Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Mittwoch, 22. Mai 2013

"Glauben ist ja kein Zwang in der CDU, aber immer noch weit verbreitet"

Manch einer kennt wohl das Gefühl, sich unversehens an einem Ort und in einer Situation wiederzufinden, die bzw. den man "normalerweise" niemals freiwillig aufgesucht haben würde - und sich zu fragen: Was tue ich hier? Warum bin ich hierhergekommen? Erstaunlich oft lautet die Antwort auf diese Fragen: Na ja, ich dachte halt, es gäb' Freibier. Gibt aber keins. Und dann guckt man doof.

Andererseits: So ist das Leben nun mal, und wo käme man denn hin, wenn man immer nur das täte, was man "normalerweise" tut? Man muss auch mal was riskieren, was Verrücktes tun. Zu einer Veranstaltung der CDU Alt-Pankow gehen, zum Beispiel.

Sympathien für die CDU kann mir eigentlich keiner nachsagen, jedenfalls nicht, seit ich vor mittlerweile fast 20 Jahren aus der Jungen Union ausgetreten bin. Im Grunde aber auch schon vorher nicht. Mein Vater war mal so zu sagen Linksaußen bei der CDU meines Heimat-Landkreises, und eine Zeit lang dachte ich, diese Position könnte ich auch einnehmen. Aber ich konnte mich einfach nicht mit dem "Wirtschaftsflügel" arrangieren (der, das sollte man erwähnen, in meiner Heimatregion größtenteils ein Land-Wirtschaftsflügel war; vgl. die lokale Redensart "Hast du eine Kuh, dann bist du in der CDU"). Bei der ersten JU-Kreisverbandssitzung, an der ich teilnahm, wurde es als "sozialistisch" kritisiert, dass Autofahrer über die Kfz-Steuer zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs beitragen müssen, den sie doch gar nicht nutzen. Okay, sagte ich mir, dann bin ich wohl Sozialist.

Meine waghalsige Idee eines Langen Marsches durch die JU-Institutionen scheiterte letzten Endes an der Erkenntnis, dass Meinungsbildung in Parteien und deren Jugendverbänden nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten geschieht. Und davon abgesehen hatte ich nach ein paar Jahren auch einfach die Faxen dicke. Geblieben ist mir aus dieser Zeit eine tief sitzende Abneigung gegen streng gescheitelte Twentysomethings in Anzügen mit schwarz-rot-goldenen Anstecknadeln am Revers sowie gegen die pseudo-joviale "Wir sind ja unter uns, da kann man sowas ja sagen"-Pose, mit der bei geschlossenen Veranstaltungen gern zu populistischen Pöbeleien über Migranten, Arbeitslose, Homosexuelle, Frauen oder die Vertreter anderer Parteien (und deren Wähler) geblasen wird.

Folgerichtig hielt sich meine Begeisterung eher in Grenzen, als ich eine Einladung zu einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbands Alt-Pankow erhielt. - Na gut: Im Zeitalter von Facebook wird man ja ständig zu irgendwas eingeladen, und das Meiste davon ignoriert man einfach. Das war in diesem Fall jedoch nicht so leicht: Der Berliner Landesvorsitzende der "Christdemokraten für das Leben" (CDL), Stefan Friedrich, den ich im Zusammenhang mit meinem bescheidenen Einsatz für den Lebensschutz kennen gelernt habe, schien einen gewissen Wert auf meine Anwesenheit zu legen und köderte mich mit dem Hinweis, ich könne ja darüber bloggen. Was ich nun ja auch tue.

Es handelte sich um einen Vortrag des scheidenden Bundestagsabgeordneten Norbert Geis (CSU) unter dem Titel "Meine Bilanz nach 45 Jahren Politik"; in der Ankündigung der CDU Alt-Pankow wurde Geis als "erfahrener und erfolgreicher Haudegen [!]", "politisches Urgestein" und "echte[r] Leitstern[]" gewürdigt; dieses Vokabular stimmte mich einigermaßen misstrauisch, und als ich um der Kontrastwirkung willen die Wikipedia bemühte, war ich nicht überrascht, Geis dort als stramm rechten Knochen portraitiert zu finden. Na gut: Wenn die gern eher linksgerichtete alte Tante Wiki so etwas sagt, muss das nicht unbedingt viel heißen. Dennoch, ich war skeptisch - umso mehr, als wenige Tage vor der Veranstaltung angekündigt wurde, der Neuköllner CDU-Bezirksvorsitzende Michael Büge, der kurz zuvor wegen seiner Mitgliedschaft in der Studentenverbindung Gothia als Staatssekretär für Soziales entlassen worden war, werde quasi als Ehrengast mit von der Partie sein. Mehr und mehr verfestigte sich bei mir der Eindruck, es mit einer Protestveranstaltung des rechten CDU-Flügels gegen den großkoalitionären Schmusekurs der eigenen Partei zu tun zu haben. Dass das Ganze im rustikalen Landhaus Pankow stattfinden sollte, das mit seiner "Deutschen Küche" wirbt, passte da irgendwie ins Bild.

(Nicht dass ich etwas gegen deutsche Küche hätte. Ich mag Kartoffeln, dochdoch. Über die Qualität der Speisen im Landhaus Pankow kann ich allerdings nichts sagen - ich aß dort nichts, denn ich hatte mir bereits unterwegs einen Döner einverleibt.)

Zunächst einmal schien denn auch alles meine Befürchtungen zu bestätigen. Noch vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung (der sich erheblich verzögerte, da MdB Geis noch an einer Abstimmung im Bundestag teilnehmen musste - dem Vernehmen nach ging es um die Verlängerung des Bundeswehr-Mandats für die Operation Atalanta am Horn von Afrika) bekam ich mit, dass der Ortsverband Alt-Pankow - offenbar unter der Ägide des ausgesprochen jung-dynamischen stellvertretenden Vorsitzenden Patrick Albertsmeyer - bestrebt ist, sich als Speerspitze des Konservatismus innerhalb der Berliner CDU zu profilieren und zu diesem Zweck auch darauf setzt, Mitglieder anderer Ortsverbände abzuwerben. Und mit Freibier sah's auch schlecht aus. Ich geriet an einen Tisch mit durchaus sympathisch wirkenden jungen Leuten, darunter ein erfreulich un-CDU-mäßig aussehender Chemiestudent (der, wie ich im Gespräch erfuhr, tatsächlich nicht Parteimitglied ist) und eine in der Frauen-Union aktive Studentin der Agrarwissenschaft; wenig später gesellte sich auch Albertsmeyers Freundin dazu. Der Chemiker und die Agrarwissenschaftlerin fanden, wie man sich leicht vorstellen kann, bald gemeinsamen Gesprächsstoff; als er die Bedeutung seines Faches für das Ihre betonte und erklärte, natürlich gebe es auch ökologische Düngemittel, aber diese seien "nun mal weniger ertragreich", räumte sie das ein, und ich dachte: Ach du Scheiße. Ich bin wieder bei den jung-dynamischen Jungbauern im Landkreis Wesermarsch. Na ja, aber sonst waren sie eigentlich wirklich nett. Trotzdem musste ich, ehe der Hauptredner des Abends eintraf, mehrmals den Drang in mir niederkämpfen, mich heimlich zu verdrücken und ins nahe Yesterday zu flüchten.

Meine Motivation, im Landhaus Pankow auszuharren, erhielt jedoch beträchtlichen Schub, als Stefan Friedrich, der mich ja eingeladen hatte, auf mich zukam und mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, einen Artikel über die Veranstaltung zu schreiben, den man dann evtl. bei kath.net unterbringen könne. Ich fackelte nicht lange, sondern sagte zu - wenngleich mir die Frage ein wenig zu schaffen machte, was ich da denn wohl schreiben könnte und sollte, wenn sich die Veranstaltung als (für mein Empfinden) so schauderhaft erweisen sollte, wie verschiedene Anzeichen es befürchten ließen. Da der betreffende Artikel inzwischen bereits erschienen ist, brauche ich wohl nur darauf zu verweisen, um zu demonstrieren, dass solche Bedenken sich als unnötig erwiesen haben. Für den kath.net-Artikel konnte ich mich ja weitgehend darauf beschränken, Norbert Geis' Äußerungen zu Themen wie Lebensschutz und Familienpolitik zu referieren, und an diesen hatte ich, abgesehen von einigen für meinen Geschmack etwas allzu nationalistischen und biologistischen Zungenschlägen (dazu weiter unten Genaueres), tatsächlich wenig auszusetzen. Auch insgesamt machten sowohl MdB Geis als auch der oben erwähnte Ehrengast Michael Büge, der später zu Wort kam, einen deutlich besseren Eindruck auf mich, als ich das im Vorfeld erwartet bzw. befürchtet hatte. Wo ich dann doch noch das eine oder andere zu differenzieren und/oder kritisch anzumerken habe, kann ich das ja hier tun. Auch wenn mein Blog natürlich weniger gelesen wird als kath.net. Oder gerade deswegen.

Frei heraus gesagt, ich fühle mich in Kreisen, in denen  eine gewisse Übereinstimmung in politischen Fragen mehr oder weniger stillschweigend vorausgesetzt wird, nahezu immer entweder unwohl oder, wenn ich gerade den Schalk im Nacken habe, als Undercover-Agent. Das liegt natürlich primär an den beträchtlichen Komplikationen meiner eigenen politischen Gesinnung. Wo ich auch hinkomme: Bei den Einen missfallen mir die Inhalte, bei den Anderen der Stil, oft beides. In vielen politischen Gruppierungen kann ich mich mit dem Inhalten zum Teil, aber auch nur zum Teil, identifizieren; nur an der FDP habe ich noch überhaupt kein gutes Haar finden können. (Der Vollständigkeit halber hinzugefügt, obwohl sich das beinahe von selbst verstehen dürfte, zumindest für jene, die mich kennen oder zumindest schon mehr von mir gelesen haben: an extrem rechten Gruppierungen ebenfalls nicht.) Sollte ich meinen eigenen politischen Standpunkt auf einen Begriff bringen, fehlen mir buchstäblich die Worte. Noch vor einiger Zeit hätte ich mich vielleicht als "wertkonservativer Linker" bezeichnet, aber der Begriff scheint mir recht sperrig und missverständlich und trifft es irgendwie auch nicht richtig. "Linkssentimentaler Dunkelkatholik"? Vielleicht, mit einem Augenzwinkern. Oder einfach "christlich-sozial, aber nicht so, wie der Begriff in Bayern verstanden wird"? Hm, das hilft auch nicht viel weiter. Festzuhalten bleibt, dass ich in bestimmten Fragen (z.B. Lebensschutz und Familienpolitik, weshalb es mir nicht schwer fiel, Norbert Geis' Aussagen zu diesen Themen in meinem kath.net-Artikel positiv zu würdigen) konservativ bin, in anderen Politikfeldern (nennen wir mal die Ministerressorts: Wirtschaft, Arbeit und Soziales, Verteidigung, Justiz, Umwelt) eher "links", und ich kriege es hin, beides aus meinem christlichen Glauben heraus zu begründen. Ich verabscheue Nationalismus (auch im Sport). Ich könnte noch fortfahren, aber die genannten Punkte reichen wohl bereits aus, um zu verdeutlichen, weshalb ich bei der hier in Frage stehenden CDU-Veranstaltung permanent zwischen Zustimmung und Widerspruch hin- und hergerissen war. Und, ich deutete es bereits an: Stilfragen kommen noch hinzu.

Dass der schon erwähnte Vize-Ortsverbandsvorsitzende Patrick Albertsmeyer mir nicht besonders ans Herz wachsen würde, war schon dadurch klar, dass er genau so aussah wie mein personifiziertes Feindbild aus meiner Zeit bei der Jungen Union. Er sprach auch so, nur ein bisschen schlimmer. Als er sich in seiner kurzen Begrüßungsansprache ausdrücklich auf das "preußische Motto 'Fasse dich kurz, damit man dir zuhört'" berief, dachte ich schon, ich müsse durchs Klofenster türmen. Auch dem ebenfalls schon (mehrfach) erwähnten Stefan Friedrich, der auf Facebook mit mir befreundet ist und der diesen Artikel daher vermutlich lesen wird, sobald er erscheint, kann ich es nicht ersparen, zu gestehen, dass seine Charakterisierung Norbert Geis' als "standhaft wie die deutsche Eiche" nicht nach meinem Geschmack war; und dass er im Zusammenhang mit der Entlassung Michael Büges als Staatssekretär mehrfach Parallelen zum Fall Martin Hohmann zog - "auch einer, der geopfert wurde" -, bereitete mir gleichfalls Bauchschmerzen. Dass der (im Vergleich zu seinem engagierten Vize Albertsmeyer etwas blass wirkende) Ortsverbandsvorsitzende der CDU Alt-Pankow, Conrad Felgner, Norbert Geis zum Abschied nicht einfach eine Flasche Wein sondern ausdrücklich "einen guten Tropfen aus Deutschland" überreichte - na ja, geschenkt. Zu Geis selbst ist zu sagen, dass er sich zum Teil einer ausgesprochen martialischen Rhetorik bediente, als er etwa über parteipolitische Basisarbeit sprach ("Mehrheiten müssen erkämpft werden", "Ortsverbände müssen mobilisiert werden", "Je mehr eine Partei in den Kommunen verwurzelt ist, desto besser kann sie im offenen Feld bestehen"); nun gut, das sind Redensarten, die man vielleicht nicht überbewerten sollte. Problematischer fand ich es, dass er im Zusammenhang mit der dramatisch niedrigen Geburtenquote in Deutschland von der Notwendigkeit sprach, "unser Volk zu erhalten", und den meist kinderreichen muslimischen Migrantenfamilien "unsere Deutschen" gegenüberstellte. Dass er mit "deutsch" hier nicht allein die Staatsangehörigkeit meinte, ergibt sich aus dem Kontext wohl einigermaßen zwingend.

Nun war solches ja aufgrund der Einschätzungen, die ich im Vorfeld über Norbert Geis gelesen hatte, durchaus zu erwarten gewesen. Wenn ich oben schrieb, dass er insgesamt einen besseren Eindruck auf mich gemacht hat als befürchtet, dann war das - neben meiner ziemlich weitgehenden Zustimmung zu jenen seiner Äußerungen, die ich in meinem kath.net-Artikel referiert habe - zu einem guten Teil seinem schwung- und humorvollen Vortrag zu verdanken. Als das Mikrofon nicht aufhörte, Zicken zu machen, ließ er es kurzerhand weg und war auch so noch bestens zu verstehen. Dass Geis Charisma hat, steht außer Frage; die Agrarwissenschaftlerin an meinem Tisch stellte das bereits fest, als er noch nichts anderes getan hatte als die Treppe herunter zu kommen. Auch Michael Büge war mir gar nicht unsympathisch. Dass er seinen Posten in der Senatsverwaltung verloren hat (bzw. verlieren wird; bis zum 30.06 ist er noch im Amt), weil er sich geweigert hat, aus seiner Burschenschaft auszutreten, trägt ihm ja schon mal meinen Respekt ein: So suspekt mir Burschenschaften tendenziell sind, mag ich einfach die Haltung, die Büge gezeigt hat, indem er es abgelehnt hat, angesichts eines Ultimatums seines Vorgesetzten, des Senators Mario Czaja - Austritt aus der Burschenschaft oder Entlassung! -, klein bei zu geben. Mit anderen Worten, er hat seine Überzeugung über Karriererücksichten gestellt -- oder? Leider, leider fiel es mir in der abschließenden Fragerunde nicht rechtzeitig ein, Michael Büge auf eine Insinuation des Tagesspiegels anzusprechen: dass nämlich eine Burschenschaft schließlich nicht zuletzt ein lebenslang funktionierendes Karrierenetzwerk sei, das somit unter Umständen bessere Aussichten böte als ein politisches Amt, das schließlich von wechselnden Mehrheiten abhängig sei... Aber ich gehe mal davon aus, dass er um eine Antwort nicht verlegen gewesen wäre.

Abschließend muss ich noch ein paar Worte zum Titel dieses Beitrags loswerden: es handelt sich um eine Äußerung Michael Büges, die er fallen ließ, als er mehr oder weniger en passant auf seinen christlichen Glauben zu sprechen kam. Ich fand den Satz hübsch - und noch hübscher fand ich, was die CDU Alt-Pankow schrieb, als sie meinen kath.net-Artikel auf ihrer Facebook-Seite verlinkte: "Hier wird naturgemäß der christliche Standpunkt der Rede von MdB Geis in den Mittelpunkt gestellt" - höre bzw. lese ich da eine leise Distanzierung heraus? - Recht so: Distanziert euch nur, ich tue das ja auch!!

Kommentare:

  1. Besser habe ich meinen eigenen politischen Standort noch nie beschrieben gefunden! Und welche Lösung hast Du nun für dieses Dauerdilemma gefunden? Ich stehe zur Zeit ziemlich dumm da mit der Frage...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich müsste lügen, wollte ich behaupten, ich hätte eine "Lösung"... Habe ich einen Abend im Kreise von Leuten verbracht, die mir tendenziell "zu rechts" sind, fühle ich mich danach unter meinen "linken" Freunden wieder umso wohler. Bis ich DA wieder anecke...
      (Freue mich aber, festzustellen, dass das Problem auch anderen vertraut ist...)

      Löschen
    2. das Problem kenne ich auch. Ich probiere es mit "linkskonservativ" zu beschreiben.

      Löschen
  2. Kompliment! Ohne dort gewesen zu sein, aber mit der Lektüre besagten kath.net Artikels im Rücken sage ich mal: Saubere Analyse eines Abends!

    "Linksaußen" in der CDU spielte auch der jüngst verstorbene Gerhard Orgaß, MdB 1965-1976 und ein Cousin meiner Großmutter selig. In der Familie schlicht als "der Politiker" bekannt, außerdem gläubiger Christ, eifriges Kolpingmitglied und Vater eines Priesters.

    AntwortenLöschen
  3. CDU Alt-Pankow23. Mai 2013 um 16:20

    "Hier wird naturgemäß der christliche Standpunkt der Rede von MdB Geis in den Mittelpunkt gestellt" - höre bzw. lese ich da eine leise Distanzierung heraus?"

    Nein! :) Wir legen schließlich darauf wert, dass wir im Namen (als einzige Partei) das große "C" führen.

    Vielen Dank für den, aus unserer Sicht, sehr positiven Artikel auf Kath.net!

    Sie sind bei uns jederzeit wieder willkommen!

    Ihre
    CDU Alt-Pankow

    AntwortenLöschen
  4. Mit solchen Beiträgen erschwert der anonym bleibende Blogger konservativen Idealisten in der CDU die Arbeit, während er sich vom Biedermeier-Sofa sozialromantisch in Spitzweg-Pose träumend, über diese oder jene inhaltliche oder stilistische Ausprägung echauffiert, anstatt sich selbst in das politische Geschehen - oder gar in einer Partei seines Gutdünkens - im Hier und Jetzt aktiv einzubringen. "Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!" - Sprach`s, soff weiter und verzog sich wieder in sein gut verschlossenes Kämmerlein, nicht ohne sich abermals bestätigt zu fühlen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Den Spruch mit dem "anonym bleibenden Blogger" finde ich sehr witzig.

      Aber mach Dir nichts draus. solche Peinlichkeiten passieren, wenn man den Text, den man gerade kritisiert nicht richtig liest......

      Löschen
    2. Persönliche Eindrücke wiederzugeben, an einer bestimmten Sprache anzuecken, ist das Recht eines jeden Zuhörers.

      Der "anonyme Blogger" hat zumindest versucht, sich einzubringen, sogar in einer Partei, ist aber (so scheint es mir) eher entsetzt geflohen. Parteipolitik ist nicht jedermanns Sache, was aber noch lange nicht heißt, das man sich nicht einbringt.

      Löschen