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Samstag, 22. August 2026

Utopie und Alltag 39: Zu neuen Ufern

Es wird ernst, Freunde: Ich habe meinen Immatrikulationsantrag für ein Fernstudium im Fach Angewandte Theologie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Standort Paderborn) abgeschickt, und davon abgesehen stecke ich gerade mitten in einem Umzug, zwar nur innerhalb des Berliner Stadtbezirks Reinickendorf, aber doch in eine erheblich veränderte Wohnsituation. Ich würde sagen, eins davon würde schon genügen, um mit Recht vom Beginn eines neuen Lebensabschnitts zu sprechen, aber nun passiert auch noch beides auf einmal. Unruhige Zeiten, aber auch spannende! – Da von dem, was ich die ganze Woche so gemacht habe, allerdings nur ein eher überschaubarer Teil im Rahmen meines Blogs berichtenswert ist, geht's in diesem Wochenbriefing tendenziell mal wieder mehr um Themen von außerhalb des persönlichen Erlebnisbereichs. Hatten wir ja in letzter Zeit eher weniger, muss auch mal wieder sein. 

Wherever I lay my hat, that's my home.  

Mariä Himmelfahrt in Siemensstadt und in Butjadingen 

Wie ich schon vermutet hatte, wurde am vergangenen Sonntag in St. Joseph Siemensstadt das Hochfest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel nachgefeiert: Padre Ricardo zelebrierte die Messe in einer prachtvollen goldenen Kasel, ging in seiner Predigt auf die am Deckengewölbe der Kirche befestigte Figur der Rosenkranzmadonna ein, die in ihrer Gestaltung an die Apokalyptische Frau ("mit der Sonne bekleidet, der Mond zu ihren Füßen") angelehnt ist, und es wurden so viele Marienlieder gesungen, wie sich sinnvoll in der Liturgie unterbringen ließen. Und zu dem notorisch "schwierigen" Evangelium, das an diesem Sonntag dran gewesen wäre, wenn in dieser Messe nicht Mariä Himmelfahrt nachgefeiert worden wäre – Matthäus 15,21-28, Jesus und die kanaanäische Frau – verlor Padre Ricardo auch ein paar Worte: Die zunächst irritierend schroffe Reaktion Jesu auf die Bitten der Frau setzte er zu den Worten Jesu an Seine Mutter bei der Hochzeit zu Kana ("Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen") in Beziehung. Ein interessanter Gedanke, der wohl noch der Vertiefung bedürfte. 

Übrigens war Padre Ricardo bemüht, die Messe kurz zu halten, da er, wie er erwähnte, anschließend noch eine weitere Messe halten musste, vertretungsweise, in Wittenau. Ein Detail, das mir deshalb auffiel, weil es sich um unsere zukünftige Wohnortgemeinde handelte. 

Ebenfalls bereits im Vorfeld erwähnt hatte ich ja, dass meine alte Heimatgemeinde Herz Mariä Burhave traditionell ihr Patronatsfest an Mariä Himmelfahrt feiert – was auch dazu passt, dass mit Datum vom 15. August 1946 die Errichtung einer provisorischen Kapelle mit dem Titel "S. Cor B.M. Virginis" in Burhave, quasi als Vorläufer der heutigen, 1955 geweihten Kirche Herz Mariä, vom Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta offiziell bestätigt wurde. Das liegt, wie man unschwer errechnen kann, heuer 80 Jahre zurück, und man hätt' ja vielleicht denken können, dass dieses Jubiläum irgendwie besonders gefeiert werden würde. Während meines jüngsten Butjadingen-Aufenthalts hatte ich, wie erwähnt, zunächst den Küster und dann, zusammen mit diesem, auch den Pfarrer darauf angesprochen. Da ich nun nicht persönlich vor Ort war, kann ich letztlich nicht wissen, inwieweit das 80jährige Bestehen der Gemeinde im Rahmen der Vorabendmesse, die Pfarrer Fechtenkötter persönlich zelebrierte, gewürdigt wurde; da es Sommer und schönes Wetter war, darf man wohl immerhin davon ausgehen, dass im Anschluss an die Messe im Pfarrgarten gegrillt wurde. Das Pfarrblatt "Willehad aktuell" enthielt indes keinen besonderen Hinweis auf das Gemeindejubiläum, auch auf dem Instagram-Account der Pfarrei war nichts zu diesem Thema zu finden, und in den Online-Ausgaben der örtlichen Tageszeitungen ebensowenig. 

Aber noch einmal zurück zum gerade erwähnten Instagram-Account der Pfarrei St. Willehad: Dieser ließ nämlich gewisse Schlüsse darauf zu, was für andere Prioritäten das Pastoralteam an dem betreffenden Wochenende hatte. Man erfährt da nämlich, dass am Sonntagnachmittag in der Konzertmuschel in Tossens ein ökumenischer Queer-Gottesdienst stattfand. Okay, er war nicht direkt und exklusiv als Queer-Gottesdienst angekündigt; vielmehr stand dieser Gottesdienst unter dem Motto "Wer bin ich? – Gottes Segen auf deinem Weg", und auf dem KI-generierten, auf Instagram geteilten Plakat wurde die Veranstaltung angekündigt als ein "Gottesdienst für alle – für Suchende und Zweifelnde, für junge und ältere Menschen, für Familien, Paare, Freund*innen, queere Menschen, Urlauberinnen und Urlauber an der Nordsee". Und als wäre es nicht schon auffällig genug, dass "queere Menschen" hier extra erwähnt werden, obwohl man doch annehmen sollte, dass sie sich auch in den anderen aufgezählten Kategorien irgendwo wiederfinden müssten, verrät das Plakat, dass es bei diesem Gottesdienst Regenbogen-Armbänder als Giveaways gibt bzw. gab. 

Ich finde es ja durchaus hinterfragenswert, warum die "progressive" Kirchenbubble gerade an der LGBTQ-Bewegung so einen riesengroßen Narren gefressen hat. Ich will mit dieser Fragestellung gar nicht unbedingt auf verschwörungstheoretische Erklärungsmuster hinaus, ich halte es für durchaus wahrscheinlich, dass es zum größten Teil einfach Opportunismus ist, aber zugleich scheint es mir auch naheliegend, bei Kirchenvertretern, die dieses Thema besonders forcieren (und dazu gehört der Diakon von St. Willehad ja recht offenkundig), nach persönlichen Motiven zu fragen. Wohlgemerkt Motive im Plural, denn das können ganz unterschiedliche sein – sowohl, dass jemand selbst homosexuelle Neigungen hat, als auch, dass jemand gegen seine eigene Homophobie ankämpft, und alles Mögliche dazwischen. Darüber, was davon auf eine bestimmte Person zutreffen mag, will ich überhaupt nicht spekulieren. Was ich hingegen sagen möchte, ist, dass ich es schon grundsätzlich problematisch finde, wenn in kirchlichen Texten von "queeren Menschen" die Rede ist, als sei "Queerness" eine objektive Realität. Diesen Einwand müsste man wahrscheinlich präziser ausformulieren, als ich es an dieser Stelle leisten kann; um aber Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich betonen: Selbstverständlich muss die Kirche bestrebt sein, mit Menschen, die sich selbst als "queer" definieren, ins Gespräch zu kommen, und ohne Zweifel erfordert das einen respektvollen Umgang – aber das ist nicht notwendigerweise gleichbedeutend mit Affirmation. Es ist das zentrale Missverständnis der in den Angeboten der institutionellen Kirche grassierenden postchristlichen Wellness-Spiritualität, dass es Auftrag der Kirche sei, Menschen dazu zu verhelfen, sich mit sich selbst gut zu fühlen, indem man sie in ihrem So-Sein bestärkt – während ein zentrales Motiv der christlichen Verkündigung doch gerade der Aufruf zur Umkehr ist. Auftrag der Kirche ist es nach Matthäus 28,19, alle Menschen zu Jüngern Jesu Christi zu machen, und ich wüsste nicht, wie das gehen soll, wenn man sie gleichzeitig in einer Selbstdefinition bestärkt, die im Widerspruch zum christlichen Menschenbild steht. – Dies gilt wohlgemerkt nicht allein für die Selbstdefinition als "queer", auch wenn andere, vergleichbar prägnante Beispiele schwerer zu benennen sein mögen. 

Gute Nachrichten gibt's aus der Pfarrei St. Willehad aber immerhin auch: Am kommenden Dienstag beginnt da ein neuer Alpha-Kurs, ich weiß gar nicht, wie viele es bereits gegeben hat, seit Pastor Kenkel dieses Format in dieser Pfarrei eingeführt hat. Und am Freitag endet die Urlauberkirchen-Saison... 


Mose auf Usedom 

Der, wie ausführlich geschildert, ausgesprochen positive Eindruck, den ich von der Religiösen Kinderfreizeit der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst mitgenommen habe, hat durchaus auch die Frage in meinem Hinterstübchen hinterlassen, wie das Format Religiöse Kinderwoche wohl in anderen Pfarreien gestaltet wird. Dass meine Noch-Wohnortpfarrei St. Klara Reinickendorf-Süd "ihre" RKW in der Woche vom 14.–21. August in Zinnowitz auf der Insel Usedom veranstaltete, wäre mir womöglich trotzdem entgangen, wenn nicht einige Bilder der Veranstaltung in der Instagram-Story der Pfarrei aufgetaucht wären. 

Das St.-Otto-Heim in Zinnowitz kenne ich, da ich im Frühjahr 2024 dort mit dem Tochterkind bei einem Väterwochenende war, und 2025 fand auch die RKF der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst dort statt; in der unmittelbaren Umgebung gibt es sowohl Wald als auch einen Strand, und es gibt eine Kirche auf dem Gelände; statt Selbstverpflegung gibt es allerdings zentral gestelltes Kantinenessen, was einerseits teurer und andererseits nicht so gut ist, aber natürlich erheblich weniger Arbeit macht. 

Unabhängig von solchen äußeren Umständen ist das eigentlich Entscheidende aber natürlich die inhaltliche Gestaltung der RKW; was das angeht, hatte ich ja schon vor einiger Zeit festgehalten, dass mich das zentral von der AG Religiöse Kinderwoche zur Verfügung gestellte Konzept und Material nicht so recht vom Hocker haut. Umso mehr kommt es natürlich darauf an, "was man draus macht" – schließlich haben "wir" auch mit diesem Material gearbeitet und es ist etwas Gutes draus geworden. Die RKW der Pfarrei St. Klara wird bzw. wurde allerdings, soweit ich es den Vermeldungen entnehmen konnte, von dem Diakon, dem notorischerweise der Rasierpinsel ins Klo gefallen ist, sowie von einer jungen Frau geleitet, die mir persönlich noch vom Treffen einer Arbeitsgruppe für die Einrichtung und Gestaltung eines Instagram-Accounts für den damaligen Pastoralen Raum Reinickendorf-Süd im Sommer 2021 in Erinnerung geblieben ist: Ihr Beitrag zu diesem Arbeitstreffen bestand in der Hauptsache darin, zu bremsen und Bedenken anzumelden, und in der Folgezeit hatte sie dann entscheidenden Anteil daran, dass das ganze Projekt scheiterte. Und heute ist sie anscheinend irgendwie die (ehrenamtliche) Hauptverantwortliche für den Arbeitsbereich Jugendarbeit in dieser Pfarrei. Na herzlichen Glückwunsch. Jedenfalls sehe ich nicht, woher ich den Mut nehmen soll, diesem Leitungsduo zuzutrauen, dass es aus den konzeptionellen Vorgaben für diese RKW mehr und Anderes zu machen weiß als das, was ich bei meiner ersten Kenntnisnahme der Materialien als "sozialpädagogische Banalisierung", "psycho-esoterisches Selbsterfahrungsgedöns und hier und da ein bisschen Demokratieförderung" charakterisiert habe. 

Unter den auf Instagram geposteten Fotos fand sich ein Ablaufplan für den ersten vollen Tag der Fahrt – Samstag, den 15. August –, und da ließen sich erst mal keine allzu gravierenden Unterschiede zum Tagesablauf "unserer" RKF feststellen – wenn man davon absieht, dass bei der RKW der Pfarrei St. Klara die Kinder eine halbe Stunde später geweckt wurden als "bei uns" und dafür eine halbe Stunde früher Nachtruhe hatten, wodurch das Tagesprogramm also insgesamt eine Stunde kürzer war. – Der Vormittag, also die rund drei Stunden zwischen Frühstück und Mittagessen sind hier wie dort der inhaltlichen Arbeit am Mose-Thema gewidmet, am Nachmittag, von 15 Uhr bis zum Abendessen, steht "Gruppenaktivität" auf dem Ablaufplan, das kann theoretisch alles Mögliche bedeuten, aber ich halte es für wahrscheinlich, dass es vergleichbar damit ist, was "bei uns" in diesem Zeitfenster unter der Bezeichnung "Freizeitprogramm" lief. Weiterhin verzeichnet der Ablaufplan einen Morgen- und einen Abendimpuls sowie, um 21 Uhr, eine "Gute-Nacht-Geschichte"; die gab es "bei uns" nicht, und das könnte eventuell darauf schließen lassen, dass die Teilnehmer (pardon: "teilnehmende Personen" heißt es im RKW-Materialienbuch) der RKW von St. Klara im Schnitt etwas jünger sind, als sie es bei der RKF von St. Joseph/St. Stephanus waren. Aber das ist nur meine Vermutung. In derselben Instagram-Story, der ich diesen Ablaufplan entnommen habe, war auch ein Foto eines Stuhlkreises mit gestalteter Mitte zu sehen; von den teilnehmenden Personen waren (aus Datenschutzgründen?) nur die Füße im Bild, von der gestalteten Mitte ein Knäuel aus bunten Tüchern und eine ebenso bunte Kerze. Kann diese Ästhetik vielleicht bitte langsam mal aussterben? – Ein weiterer Instagram-Beitrag zeigte den Brennenden Dornbusch als "unser Gefühlsbarometer für die Woche": Die Kinder sollen ihren Tag bewerten, indem sie einen Punkt in das Bild hineinmalen, der je nach Farbe besagt "Alles ist bestens, mir geht's super", "Nicht alles war perfekt, aber mir geht's ganz gut" oder "Heute war nicht mein Tag, irgendwas war heute blöd". Was das mit dem Brennenden Dornbusch zu tun hat? Keine Ahnung. Aber es passt jedenfalls zu dem weiter oben in anderem Zusammenhang angesprochenen Stichwort "postchristliche Wellness-Spiritualität", und man kann, wie ebenfalls bereits angemerkt, nicht behaupten, eine solche Ausrichtung wäre in den offiziellen RKW-Materialien nicht schon angelegt

In diesem Zusammenhang möchte ich übrigens ein Lied erwähnen, auf das ich dadurch aufmerksam geworden bin, dass es in einer weiteren Instagram-Story von der St.-Klara-RKW zu hören war, dort ziemlich schräg zur Gitarre gesungen: "Ich bin frei". Nein, nicht das aus Disneys Eiskönigin, aber auch nicht das von Daniel Kallauch, sondern ein Lied, das zwar nicht eigens für die diesjährige RKW geschrieben wurde, aber nach Auffassung der Ersteller der RKW-Materialien doch irgendwie zu den "Inhalte[n] des Wochenthemas und/oder der Tagesthemen" passt und deshalb unter die "RKW-Lieder 2026" aufgenommen wurde. Hier sei nur mal der Refrain dieses Liedes zitiert: 

"Ich bin frei, frei, das Beste zu geben, 
Ich bin frei, frei, einmalig zu leben, 
Das Größte zu wagen, 
Die Wahrheit zu sagen – 
Ich bin frei 
Das Gute zu tun." 

Hashtag #kannstedirnichtausdenken, und um zu beweisen, dass ich mir das tatsächlich nicht ausgedacht habe, hier der YouTube-Link. Was hätte wohl der Apostel Paulus zu der Aussage "Ich bin frei das Gute zu tun" gesagt? 

Nun aber erst mal genug davon! Unter dem üblichen Jakobäischen Vorbehalt gesagt, habe ich ja durchaus die Absicht, in Zukunft noch an so einigen Religiösen Kinderwochen bzw. –freizeiten mitzuwirken – zumal in den nächsten neun (!) Jahren jeweils mindestens eins meiner Kinder im richtigen Alter für dieses Veranstaltungsformat ist. Und jetzt nachdem, wo mich das Erzbistum in den kommenden Jahren zu Ausbildungszwecken hinstecken wird, werde ich möglicherweise Gelegenheit haben, mir aus erster Hand ein Bild davon zu machen, wie unterschiedlich das Format in verschiedenen Gemeinden und Pfarreien ausgestaltet wird. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, da jeweils auch eigene Akzente setzen zu können und zu dürfen. Und, mit aller Vorsicht gesagt: Wenn ich mit Leuten wie dem Diakon von St. Klara und der Frau, die ich von dem besagten Instagram-Arbeitsgruppentreffen her in Erinnerung habe, in ein Team gesteckt werden sollte, stelle ich mir eine gedeihliche Zusammenarbeit schwieriger vor, als ich es mit dem Team aus Siemensstadt/Haselhorst erlebt habe. Aber auch damit müsste man im Zweifel irgendwie klarzukommen suchen, und das gilt natürlich für beide Seiten. 

Zur Pfarrei St. Klara möchte ich übrigens noch erwähnen, dass diese am vergangenen Sonntag im Rahmen der Abendmesse in Herz Jesu Tegel ihr Patronatsfest nachgefeiert hat (der eigentliche Gedenktag der Hl. Klara von Assisi war am Dienstag, dem 11. August); im Anschluss an die Messe sollte es laut Vermeldungen "Umtrunk und Begegnung" geben. Nicht von diesem Umtrunk, wohl aber von der Messe waren einige Fotos in der Instagram-Story der Pfarrei zu sehen – wobei mir auffiel, dass in einem Bildtext die "volle Kirche am Sonntagabend" hervorgehoben wurde, auf dem dazugehörigen Bild jedoch nur ein kleiner Ausschnitt des Kirchenraums zu sehen war, und selbst da sahen die Bänke nicht wirklich voll besetzt aus. Aber so etwas ist natürlich immer relativ. Den Fotos war außerdem zu entnehmen, dass der neue Kaplan aus Ghana als Konzelebrant mit von der Partie war. Den würde ich ja gern mal kennenlernen, auch wenn ich "ab demnächst" nicht mehr auf dem Territorium dieser Pfarrei wohne. Was mich direkt zum nächsten Thema bringt... 


Update Umzug 

Es dürfte kaum überraschen, dass meine Familie und ich in der zurückliegenden Woche eifrig damit beschäftigt waren, unseren Lebensschwerpunkt schrittweise von unserer bisherigen in unsere zukünftige Wohnung zu verlagern. Zu den ersten Dingen, die umgezogen sind, gehörten zahlreiche Bücher, und dann auch die dazugehörigen Bücherregale

Das ist noch lange nicht alles, und sortiert sind die Bücher bisher auch nur provisorisch. 

Das Kinderzimmer hat ein eigenes Bücherregal. 

Außerdem bereits in die neue Wohnung ungezogen sind ein Teil des Küchengeschirrs, ein paar Kisten mit Spielzeug und einiges an Kleidung, im Fall der Kinderkleidung sogar inklusive Garderobenstange. 

Ja, das im Vordergrund ist ein Taufkleid.

Einen goldenen Stern auf meiner "Erwachsenendinge tun"-Ehrentafel habe ich mir indes dadurch verdient, dass es mir gelungen ist, die schon recht betagte Einbau-Geschirrspülmaschine in unserer zukünftigen Küche zu reparieren. Um's genau zu sagen, lief die Spülmaschine zwar, aber das Geschirr wurde trotzdem nicht richtig sauber; mit ein bisschen Hilfe von Onkel Google ist es mir jedoch gelungen, die Ursache des Problems ausfindig zu machen und eigenhändig zu beheben. Ich bin einigermaßen stolz auf mich. 

Dass wir uns in der zurückliegenden Woche auch über die Zeit hinaus, in der wir mit Räumen, Sortieren und Regalaufbau beschäftigt waren, öfter mal auch "einfach so" in der neuen Wohnung aufgehalten haben, darf man wohl als ein gutes Zeichen dafür betrachten, dass wir uns dort wohl fühlen – schon jetzt, trotz des unfertigen Zustands. Für die Kinder sind natürlich vor allem der Garten und die Katzen große Anreize. Gleichzeitig muss ich allerdings auch zu Protokoll geben, dass so ein "allmählicher Umzug", dieses Pendeln zwischen zwei Wohnungen, von denen die eine noch nicht und die andere nicht mehr vollständig eingerichtet ist, durchaus auf seine ganz eigene Art anstrengend ist. Aber okay: Für den Transport der großen, schweren und sperrigen Möbel haben wir jetzt einen semiprofessionellen Umzugshelfer engagiert, dieser Teil des Umzugs soll in zwei Wochen über die Bühne gehen, und bis dahin müssen wir eigentlich "nur noch" weiter entrümpeln und Kleinkram in Kisten verpacken. Ich hoffe daher, dass der Umzugsstress in nächster Zeit eher weniger als mehr wird, aber meine Liebste ist da weniger optimistisch... 


Wieder Debatten über den Religionsunterricht 

Sagen wir mal so: Wenn ich einen Beitrag aus der Standpunkt-Rubrik auf häretisch.de lese und meine spontane Reaktion lautet "Einiges von dem, was da gesagt wird, ist gar nicht so verkehrt", dann hat das schon Seltenheitswert – umso mehr, wenn der betreffende Beitrag von einem Redaktionsmitglied des Bonner Ketzportals stammt. Und nun gar Steffen Zimmermann, der sich ja bisher kaum mal bei einem vernünftigen Gedanken hat erwischen lassen! – "Wer den Religionsunterricht abschaffen will, macht einen Denkfehler", ist seine Kolumne überschrieben, und natürlich regt sich da bei mir sogleich die Lust, mich darüber zu mokieren, dass der Herr Zimmermann ja nun genau der Richtige sei, anderen Leuten Denkfehler anzukreiden, aber wie gesagt, so ganz Unrecht hat er nicht. Darum möchte ich hier gleich mal die Aussagen, mit denen er meines Erachtens nicht ganz Unrecht hat, an den Anfang meiner Betrachtung stellen, dann habe ich das hinter mir und kann mich anschließend darauf konzentrieren, was ich an diesem "Standpunkt" dennoch zu kritisieren habe. 

"Gerade in einer pluraler werdenden Gesellschaft verschwindet Religion nicht einfach", stellt der häretisch.de-Autor fest. "Vielmehr wird sie vielfältiger – und damit komplizierter." Daher argumentiert er, "angesichts wachsender religiöser Vielfalt und zunehmender Religionskonflikte" sei religiöse Bildung – im Sinne von Wissen über Religion(en) – "wichtiger denn je". Und weiter: "Gerade weil Religion für viele Menschen weniger selbstverständlich ist, sollten Kinder und Jugendliche etwas über sie lernen." 

Einzuwenden wäre hier natürlich, dass das alles, so richtig es an und für sich ist, noch kein zwingendes Argument für einen konfessionellen Religionsunterricht in Verantwortung der Religionsgemeinschaften ist; man könnte durchaus argumentieren, den von Zimmermann angesprochenen Zwecken würde ein konfessionsabhängiges Fach Religionskunde (oder so ähnlich), das unterschiedliche Religionen von einem (dem Anspruch nach) neutralen Standpunkt aus darstellt, eher gerecht. Zur Rechtfertigung des konfessionellen Religionsunterrichts ließe sich demgegenüber vorbringen, das Grundrecht der Schüler auf Religionsfreiheit müsse das Recht einschließen, über ihre jeweils eigene Religion nicht aus einer distanzierten oder sogar ablehnenden Perspektive heraus belehrt zu werden. Aber ein solches Argument würde ein Steffen Zimmermann sich natürlich nicht zu eigen machen, schließlich geht es ihm darum, den Religionsunterricht in seiner bestehenden Form nach zwei Seiten hin zu verteidigen: gegen "die einen", die dieses Unterrichtsfach für indoktrinierend" und für einen "verlängerte[n] Arm kirchlicher Missionsbemühungen" halten, aber auch gegen "die anderen", die dem Religionsunterricht ankreiden, er vermittle "längst nicht mehr genug Glaubenswissen". Und Zimmermann wäre wohl nicht er selber, würde er sich nicht mit Vorliebe auf diese Anderen einschießen. Die Kenntnisse "religiöse[r] Begriffe, Texte und Traditionen", die der schulische Religionsunterricht vermitteln könne und solle, biete nämlich gerade Schutz vor "fundamentalistischen Vereinfachungen"; wer diese Kenntnisse nicht habe, werde "mitunter anfällig für die lautesten und radikalsten Stimmen". Mit anderen Worten, Zimmermann sieht den Wert und Nutzen des schulischen Religionsunterrichts nicht zuletzt in jenem "Containement [sic] für das Religiöse", das, wir erinnern uns, Pastor Kurowski am System Volkskirche lobte. 

Wenn ich solche Argumente für den Religionsunterricht an staatlichen Schulen höre oder lese, denke ich immer mit Schmerzen an Diskussionen, die ich im Vorfeld des ProReli-Volksbegehrens von 2009 geführt habe; damals versuchte ich nämlich regelmäßig Leuten, die darauf pochten, religiöse Indoktrination habe nichts an Schulen zu suchen, zu erklären, im Religionsunterricht gehe es ja gar nicht um eine Erziehung zum Glauben, und ich schäme mich ein bisschen, dass ich das damals als Argument für den Religionsunterricht ansah und entsprechend vertrat. Nun, wie schon mal angemerkt, irgendwann werde ich wohl mal einen Artikel mit der Überschrift "Pro Reli hat mich radikalisiert" schreiben müssen. Einstweilen eine provokante These: Ein konfessionsabhängiges Fach Religionskunde, wie ich es weiter oben skizziert habe, könnte die Zwecke und Aufgaben, die Steffen Zimmermann (und ja beileibe nicht nur er) dem Religionsunterricht zuweisen möchte, für Kinder aus atheistischen oder religiös indifferenten Elternhäusern erfüllen, aber für gläubige Schüler sollte es die Möglichkeit geben, sich von diesem Unterricht befreien zu lassen. 


Plötzlich Sedisvakanz in Speyer 

In der Deutschen Bischofskonferenz ist wieder ein Stuhl frei geworden, und zwar einer, der von der Papierform her eigentlich noch lange nicht "dran" gewesen wäre: Der bisherige Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, im Amt seit 2008, ist erst kürzlich 66 Jahre alt geworden und liegt damit altersmäßig ziemlich im Mittelfeld der deutschen Diözesanbischöfe – älter als er sind (in aufsteigender Reihenfolge) die Oberhirten von Augsburg, Regensburg, Osnabrück, Erfurt, Köln, Berlin, Görlitz, München-Freising, Dresden-Meißen und Magdeburg. Ein Rücktritt aus Altersgründen wäre bei ihm regulär erst 2035 fällig gewesen. Aus gesundheitlichen Gründen – und zwar vorrangig aus solchen der mentalen Gesundheit – hat er jedoch Papst Leo um vorzeitige Entpflichtung von seinem Amt gebeten, und dieser hat seinen Rücktritt mit Wirkung zum 19. August angenommen

Die Reaktionen auf Bischof Wiesemanns Rückzug ergeben ein recht gemischtes Bild. Für die Katholische Nachrichtenagentur KNA schreibt Norbert Demuth, der Kirche in Deutschland werde künftig "eine Stimme für Reformen" fehlen, und hebt hervor, Wiesemann habe sich "von Beginn an für das Reformprojekt Synodaler Weg" eingesetzt und dessen Beschlüsse unterstützt; als wünschenswerte "Weiterentwicklungen" der katholischen Lehre und "konkrete Reformen" habe er "die Suche nach Formen echter Mitberatung und Mitentscheidung aller Gläubigen, eine deutliche Aufwertung der Rolle der Frau, einschließlich eines vertieften Nachdenkens über die Öffnung der Weiheämter für Frauen, sowie das Bemühen um eine veränderte Sexualmoral" betrachtet. 

Dieses emphatische Bekenntnis zur Agenda des Synodalen Weges – die mich immer irgendwie an französische Aristokraten erinnert, die in der Nationalversammlung von 1789 mit fliegenden Fahnen zur Revolution überliefen – brachte Bischof Wiesemann im Dezember 2025 einen offenen Brief der Initiative Neuer Anfang ein, in dem ihm im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Satzungsentwurfs für die geplante "Synodalkonferenz" durch die Deutsche Bischofskonferenz kräftig der Kopf gewaschen wird. Auf der Website des Neuen Anfangs erschien dieser von Bernhard Meuser unterzeichnete Brief unter der Überschrift "Bischof Wiesemann ist glücklich"; genau dies, glücklich, war Bischof Wiesemann tatsächlich aber wohl schon länger nicht mehr: Vielmehr ist er, wie jetzt bekannt wurde, schon seit Jahren wegen depressiver Tendenzen in psychotherapeutischer Behandlung, und so fehlt es nicht an Stimmen, die sich, ganz unabhängig von der Beurteilung von Wiesemanns Wirken als Bischof, erleichtert und dankbar darüber äußern, dass Papst Leo ihn von der Last seines Amtes befreit hat. – Nicht verschweigen möchte ich, dass sich in den Nutzerkommentaren auf der Facebook-Seite des EWTN-Ablegers CNA Deutsch durchaus auch Andeutungen finden, bei all seiner ostentativen Unterstützung für den Synodalen Weg habe Bischof Wiesemann in seiner Diözese im Stillen auch so allerlei Dinge "wachsen und laufen lassen", die kirchenpolitisch in eine ganz andere Richtung weisen. 

Da mir beim Stichwort "Bistum Speyer" quasi automatisch immer Hochwürden Carsten Leinhäuser alias Vaticarsten einfällt, der dort von 2015 bis 2019 Diözesanjugendseelsorger war, konnte ich mir nicht verkneifen, mal zu gucken, was der auf seinem Blog zum Rücktritt seines Oberhirten schreibt. Vielleicht hätte ich mir das lieber gespart, da dieser Text – wie man füglich vorher hätte wissen können – vorrangig der narzisstischen Selbstbespiegelung des Verfassers dient; but there it is. Jedenfalls: Wenn Hw. Leinhäuser schreibt, "[a]ls frischgebackener Jugendseelsorger" sei er "vor 16 Jahren einem Bischof begegnet, der in vielen Punkten andere Ansichten hatte, als die jungen Menschen, in deren Auftrag ich mit ihm zusammengekommen bin" (oder gar er selber), aber "[i]m Lauf der Jahre" habe "Bischof Karl-Heinz manche seiner Ansichten verändert. Mal vorsichtig, mal sehr deutlich. Das hat ihm Anerkennung, aber auch genügend Anfeindungen eingebracht", dann bedient das ein Narrativ, das man, wie mir scheint, in Bezug auf deutsche Bischöfe schon öfter gehört hat: dass da jemand, der von Haus aus eigentlich eher konservativ ist, im Amt "dazulernt" und sich den Anliegen der Progressiven öffnet. Was dieses Narrativ als Lernfortschritt verkaufen möchte, als Erweiterung des Horizonts, als Wachsen an den Herausforderungen des Amtes und letztlich als Zuwachs an Menschenliebe, könnte man natürlich auch genau umgekehrt interpretieren, als ein Sich-Abnutzen im Amt, als Verlust an Standfestigkeit im Glauben, als opportunistischen Verrat an eigenen Überzeugungen. Und wenn einer im Zuge dieses Entwicklungsprozesses Depressionen kriegt, mag wohl die Frage berechtigt sein, welche dieser Lesarten die wahrscheinlichere ist. 

In jedem Fall stellt die vorzeitig eingetretene Sedisvakanz im Bistum Speyer eine Gelegenheit für Papst Leo dar, den Umbau des deutschen Episkopats zu beschleunigen: Nachdem er bereits die bischöflichen Stühle von Münster und Eichstätt neu besetzt hat, ist derzeit Hildesheim vakant, nun also auch Speyer und demnächst Magdeburg (was angesichts der im Raum stehenden Möglichkeit einer dezidiert antikirchlich gewonnenen AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt ein besonders spannender Fall zu werden verspricht); da darf man wohl sagen: Die kirchliche Landschaft Deutschlands verändert sich rapide. Andererseits wachsen Bischofskandidaten ja nun nicht auf Bäumen, und irgendwo muss Papst Leo die Leute, denen er die Leitung der deutschen Diözesen anvertrauen möchte, ja hernehmen. Womit ich sagen will: Es ist anzunehmen, dass so ziemlich jeder, der überhaupt für ein Bischofsamt in Erwägung gezogen wird, schon einige Karrierestufen im institutionellen Apparat der Kirche hinter sich hat, während derer ihm etwaige Ecken und Kanten gründlich abgeschliffen worden sind. Da muss man sich dann nicht wundern, dass die meisten in jüngerer Zeit ernannten deutschen Bischöfe so stromlinienförmig wirken, in ihrer Physiognomie ebenso wie in ihren Äußerungen. Dennoch mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich genau daran in Zukunft etwas ändert... 


Geistlicher Impuls der Woche 

Woher ist das Licht des Glaubens gekommen, wenn nicht von der Predigt des Namens Jesu? Hat Gott uns nicht durch den Glanz dieses Namens "in Sein wunderbares Licht" gerufen, von dem Paulus sagt "Früher wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn"? Dies ist der Name, den derselbe Apostel "vor den Heiden und Königen und den Kindern Israels" tragen sollte. Er trug diesen Namen wie eine Lampe umher, indem er überall Jesus als den Gekreuzigten predigte. 

Aber Jesus ist uns auch Speise. Trocken ist jede Art geistiger Nahrung, wenn sie nicht mit jenem Öl begossen wird, fad ist, was dieses Salz nicht würzt. Jesus ist Honig im Mund, Melodie im Ohr, Jubel im Herzen.  

Doch der Name Jesu ist uns auch Medizin. Nichts ist so wirksam wie der Name Jesus, um die Heftigkeit des Zorns zu zügeln, die stechenden Wunden ist Neids zu heilen, die Leidenschaften des Fleisches zu zügeln, das Feuer der Begierde zu löschen, den Durst der Habgier zu mäßigen und jedes ungesetzliche Verlangen zu vertreiben. Denn wenn ich den Namen Jesus nenne, erinnere ich mich an einen Mann, der sanftmütig und demütig im Herzen ist, der freundlich, besonnen, keusch und barmherzig und vollkommen in aller Güte und Heiligkeit ist und der zugleich der große allmächtige Gott ist, der mich durch sein Beispiel wieder gesund macht und mich durch seine Hilfe stärkt. Das alles tönt mir entgegen, wenn der Name Jesu ertönt. In seiner Menschlichkeit finde ich Vorbilder, denen ich nacheifern kann, und in seiner Allmacht Hilfe, ihnen nachzueifern. 

(Bernhard von Clairvaux, Predigten über das Hohelied, XV/6-8) 


Ohrwurm der Woche 

Bangles: Hazy Shade of Winter 

Man könnte sagen, es sei noch ein bisschen früh im Jahr für diesen Titel; aber ich glaube auch eigentlich nicht, dass es am plötzlichen Temperaturabfall lag, dass sich mir dieser Song neulich abends beim Geschirrspülen so vehement als Ohrwurm aufdrängte. Im Original ist der Song natürlich von Simon & Garfunkel, aber so sehr ich dieses Duo schätze und mich mit meinen alten Bandkollegen darin einig weiß, dass Paul Simon ein absolut begnadeter Songwriter ist, möchte ich in diesem einen Fall doch behaupten, dass es erst die Bangles gebraucht hat, um alles aus dem Song rauszuholen, was in ihm steckt. Wie ich bei früherer Gelegenheit schon mal schrieb: "Angesichts der Tatsache, dass sie den größten Hit ihrer Karriere ausgerechnet mit der Über-Schnulze 'Eternal Flame' hatten, vergisst man ja leicht, dass die Bangles eigentlich eine richtige Rockband waren. Ursprünglich wollten sie mal das weibliche Pendant zu Led Zeppelin werden. Hier hört man's noch ein bisschen." – Übrigens habe ich in der zurückliegenden Woche erstmals bemerkt, dass eine Textstelle, die ich bisher stets unhinterfragt als "feels alright" verstanden hatte, tatsächlich "fields are ripe" lautet. Das ergibt im Kontext auch viel mehr Sinn. 


Vorschau/Ausblick 

Morgen ist der 21. Sonntag im Jahreskreis, und ich gehe davon aus, dass wir da "ganz normal" in St. Joseph Siemensstadt in die Messe gehen werden. Am Montag beginnt das neue Schuljahr, was für meinen Tagesablauf allerdings keine besonders großen Veränderungen gegenüber der Vorwoche mit sich bringt: Das Tochterkind war schon seit vorigem Montag wieder in der Schule, am Mittwoch begann für meine Liebste die Arbeit wieder und der Jüngste ging daraufhin auch wieder zur KiTa. Allerdings geht in der kommenden Woche auch das Kampfsporttraining wieder los, und ich denke, das wird den Kindern gut tun. Am Donnerstag ist zudem der Elternabend für den neuen Erstkommunion-Kurs in St. Joseph Siemensstadt; darauf bin ich ziemlich gespannt und hoffe, dass ich davor noch etwas Zeit und Muße finde, mich angemessen darauf vorzubereiten. Wie das kommende Wochenende aussehen wird, ist derzeit noch unklar: Einerseits sind wir am Samstag, wie schon vor zwei Jahren, zu einer Gartenparty in Werder an der Havel eingeladen, andererseits ist auch Einschulungsfeier an der Schule des Tochterkindes, und drittens halte ich es für wahrscheinlich (auch wenn ich diesbezüglich noch keine verbindlichen Informationen habe), dass auch die regelmäßigen Meutentreffen der KPE-Wölflinge wieder losgehen. Und an den Umzug müssen wir bei alledem ja auch noch denken... Schauen wir mal, wofür wir uns entscheiden; ihr werdet es beizeiten erfahren, Leser! 


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