter böse Tage, / der Frohgemute hat ständig Feiertag."
Schön, oder? Und erinnert sich noch jemand an die "Man or Bear?"-Debatte, die ab Frühjahr 2024 durch die Sozialen Netzwerke tobte und die sich um die Frage drehte, ob Frauen, wenn sie allein im Wald sind, lieber einem Bären oder einem (fremden) Mann begegnen würden? Da frage ich mich nun, ob eigentlich irgendjemand auf die Idee gekommen ist, Spr 17,12 in die Debatte zu werfen:
"Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt hat, / als einem Toren in seinem Unverstand."
In der kommenden Woche kann ich jedenfalls mit einem Buch der Bibel anfangen, das im Bibelleseplan der EFG The Rock Christuskirche gar nicht vorkommt, nämlich mit dem Buch Kohelet (auch genannt "Prediger Salomo"). Damit gedenke ich in zwei Wochen "durch" zu sein, und dann kommt das Hohelied dran, das im "The Rock"-Plan ebenfalls fehlt. Ich werde berichten!
Geistlicher Impuls der Woche
Das höchste Gut ist Gebet und Gespräch mit Gott: denn das ist Gemeinschaft und Vereinigung mit ihm. Wie die Augen des Leibes erleuchtet werden, wenn sie Licht sehen, so wird der Geist erleuchtet, wenn er sich auf Gott richtet, angestrahlt von seinem unsagbar hellen Licht. Ich meine aber ein Beten, das nicht nur gewohnheitsmäßig ist und eingeschränkt wird auf bestimmte Zeiten und Stunden, sondern ein Beten, das Tag und Nacht immer währt. Es genügt nicht, dass wir die Gedanken schnell auf Gott richten, wenn wir uns dem Gebet zuwenden. Auch wenn jemand mit gewissen Pflichten befasst ist oder mit der Sorge für die Armen und anderen Sorgen oder mit nützlichen Werken der Wohltätigkeit, immer soll er damit das Denken an Gott und das Verlangen nach ihm verbinden, damit sein Tun durch die Gottesliebe gleichsam wie mit Salz gewürzt (vgl. Kol 4,6) und so für den Herrn aller Dinge eine angenehme Speise wird. Durch das Gebet hoch in den Himmel erhoben, umarmt die Seele den Herrn mit unsagbar inniger Hingabe. Wie das Kind unter Tränen nach der Mutter ruft, verlangt die Seele nach der geistigen Milch (vgl. 1 Petr 2,2). Sie trägt ihre eigenen Bitten vor und erhält Gaben, die größer sind als alle sichtbare Schöpfung.
Das Gebet ist eine ehrwürdige Botschaft von Gott, es erfreut das Herz und macht die Seele still. Wenn ich von Gebet spreche, denke ich nicht an Worte. Es ist vielmehr ein Verlangen nach Gott, eine unsägliche Liebe, die nicht aus dem Menschen kommt, sondern von der göttlichen Gnade. Der Apostel schreibt: "Wir wissen nicht, wofür wir in der rechten Weise beten sollen: der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können" (Röm 8,26). Wenn der Herr jemandem dieses Gebet schenkt, dann ist das für ihn ein Schatz, der ihm nicht genommen werden kann, eine Speise vom Himmel, welche die Seele sättigt. Wer von ihr genießt, dessen Herz wird von ewiger Sehnsucht nach Gott wie von einem heißen Feuer entzündet.
(Johannes Chrysostomus, Predigt über das Gebet)
Ohrwurm der Woche
The La's: There She Goes
Ein weiteres Fundstück aus dem schon vorige Woche erwähnten YouTube-Beitrag zum Thema "Bands aus den 90ern, die 'das nächste große Ding' hätten werden können, es dann aber doch nicht wurden". Ich muss gestehen, ich kannte den Song ursprünglich nur in der rund ein Jahrzehnt später entstandenen Coverversion von Sixpence None the Richer (habe ich schon mal erwähnt, dass das eine christliche Band ist? – Äh, ja, habe ich). Die Version ist zwar ganz süß, gehört aber ehrlich gesagt zu der von mir am wenigsten geschätzten Sorte von Coverversionen, nämlich der Sorte "Gar nicht mal so sehr anders als das Original, nur nicht ganz so gut". Am Original gefällt mir der rauere und kantigere Sound; gar nicht zufrieden war damit hingegen der Frontmann der Band, Lee Mavers, der am liebsten das ganze Album noch einmal neu eingespielt hätte – was dazu führte, dass die Band sich zerstritt. Aus heutiger Sicht gelten The La's als Vorläufer des Brit-Pop-Hypes der 90er, und es hat durchaus einen gewissen Reiz, sich ein Paralleluniversum vorzustellen, in dem sie – anstelle von Oasis – die größte Band dieses Jahrzehnts geworden wären.
Vorschau/Ausblick
Wie vorige Woche schon angekündigt, war heute ein außerordentlich ereignisreicher Tag: Ich war von morgens bis nachmittags bei einem "Bewerber:innentag" des Erzbistums Berlin für pastorale Berufe, und im selben Zeitraum war meine Liebste bei einem Einkehrtag für Frauen, der an einer freikirchlichen Gemeinde in Schöneberg stattfand. Währenddessen übernahmen meine Schwiegermütter die Betreuung der Kinder; zeitweilig war im Gespräch gewesen, dass sie mit den Kindern zu den KPE-Wölflingen in Schöneberg gehen würden, wo heute der "BiPi-Tag" (der Geburtstag von Lord Baden-Powell und seiner Frau Olave) gefeiert wurde, aber unser Jüngster erklärte, er habe darauf keine Lust – was vielleicht teilweise dadurch bedingt war, dass es "nur" ein Wölflingstreffen, also ohne paralleles Wichtelgruppentreffen, war und er nicht nur ein Anhängsel seiner großen Schwester sein wollte (die ihrerseits sagte, sie habe zwar Lust, bestehe aber nicht darauf, dort hinzugehen). Mein Eindruck war, meinen Schwiegermüttern kam das ganz gelegen, und so fuhren sie mit den Kindern stattdessen zum "Holland-Park" in Schwanebeck. Aber so oder so dürfte es nächste Woche so allerlei über diesen Samstag zu berichten geben.
Für den morgigen 1. Fastensonntag haben wir nichts Besonderes geplant, außer "ganz normal" in St. Joseph Siemensstadt in die Messe zu gehen; ich habe das Gefühl, solche "ganz normalen" Sonntage sind in letzter Zeit selten geworden. Von Montag bis Donnerstag trifft sich die Deutsche Bischofskonferenz in Würzburg zu ihrer Frühjahrsvollversammlung und wird im Zuge dessen auch einen neuen Vorsitzenden wählen; darüber, wer das wird, darf noch spekuliert werden, aber viel schlimmer als Bischof Bätzing kann der Neue eigentlich kaum sein. – Und was ist währenddessen bei uns so los, abgesehen von Schule, KiTa, Omatag und Kampfsport? Am Mittwoch ist JAM, da geht's voraussichtlich mit den "Ich bin"-Worten weiter, und anschließend trifft sich der Arbeitskreis Kinderwortgottesdienst in kleiner Besetzung und informellem Rahmen, denn fürs nächste Wochenende gibt es jede Menge zu planen und zu erwägen: Am Samstag steht der weitgehend improvisierte RKT zum Thema Schöpfung auf dem Programm und am Sonntag der KiWoGo zur Verklärung Christi. Dazwischen, nämlich am Samstagabend, ist auch noch "General Meeting" im Baumhaus – mal sehen, ob ich es dahin schaffe, sei es mit der Familie oder ohne. Langweilig wird's jedenfalls nicht...


















