Es gibt mal wieder eine Menge zu berichten, Freunde; und es sieht derzeit stark danach aus, dass das mindestens bis zu den Sommerferien so weitergeht. Wann ich bei alledem mal dazu kommen soll, über die Themen zu schreiben, für die in den Wochenbriefings kein Platz ist, sei mal dahingestellt... Aber nun möchte ich mich erst einmal nicht länger mit der Vorrede aufhalten!
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| Fast schon Punkpastoral-Style: Straßenmalereien auf dem Vorplatz der Spandauer Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen am Tag der Fronleichnamsprozession |
Ein Samstag zwischen Wölflingen und Punks
Wie in der Vorschau-Rubrik des vorigen Wochenbriefings schon angekündigt, stand am ersten Samstag im Juni das Meutentreffen der KPE-Wölflingsmädchen in Schöneberg ganz oben auf der Tagesordnung; eine unerwartete Schwierigkeit ergab sich indes dadurch, dass unsere Große am Frühstückstisch verkündete, sie habe "heute keine Lust". Zunächst war ich gewillt, das als einen klassischen Fall von "Dann mach's halt ohne Lust" zu behandeln, umso mehr, als ich überzeugt war, der Spaß an der Sache werde sich schon noch einstellen, wenn sie erst mal dort wäre; sie blieb jedoch sehr entschieden dabei, dass sie da nicht hinwolle – was mich wunderte, zumal ich beim vorigen Mal eigentlich den Eindruck gehabt hatte, es sei alles prima gewesen. Auf mehrfache Nachfrage hin stellte sich heraus, dass sie mit der Rudel-Einteilung unzufrieden war und dass es beim vorigen Meutentreffen eine Situation gegeben hatte, in der sie sich von ihrer Rudelführerin ungerecht bzw. übertrieben streng behandelt gefühlt hatte. Ich beharrte allerdings darauf, das sei kein Grund, nicht zum Meutentreffen zu gehen; wenn es Konflikte zwischen ihr und ihrer Rudelführerin gebe, dann müsse sie darüber eben mit Akela sprechen. Etwas widerwillig bzw. unter Protest legte meine liebe Tochter ihre Wölflingskluft an, aber kaum trug sie diese, veränderte sich auch ihre Haltung. (Das ist ein wirklich faszinierendes Phänomen, das sich so ähnlich auch bei der Trainingskleidung im Kampfsport beobachten lässt.) Weiter trug es zur Aufhellung der Stimmung bei, dass wir auf dem Weg zur S-Bahn einen herrenlosen 10-Euro-Schein auf dem Gehweg fanden und ihn sogleich in Snacks und Getränke für unterwegs umsetzten. Und dann wünschte uns im Vorbeigehen eine uns persönlich nicht bekannte Frau sehr herzlich ein schönes Wochenende und merkte dazu an, wir würden "so viel Lebensfreude ausstrahlen". Hätte ich in dem Moment gar nicht gedacht.
In der S-Bahn fragte ich mein Tochterkind: "Erinnerst du dich, als wir das erste Mal auf dem Reiterhof 'Kleine Mücke' waren, und gleich beim ersten Ausritt haben ein paar der Ponys gescheut und zwei Mädchen sind abgeworfen worden? Und eins der Mädchen hat geweint und gesagt, es wollte nie wieder reiten?" Meine Tochter bejahte, und ich fuhr fort: "Und da haben die Reitlehrerinnen ihr gesagt, sie soll aufhören zu heulen, gleich wieder aufsteigen und weiterreiten. Das wirkte erst mal ziemlich streng und fast ein bisschen herzlos, aber es war trotzdem richtig so – es ging nämlich darum, dass das negative Erlebnis sich nicht festsetzen sollte." Diese Botschaft kam bei meinem Tochterkind offenbar an; und als wir dann am Ort des Meutentreffens ankamen und meine Große auf andere Wölflingsmädchen traf, war ihr die Frage der Rudel-Einteilung – wie sie mir versicherte, als ich sie fragte, ob wir die Leiterin gemeinsam darauf ansprechen sollten – "eigentlich schon egal". Sie hätte es zwar gern gesehen, wenn ich mich auf eine Bank im Garten gesetzt und dem Meutentreffen zugesehen hätte, aber ich argumentierte "Wenn das alle so machen würden, wäre der ganze Garten voller Eltern", und das sah sie ein. Ich fuhr also erst mal mit dem Bus nach Steglitz zur Rosenkranzbasilika und betete dort eine Weile; ungefähr die letzte halbe Stunde des Meutentreffens sah ich mir aber doch an. Was ich vom Programm der Veranstaltung mitbekam, war zunächst ein Quizspiel, in dem es um Hauptstädte europäischer Staaten und deutscher Bundesländer ging, und dann bekamen die Mädchen Briefe von Wölflingsmädchen aus dem französischen Partnerverband AGSE, die sie lesen und beantworten sollten. Insbesondere von der Aussicht, eine Brieffreundin in Frankreich zu haben, war mein Tochterkind absolut begeistert. Und dann wurde ich noch Zeuge, wie meine Große in der Schlussrunde erklärte, sie wolle für ihre "Leise Pfoten"-Prüfung die Probe "Du kennst deinen Namenspatron und kannst aus seinem Leben erzählen" ablegen – woraufhin die Leiterin sie vor versammelter Mannschaft aus dem Leben ihrer Namenspatronin erzählen ließ, und ich fand, sie machte das ausgesprochen gut.
Insgesamt war die Teilnahme am Meutentreffen somit ein voller Erfolg und ich durfte mich darin bestätigt fühlen, der anfänglichen Unlust meiner lieben Tochter nicht nachgegeben zu haben. Anschließend zog sie sich auf der Toilette des Caritas-Seniorenheims um, und wir fuhren auf direktem Wege nach Friedrichshain zum Kreutzigerstraßenfest ("Fiesta Kreutziga"), wo wir uns mit der "anderen Hälfte der Familie" treffen wollten.
Wir kamen dort so frühzeitig an, dass noch gar nicht alle Buden und Stände aufgebaut waren; aber wie schon vor zwei Jahren (voriges Jahr waren wir nicht dabei) wurde wieder ein recht umfang- und abwechslungsreiches Kinderprogramm geboten:
Nachdem das Tochterkind sich eine Weile im Kuscheltierbad vergnügt, Dosenwerfen und Schokokusswurf ausprobiert hatte, schlenderten wir erst einmal über das Festgelände bis zur Bühne, wo gerade eine aus älteren Frauen (und mit "älter" meine ich hier: älter als ich) bestehende Punkband Soundcheck machte; dort angekommen, fragte mich meine Tochter aus heiterem Himmel: "Und sind das hier alles Christen?" – "Nee", erwiderte ich überrascht, "warum denkst du das?" – "Na, es heißt doch Kreuziger-Straßenfest." Daraufhin erklärte ich ihr, dass das einfach der Name der Straße sei, und hatte den Eindruck, dass diese Mitteilung ihren Enthusiasmus für diese Veranstaltung vorübergehend etwas dämpfte. Das relativierte sich allerdings wieder, als die "andere Hälfte der Familie" zu uns stieß: Meine Liebste hatte sich ein wenig mit der Fahrtzeit verschätzt und obendrein eine Route gewählt, auf der es Schienenersatzverkehr und weitere Unregelmäßigkeiten gab, und so war sie mit dem Jüngsten in summa eine Dreiviertelstunde später am Ziel als das Tochterkind und ich. Die Kinder ließen sich schminken und probierten noch verschiedene andere Angebote des Kinderprogramms aus; als eine große Attraktion erwies sich dabei die Buttonmaschine: Die Kinder konnten gar nicht genug davon bekommen, Anstecker zu gestalten und herzustellen, und fragten schließlich, ob wir so eine Maschine auch mal für zu Hause anschaffen könnten. Meine Antwort darauf lautete: Wenn ich Gemeindereferent werde, kann ich vielleicht eine für die Gemeinde anschaffen. Würde ich tatsächlich für keine schlechte Idee halten.
Bei der Bühne schauten wir auch nochmal vorbei; dort spielte inzwischen eine Punkband namens Muttis Lieblinge – in ohrenschmerzverursachender Lautstärke, aber davon abgesehen fand ich die Musik gar nicht schlecht. Vom Gesang verstand man nur wenig, aber bei einem Song glaubte ich im Refrain die Verse "All my friends are married now, all my friends have PhD's" herauszuhören, und das fand ich – gerade als verheirateter Inhaber eines philosophischen Doktorgrades – doch sehr amüsant. Ein paar Bekannte "von früher" traf ich auch, mehr als in den letzten Jahren bei der Fiesta Kreutziga. Einer dieser Bekannten, der wie ich mit seinen Kindern da war, äußerte sein Bedauern darüber, dass anders als in früheren Jahren kein Getränkekistenklettern angeboten wurde – worauf ich erwidern konnte, dass es diese Attraktion in den zurückliegenden Jahren stets beim Gemeindefest in St. Stephanus in Haselhorst gegeben habe. Hashtag #kannstemalsehen! Insgesamt würde ich jedenfalls sagen, der Besuch bei der Fiesta Kreutziga hat sich wieder mal gelohnt...
Fronleichnam – der zweite Versuch
Am Sonntag fuhren wir alle vier zur Spandauer Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen, um dort an der zentralen Fronleichnams(nach)feier der Großpfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland teilzunehmen. Die Entscheidung, dorthin zu gehen und nicht nach St. Afra, wo wir eine Fronleichnamsfeier im Alten Ritus hätten miterleben können, oder womöglich nach St. Norbert, wo "unser" Pfadfinderstamm mit von der Partie war, war einerseits bedingt durch den Wunsch, in der Spandauer Pfarrei Präsenz zu zeigen, und andererseits dadurch, dass es von dort ein verhältnismäßig kurzer und unkomplizierter Weg zu der Geburtstagsfeier war, zu der unsere beiden Kinder eingeladen waren. Ich möchte indes nicht ausschließen, dass wir uns beim nächsten Mal anders entscheiden.
Die Pfarrkirche war nicht so voll besetzt, wie man es bei einer festlichen Messe für die gesamte Pfarrei vielleicht hätte erwarten mögen, aber doch ziemlich gut besucht. Wie Mancher sich erinnern wird, war die Kirche ja erst am Weißen Sonntag wiedereröffnet worden, nachdem sie wegen Rauchschäden infolge eines Schwelbrands rund ein halbes Jahr lang geschlossen war; als nächstes steht die Sanierung der Orgel an, weshalb aktuell eine Ersatzorgel im Chorraum steht. Am Einzug nahm neben dem leitenden Pfarrer, drei Konzelebranten (der Pfarrvikar aus Siemensstadt fehlte krankheitsbedingt) und ungefähr acht Messdienern auch eine Jugendliche oder junge Erwachsene vom Pfadfinderverband DPSG teil, mit Banner; andere katholische Verbände waren nicht sichtbar vertreten, weder im Kirchenraum noch bei der Prozession; die Kolpingsfamilie hatte allerdings einen der Stationsaltäre gestaltet.– Die junge Dame von der DPSG jedenfalls stand während der gesamten Messe mit ihrem Banner am Rande des Altarraums; weitere Vertreter ihres Verbands waren jedoch nicht zu entdecken – was auch meinem Tochterkind auffiel: "Ich hab noch gar keine Wölflinge gesehen – oder gibt es die bei diesen Pfadfindern nicht?" Nun, möglicherweise waren welche da, nur halt ohne Kluft; selbst die Bannerträgerin trug ihr Klufthemd offen, ohne Halstuch und am Rücken teils in die Hose gestopft und teils nicht. Ich will, indem ich dies erwähne, nicht diese junge Dame persönlich anschwärzen; ich glaube vielmehr, dass das einfach DPSG-Style ist. "Wir haben zwar eine Kluft, aber wir tragen sie bewusst nicht ordentlich" ist, wie mir scheint, eine Haltung, die auch recht gut das linke und quasi "post-scoutistische" Selbstverständnis des Verbands ausdrückt, aber das ist jetzt zugegebenermaßen ein bisschen ins Blaue hinein theoretisiert, denn sooo genau kenne ich mich mit den Unterschieden zwischen verschiedenen Pfadfinderverbänden nun auch nicht aus.
– Dass die traditionsreiche Spandauer Fronleichnamsprozession infolge von Straßensperrungen wegen der unter dem Motto "Die Zukunft fährt Rad" stattfindenden ADFC-Fahrradsternfahrt in diesem Jahr etwas kürzer ausfallen würde als sonst, war ja bereits angekündigt worden; dennoch war ich etwas überrascht, wie sehr die Prozession reduziert worden war: Die erste Station war direkt in die Kirche verlegt worden (habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass die Spandauer Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen Anfang des 20. Jahrhunderts bewusst so angelegt wurde, dass man in ihrem Inneren Prozessionen abhalten konnte?), die zweite auf den Kirchvorplatz; dann ging es ein Stück in den Münsingerpark hinein, wo die polnische Gemeinde den dritten Stationsaltar aufgebaut hatte; die vierte und letzte Station war dann wieder vor der Kirche.
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| Zur künstlerischen Gestaltung des vierten Stationsaltar kann msn letztlich auch nur sagen: Das war früher mal sehr modern. |
Am Ende dieser Kurzprozession war bis zu der bereits erwähnten Kindergeburtstagsfeier noch ausreichend Zeit, dass wir uns alle im Garten des Gemeindehauses von Maria, Hilfe der Christen eine Grillwurst genehmigen und uns nett mit ein paar Leuten aus der Gemeinde unterhalten konnten; im Vorfeld hatte ich erwogen, ohne meine Familie noch länger dort zu bleiben, aber so richtig hatte ich dann doch nicht den Eindruck, dass sich das lohnen würde: Ohne dass ich es an etwas Konkretem festmachen könnte, erschien mir die Atmosphäre bei diesem "geselligen Beisammensein nach der Prozession" noch deutlich weniger einladend als vor zwei Jahren, als mich die betreffende Veranstaltung zu einem Artikel darüber anregte, "warum die Volkskirche nicht zu feiern versteht". Den möchte ich bei dieser Gelegenheit gleich nochmal empfehlen.
Ein schönes Fronleichnamsfest hatten jedenfalls, wie ich am Nachmittag feststellen durfte, die Eichenprozessionsspinner im Volkspark Jungfernheide. An deren Prozessionen kommt so schnell keiner ran.
Wie schön dass ich geboren bin, ihr hättet mich sonst sehr vermisst
Am Montagabend hatte meine Liebste wieder Alpha-Kurs, was bedeutete, dass ich wieder allein dafür verantwortlich war, die Kinder ins Bett zu bringen. Zunächst klappte das ganz leidlich, aber einige Zeit nachdem ich den Kindern Gute Nacht gesagt und das Licht im Kinderzimmer ausgemacht hatte, fühlte ich mich veranlasst, noch einmal nachzusehen, da ich Stimmen gehört hatte. Und siehe da, da saßen die Kinder beim Schein eines Farbwechsel-Dino-Nachtlichts im Hochbett der Großen und hantierten mit Bastelmaterialien. Sie erklärten mir, sie müssten noch etwas für meinen Geburtstag vorbereiten, da sie tagsüber nicht dazu gekommen seien – worauf ich verärgert erwiderte, jetzt sei aber keine Zeit dazu, da sie jetzt schlafen müssten. Gleichzeitig hatte ich ein schlechtes Gewissen, sie anzumeckern, schließlich war das ja eigentlich sehr lieb von ihnen. Tja, ich schätze, das sind so die Dilemmata des Elternseins. Tatsächlich war dies, wenn ich mich richtig erinnere, das erste Mal, dass meine Kinder (5 und 8 Jahre alt) sich im Vorfeld meines Geburtstags eigenständig Gedanken darüber machten, wie sie mir eine Freude machen könnten, und sich richtig Mühe damit gaben. Als ich sie am nächsten Morgen weckte, begrüßten sie mich gleich mit einem fröhlichen "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!" und bescherten mir mehrere selbstgemalte Bilder, mit Stickern verzierte Postkarten, ein Tütchen voller mit Glitzerfarbe bemalter Eichelhütchen, ein weiteres Tütchen mit schönen Steinen, einen Button mit der Aufschrift "Jesus Saved My Life", ein Herz aus Knete, einen Fineliner, einen Bogenschützen aus einer Spielzeug-Ritterburg und ein Kuscheltier. Ich war ausgesprochen gerührt.
Die größte Überraschung bereitete mir jedoch meine Liebste, die, als die Kinder und ich in den Tag starteten, schon bei der Arbeit war; sie hatte mir nämlich dies auf dem Frühstückstisch hinterlassen:
Was ihr hier seht, o Leser, ist ein mit Erdbeeren, Himbeeren und Zucker-Marienkäfern verzierter Käsekuchen, und es war mir ein echtes Rätsel, wo meine Liebste den wohl hergezaubert hatte. Des Rätsels Lösung: Sie hatte es am Vortag allen Ernstes hingekriegt, zwischen Abi-Stress am Arbeitsplatz und Alpha-Kurs am Abend einen tiefgefrorenen Käsekuchen und die Zutaten für die Garnierung zu kaufen, hatte sich am Nachmittag – im Schutz des Schleuderprogramms der Waschmaschine, sozusagen – in die Wohnung und in die Küche geschlichen, den Kuchen dekoriert und im obersten Fach des Kühlschranks "versteckt". Das muss man erst mal bringen.
Was ich mit alledem sagen will, ist: Ich bin ausgesprochen glücklich über meine Familie, die mir buchstäblich und auf sehr greifbare Weise von Gott geschenkt worden ist; und das gehört ja wohl zum Schönsten, was man an seinem 50. Geburtstag sagen kann.
Sollte ich jetzt und hier eine Bilanz des halben Jahrhunderts ziehen, das ich auf dieser Welt verbracht habe, dann würde ich sagen: Als jüngstes von drei Kindern in recht bescheidenen Verhältnissen auf einem Dorf in Niedersachsen aufgewachsen, habe ich mir immer ein abenteuerliches Leben gewünscht; in meiner Jugend gab es ein beliebtes Postkartenmotiv, das ein Schwarzweißfoto eines kleinen Jungen mit Wollmütze und kurzen Hosen mit dem Schriftzug "Du fragst mich, was soll ich tun, und ich sage: Lebe wild und gefährlich, Arthur" kombinierte – was ich, und nicht nur ich, fälschlich mit Arthur Rimbaud in Verbindung brachte –, und irgendwie hat mich das immer angesprochen. Heute, nach allerlei Wendungen und Windungen meines Lebens (man kann, zumindest zum Teil, gern auch "Irrungen und Wirrungen" dazu sagen), kann ich bezeugen: Das größte, zugleich herausforderndste und erfüllendste Abenteuer ist es, eine Familie zu haben und sich Tag für Tag zu bemühen, als Familie am Aufbau des Reiches Gottes mitzuarbeiten. – Klingt nach KiNC? Mag sein, aber diesen Vorsatz haben meine Liebste und ich schon während unserer Ehevorbereitung gefasst, zu einem Zeitpunkt also, als von KiNC noch lange keine Rede war. In diesem Sinne bleibt mir eigentlich nur zu sagen: Seien wir gespannt, was die nächsten Jahrzehnte so bringen...!
Update RKF
Am Dienstagabend fand auch ein Teamtreffen für die Religiöse Kinderfreizeit (RKF) der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst statt, aber da ging ich nicht hin, weil ich den Abend meines Geburtstags im Kreis meiner Familie verbringen wollte. Um dennoch etwas zu dem Treffen beizutragen, bemühte ich mich, meine bisherigen Ideenansätze zu einer Erhöhung des katechetischen Niveaus der Fahrt übersichtlich zu strukturieren, und verschickte die (vorläufigen) Ergebnisse dieser Arbeit in Form einer knapp drei Seiten langen pdf-Datei an die Teamkollegen. – Wie neulich schon mal angesprochen, ist mir dabei – in offenem Gegensatz zu dem vom Bistum Dresden-Meißen herausgegebenen Materialienbuch zur Religiösen Kinderwoche – insbesondere der Ansatz wichtig, die Mose-Geschichte "typologisch" im Licht des Neuen Testaments zu betrachten; ein paar weitere Impulse dazu habe ich unlängst aus zwei Kurzvideos ("Reels") erhalten, die meine Liebste in den Weiten des Internets entdeckt und mir weitergeleitet hat (oh, diese Christfluencer! Diese gefährliche TikTokisierung des Glaubens!). Konkret ging es da um die Frage, was es eigentlich bedeutet, dass Mose das Volk Gottes zwar bis an die Grenze des Gelobten Landes führt, aber nicht hinein. Die These lautet: Mose repräsentiert das Gesetz, und so wichtig und notwendig das Gesetz auch ist, um dem Volk Gottes den Weg zu weisen, bringt es doch nicht die Erlösung. Ins Gelobte Land geführt wird das Volk Gottes darum nicht von Mose, sondern von Josua; und der Name Josua heißt, ins Griechische bzw. Lateinische übertragen: JESUS. Faszinierend, nicht?
Am Mittwoch fand dann der Elternabend zur RKF statt, glücklicherweise in St. Stephanus, sodass ich vorher noch in der EFG The Rock Christuskirche zum JAM gehen konnte und anschließend nur einmal schräg über die Straße gehen musste. Bei diesem Elternabend war ich ja gewissermaßen in einer Doppelrolle, da ich einerseits zum Team gehöre und andererseits auch zu den Eltern, da ja mein Tochterkind teilnehmen wird. Außer mir nahmen noch zehn weitere Eltern an dem Treffen teil, darunter einige, von denen jeweils zwei Kinder mitfahren und/oder deren Kinder in den zurückliegenden Jahren schon einmal oder sogar mehrmals mit dabei waren. Ganz interessant war, was diejenigen, deren Kinder zum ersten Mal dabei waren, zu der Frage sagten, wie sie auf die RKF aufmerksam geworden seien: Zum Teil hatte sich dies über den Erstkommunionkurs ergeben, zum Teil besuchen die Kinder katholische Schulen und/oder sind mit Kindern befreundet, die schon mal dabei waren. Inhaltlich ging es beim Elternabend im Wesentlichen um organisatorische Fragen, um die Unterkunft, die Packliste, die An- und Abreise und auch schon um Detailfragen wie die, wer mit wem in einem Zimmer schlafen will, darf und soll; besonders intensiv wurde über die Frage diskutiert, ob die Kinder Handys mit auf die Fahrt nehmen dürfen. Das Team hätte dies am liebsten komplett verboten, stieß damit aber bei einigen Eltern auf Widerstand. Dass dabei sinngemäß geäußert wurde, verhindern könne man die Handybenutzung ja doch nicht, denn was man den Kindern verbiete, würden sie dann eben heimlich tun, hätte mich beinahe dazu veranlasst, eine Grundsatzdiskussion zum Thema Erziehung vom Zaun zu brechen, aber darauf muss ich vielleicht mal an anderer Stelle näher eingehen. Eng mit dieser Aussage verwandt war das Argument, wenn man Handynutzung generell verbiete, benachteilige das diejenigen Kinder, die sich an das Verbot halten, gegenüber denen, die einen Weg finden, es zu umgehen. Auf meinen als Frage formulierten Einwand, ob nicht eine (als Kompromisslösung vorgeschlagene) zeitlich begrenzte Erlaubnis zur Handynutzung wiederum diejenigen Kinder benachteilige, die gar kein Handy haben, wurde mir – von den Eltern wie auch von den jungen Erwachsenen im Team – beschieden, Kinder, die kein Handy haben, gebe es heutzutage doch gar nicht mehr. Es sei betont, dass hier von Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren die Rede war. Wozu mir einfällt, dass ich erst kürzlich den weitgehend unregulierten Medienkonsum an der Schule meines Tochterkindes als einen Aspekt des dortigen Schulkonzepts angesprochen hatte, mit dem ich nicht so recht glücklich bin; jetzt denke ich mir: Wenn Eltern ihren Kindern Smartphones geben und das ganz selbstverständlich finden, nützt es wohl auch nicht viel, wenn die Schule deren Gebrauch einzuschränken versucht. Nun ja, auch das wäre wohl an anderer Stelle zu vertiefen.
Überhaupt keine Rolle spielte beim Elternabend die inhaltliche Seite der RKF, also der katechetische Teil. Man könnte das positiv sehen, insofern, als das dem Team einen gewissen Freiraum bei der Gestaltung eröffnet; mehr noch, man könnte es als einen Vertrauensbeweis auffassen, dass die Eltern offenbar davon ausgehen, das, was ihren Kindern auf einer kirchlichen Freizeit inhaltlich vermittelt werde, werde schon nicht verkehrt sein. Aber irgendwie irritiert es mich doch, dass dieser Aspekt der Freizeit die Eltern offenbar so wenig interessiert. Ich fühlte mich da an das erinnert, was ich bereits vor einigen Wochen über die Gefahr geschrieben habe, "dass das katechetische Programm dieser Fahrt als ein notwendiges Übel wahrgenommen" werden könnte, "als etwas, was man hinter sich bringen müsse, um in der übrigen Zeit Spiel, Sport und Spaß genießen zu können". Wie ich da schon schrieb, ist es nicht unbedingt überraschend, wenn zumindest einige der teilnehmenden Kinder das so sehen; aber wenn die Eltern – die ihre Kinder schließlich gerade deshalb zu einer kirchlich organisierten Ferienfreizeit angemeldet haben, weil sie kirchlich organisiert ist – , daran, was diese Freizeit in Sachen Glaubensvermittlung leistet, so wenig Interesse zeigen, fällt es mir doch ausgesprochen schwer, mich da hineinzuversetzen. Letztlich dokumentiert mein Befremden über diesen Umstand aber wohl nur einmal mehr, wie zutiefst fremd mir der post-volkskirchliche Kulturkatholizismus ist.
Neues aus Herz Jesu Tegel: Neuevangelisierung oder palliative Pastoral?
Sechs Wochen ist es schon her, dass ich zu Protokoll gegeben habe, ich hätte damit angefangen, "mich um die Mittagszeit auf eine Bank am Brunowplatz – vis-à-vis der Herz-Jesu-Kirche – zu setzen und dort Gitarre zu üben". Wirklich regelmäßig habe ich das seitdem nicht weiterverfolgt, zumal manchmal das Wetter nicht so recht dazu einlud und ich manchmal einfach zu viel anderes zu tun hatte; aber hin und wieder bin ich seitdem doch mit meiner Gitarre auf dem Brunowplatz gewesen, und in der zurückliegenden Woche hat sich erstmals abgezeichnet, dass das "was bringt". Nicht in dem Sinne, dass ich Spendeneinnahmen generiert hätte – dazu müsste ich wohl erst mal deutlich besser werden –, aber es hat dazu geführt, dass ich mit Leuten ins Gespräch gekommen bin und dabei die an sich natürlich nicht besonders überraschende Erfahrung gemacht habe, dass die Leute, die in der offenen Kirche ein und aus gehen, nicht selten Leute sind, die jemanden zum Reden gut gebrauchen können. Das seelsorgerische Potential, das in dieser Konstellation liegt, kann man sich ja unschwer ausmalen. –
Am Rande eines solchen Gesprächs ergab es sich zudem, dass eine meiner Kontaktpersonen aus der Gemeinde vorbeikam und mich informierte, dass am Donnerstagabend Gemeinderatssitzung war – was mir andererseits womöglich entgangen wäre, obwohl es natürlich auch in den Vermeldungen stand. Die Sitzung war öffentlich, also fand ich, ich könnte da ruhig mal hingehen – nicht zuletzt auch, um mir ein Bild davon zu machen, was ich zu erwarten hätte, wenn ich mich im Herbst in dieses Gremium wählen lassen wollte. Was das angeht, kann ich sagen, dass der Besuch der Veranstaltung die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich zu einer Kandidatur bewegen lasse, erheblich verringert hat. Nicht dass an dieser speziellen Sitzung – die eine umfangreiche Tagesordnung hatte und gut zwei Stunden dauerte – irgend etwas besonders abschreckend gewesen wäre; im Gegenteil würde ich sagen, sie verlief in einer weitgehend konstruktiven Atmosphäre und alle Beteiligten machten einen engagierten und gutwilligen Eindruck, aber trotzdem hat diese Sitzung meine schon früher geformte Überzeugung "reaktiviert", dass Gremienarbeit einfach grundsätzlich nicht der richtige Weg ist, in der Kirche etwas zu bewegen. Man ist da so sehr aufs operative Tagesgeschäft fixiert (und damit, wie der Umfang der Tagesordnung dokumentiert, auch so sehr ausgelastet), dass überhaupt keine Kapazitäten übrig bleiben, darüber hinauszublicken und beispielsweise mal konzeptionelle Überlegungen in Richtung Neuevangelisierung anzustellen. Ich bin ja mehr und mehr der Überzeugung, entweder die Kirche betreibt Neuevangelisierung oder sie betreibt "palliative Pastoral", dazwischen gibt es eigentlich nichts. Im Gemeinderat von Herz Jesu Tegel, und gewiss nicht nur dort, stehen die Zeichen ganz eindeutig auf "palliative Pastoral": langsam und kontrolliert die Brennstäbe runterfahren, bis man irgendwann in nicht mehr allzu ferner Zukunft endgültig das Licht ausmachen kann. Es ist nicht unbedingt so, dass die Leute im Gemeinderat das so wollen, sie sehen einfach keine andere Perspektive – außer vielleicht die vage Hoffnung, dass doch noch mal ein paar mehr Leute kommen, mit denen und für die man den gewohnten Betrieb doch noch ein paar Jahre länger aufrecht erhalten kann. – Dass sich aber infolge der Wahlen im Herbst die Zusammensetzung des Gemeinderats so weit verändern könnte, dass eine grundsätzliche Kursänderung des Gremiums in den Bereich des Möglichen käme, scheint nun wiederum mir ziemlich aussichtslos. Und da ich mich mit Blick auf die RKF (s.o.) in letzter Zeit so viel mit Mose beschäftigt habe, frage ich mich, ob es vielleicht auch hier so ist, dass man erst mal so lange durch die Wüste wandern muss, bis die Generation, die schon an der Schwelle zum Gelobten Land stand, sich aber nicht hineingetraut hat, ausgestorben ist...
Im Detail auf die Inhalte der Sitzung einzugehen, ist hier nicht der Platz und ist wohl auch nicht nötig; die interessantesten und auch unter den Gemeinderatsmitgliedern am kontroversesten diskutierten Themen waren der Immobilienentwicklungsprozess und die neue Gottesdienstordnung, und über diese Themen (und den Zusammenhang zwischen ihnen) wollte ich mich ja sowieso noch gesondert äußern; bis zur nächsten Gemeinderatssitzung, die erst im September ansteht, werde ich hoffentlich dazu kommen.
Bleibt die Frage: Wenn Gremienarbeit nicht der Weg ist, in dieser Gemeinde etwas zu bewegen – was dann? Nun, eine Idee hatte ich dazu immerhin, nämlich die, mit ein paar Gleichgesinnten aus der Gemeinde den Arbeitskreis Neuevangelisierung, den es vor ein paar Jahren immerhin schon mal gab, wiederzubeleben. Einen Vertreter dieses Arbeitskreises kann man dann auch zu den Gemeinderatssitzungen schicken, die ja in der Regel öffentlich sind – dafür muss man also selbst nicht Mitglied in diesem Gremium sein. Man hat dann zwar kein Stimmrecht, aber abgestimmt wird da meiner Erfahrung nach sowieso kaum mal über irgendwas. – Und was für konkrete Initiativen könnte so ein Arbeitskreis Neuevangelisierung anstoßen? – Mir würden da schon mal drei "Sofortmaßnahmen" einfallen:
- einen "Willkommensflyer" für Besucher der offenen Kirche gestalten und an den Stellen auslegen, an denen er gefunden wird: am Pult mit dem (viel genutzten) Gebetsanliegen-Buch und an den Kniebänken vor der Herz-Jesu-Statue und dem Marienaltar.
- die verschiedenen regelmäßig stattfindenden spirituellen und katechetischen Angebote der Gemeinde (und da gibt es ja durchaus einige: die Eucharistische Anbetung am Freitag, dann die Rosenkranzandacht der Legio Mariae, das "Tegeler Glaubensgespräch für Jedermann" – im Wesentlichen ein Katechismus-Lesekreis –, die "Christliche Meditation") auf einem gemeinsamen Flyer (plus Plakat für den Schaukasten) bewerben; das ist eigentlich eine "alte" Idee, die meine Liebste schon vor Jahren mal in den Lokalausschuss Herz Jesu eingebracht hat, wo sie aber auf demonstratives Desinteresse stieß. Ergänzen würde ich, dass man diese Flyer nicht nur in der Kirche selbst auslegen, sondern auch in den umliegenden Restaurants, Spätis usw. verteilen sollte – da hab ich ja nun schon Übung.
- und schließlich: Wenn täglich um 12 Uhr zum Angelus geläutet wird, sollte in der offenen Kirche möglichst jemand anwesend sein, der den Angelus tatsächlich (vor-)betet. Dafür kann man eine Terminliste aushängen, auf der sich Freiwillige eintragen können. Wenn man nicht für jeden Tag jemanden findet, ist das (erst mal) nicht schlimm, aber anstreben sollte man es.
Auf mittlere Sicht wäre dann ein Alpha-Kurs eine erstrebenswerte Maßnahme. – Wenn die Pfarrei dann mal einen weiteren Geistlichen bekommt, vielleicht einen jungen Kaplan, der am neokatechumenalen Seminar Redemptoris Mater ausgebildet wurde, dann könnte man den mit ins Boot holen; bis dahin hätte ich aber auch keine Hemmungen, den Arbeitskreis Neuevangelisierung ohne die Mitwirkung von Hauptamtlichen zu starten. Jetzt müsste man mal gucken, wer da mitziehen würde...
Geistlicher Impuls der Woche
Gläubige Seele, ahme Maria nach! Geh in den Tempel deines Herzens, damit du im Geist gereinigt wirst und befreit werden kannst von der Befleckung der Sünden. Gott achtet nämlich in allem, was wir tun, mehr auf unsere innere Gesinnung als auf unser Werk. Sei es daher, dass wir durch die Übung der Betrachtung in unserem Herzen Gott Raum geben und für ihn frei sind, sei es, dass wir durch die Übung der Tugenden und durch gute Werke danach streben, enthaltsam zu sein zum Wohl unseres Nächsten, immer sollen wir so handeln, dass allein die Liebe Christi uns drängt. Das nämlich ist das wohlgefällige Opfer geistlicher Reinigung, das nicht in einem von Menschenhand gebauten Tempel dargebracht wird, sondern in einem Herzen, in das der Herr Jesus Christus mit Freuden eintritt.
(Laurentius Justinianus, Predigt am Fest Darstellung des Herrn)
Ohrwurm der Woche
Peter Menger & Königskinder Hüttenberg: Dankeschön
Ein Lied, das sehr gut dazu passt, wie ich mich anlässlich meines Geburtstags gefühlt habe; und viel mehr muss man dazu vielleicht schon gar nicht mehr sagen.
Vorschau/Ausblick
Das Meutentreffen der KPE-Wölflinge ist für heute abgesagt worden; gleichzeitig, aber in einer ganz anderen Ecke Berlins wurde – wie ich schon mehrfach angekündigt habe – ein früherer Stammgast unseres "Dinners mit Gott" zum Diakon geweiht, da waren wir zwar nicht dabei, haben aber ins Auge gefasst, heute in St. Marien Alt-Reinickendorf in die Vorabendmesse zu gehen, wo der neue Diakon assistiert und anschließend die Vesper feiert. Der Besuch der Vorabendmesse hätte zudem den weiteren Vorteil, dass wir dann morgen, wie schon letztes Jahr vor den Sommerferien, zum Taufgottesdienst der EFG The Rock Christuskirche nach Falkensee fahren könnten. – Am Montag nach der Schule ist unser Tochterkind schon wieder bei einem Kindergeburtstag eingeladen; für den weiteren Verlauf der Woche steht erst mal nichts besonderes im Terminkalender, aber dafür verspricht das nächste Wochenende wieder volles Programm: Zunächst einmal habe ich mich für Freitag für den Eltern-Besuchstag an der KiTa meines Jüngsten eingetragen, d.h. ich darf zur KiTa mitkommen und mir mal ansehen, was die Kinder da den ganzen Tag so machen; eventuell nehme ich meine Gitarre dorthin mit. Sodann feiert die Schule des Tochterkindes ihr Sommerfest, das wie vor zwei Jahren (und letztes Jahr vor den Osterferien) mit einer Talentshow eingeleitet wird. Unser Tochterkind will da zwar erneut nichts vorführen, aber ich denke mal, ansehen wollen wir uns die Show trotzdem. Davon abgesehen beginnt am Freitag "48 Stunden Spandau" – ein "Kirchen- und Kulturfestival", ausgerichtet vom evangelischen Kirchenkreis Spandau und der Citykirche Spandau. Es gibt in Spandau eine "Citykirche"? Wusste ich auch noch nicht, aber wie ich jetzt herausgefunden habe, gehört auch diese zur evangelischen Landeskirche. Gleichwohl beteiligt sich auch die katholische Pfarrei Heilige Familie mit einigen Veranstaltungen am Festival "48 Stunden Spandau". Gleichzeitig findet in Augsburg der "Mission is Possible"-Kongress statt; da bin ich zwar nicht live vor Ort, habe aber vor, im Rahmen meiner Möglichkeiten aufmerksam zu verfolgen, was man von dort so mitkriegt. Und dann ist am kommenden Samstag auch noch das traditionelle Geburtstagspicknick einer langjährigen Künstlerfreundin meinerseits, über das ich schon in den zurückliegenden Jahren immer mal wieder was geschrieben habe. Zu all diesen Themen werde ich allerdings voraussichtlich erst im übernächsten Wochenbriefing kommen...














