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Samstag, 19. September 2026

Utopie und Alltag 43: Siehe, wie fein und wie lieblich

Ich hatte es schon angekündigt: Eine gewichtige Rolle in diesem Wochenbriefing wird die Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche spielen, bei der wir am vorigen Wochenende waren. Ist ja mal eine vielleicht ganz willkommene Abwechslung von dem ganzen "Oh, oh, wir ziehen um" und "Oh, oh, ich fange an zu studieren" der letzten Wochen; und obendrein bietet es Gelegenheit zu einigen Reflexionen über mein Verhältnis zu evangelischen Freikirchen im Allgemeinen und dieser Gemeinde im Besonderen, nachdem ich vor einiger Zeit eine kritische Anfrage zu diesem Thema in den Leserkommentaren meines Blogs erhalten und diese noch nicht so richtig beantwortet hatte. – Im Vergleich dazu, was es über diese Gemeindefreizeit zu berichten und zu reflektieren gibt, fällt alles andere, was es in der zurückliegenden Woche noch so an Berichtenswertem gegeben hat, kaum ins Gewicht; aber das wird nächste Woche wieder anders... 

Bis zum vorigen Wochenende war mir gar nicht bewusst, dass dieser Bibelvers die Jahreslosung für 2026 ist. Passt aber bemerkenswert gut, finde ich.

Abenteuer in der Uckermark 

Wie, dem Vernehmen nach, schon seit gut eineinhalb Jahrzehnten fand die Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche wieder in einem Feriendorf in der Nähe von Templin in der Uckermark statt, das von der Berliner Stadtmission betrieben wird und daher einen erkennbar christlichen Charakter trägt, was sich u.a. in Bibelsprüchen an den Wänden der Unterkünfte und des Speisesaals niederschlägt, vor allem aber darin, dass es mitten auf dem Gelände eine Kapelle gibt – die schon während der Gemeindefreizeit im vorigen Jahr ein besonderer Lieblingsplatz von mir war und in die ich mich auch dieses Jahr wieder mehrmals zurückzog. 

Der Gesamtablauf des Wochenendes unterschied sich kaum wesentlich von dem des Vorjahres, wenn man davon absieht, dass es heuer keine Taufe gab, dafür aber einen Abendmahlsgottesdienst ("Brotbrechen"); aber dazu später. Wie im Vorjahr reisten wir am Samstagnachmittag mit Bahn und Bus an, wurden als Familie in einer kleinen Holzhütte einquartiert (allerdings nicht in derselben wie im Vorjahr), um 18 Uhr gab es gemeinsames Abendessen, dann etwas Freizeit zum individuellen "Ankommen", und der erste richtige Programmpunkt war wieder ausgerechnet ein Spieleabend. Meine nach den Erfahrungen des letzten Jahres festgehaltene Hoffnung auf ein Alternativprogramm für Introvertierte erfüllte sich somit nicht, aber ich bin ja selber schuld – ich hätte das vielleicht mal im Vorfeld gegenüber den Verantwortlichen anregen sollen. Zunächst hatte ich noch die Hoffnung, ich könnte an der Begrüßung noch teilnehmen und mich dann verpieseln, bevor die Spiele anfangen, aber wie sich zeigte, wurden schon beim Betreten des Saales die Teams für den Spieleabend eingeteilt, also machte ich direkt auf dem Absatz kehrt und verzog mich erst in die Kapelle, wo ich Vesper und Rosenkranz betete, und dann in unsere Hütte. 

Am nächsten Morgen ging ich dennoch unverdrossen zum Frühgebet mit Kaffee und empfand diesen Programmpunkt, wie schon im Vorjahr, als außerordentlich bereichernd; schon damals hatten mich meine Eindrücke vom Frühgebet dazu angeregt, dem Vergleich zwischen frei- und volkskirchlicher Gebetspraxis einen eigenständigen Artikel zu widmen, der allerdings über das Entwurfsstadium bis heute nicht hinausgekommen ist. Diesen Artikel möchte ich jetzt auf jeden Fall wieder aufgreifen, zumal bei der diesjährigen Gemeindefreizeit noch einige neue Denkanstöße hinzugekommen sind. 

Nach dem Frühgebet gab's Frühstück, und um 10 Uhr stand dann eine sogenannte "Session" an, die, wie ich es schon im Vorjahr geschildert habe, "im Prinzip ähnlich aufgebaut [war] wie ein Sonntagsgottesdienst dieser Gemeinde": 

"Begrüßung, Lobpreis, dann wurden die Kinder zum separaten Kinderprogramm 'rausgeschickt, und für die Erwachsenen gab's einen Vortrag, den man, wenn die Veranstaltung offiziell als Gottesdienst deklariert gewesen wäre, wohl als Predigt bezeichnet hätte." 

Ich ging mit zum Kinderprogramm, über das ich mich inhaltlich weiter unten in einem separaten Abschnitt äußern werde; danach gab's Mittagessen und dann etwas Zeit zur freien Gestaltung, die ich u.a. dazu nutzte, in der Kapelle erst die Sext und dann einen Rosenkranz zu beten. Das Responsorium zur Kurzlesung in der Sext lautete, angelehnt an Psalm 133

V: Wie gut ist es doch und wie schön / Wenn Brüder miteinander wohnen in Eintracht. 

R: Dort spendet der Herr Segen und Leben in Ewigkeit. 

Ein schönes und stimmiges Motto für das Gemeindefreizeits-Wochenende, fand ich. – Fürs Nachmittagsprogramm hatte man die Auswahl zwischen allerlei Workshop-Angeboten; dazu gehörten u.a. ein Gesangsworkshop ("Zweite Stimme singen lernen") und ein Waldspaziergang mit Pilzkunde. Für die Kinder gab es ein Bastelangebot, und als wir unsere Kinder fragten, ob sie (ohne uns) basteln gehen wollten, bejahten sie begeistert; also hatten meine Liebste und ich "frei" und konnten beide zum Workshop "Gottes Wort im Familienalltag". Unter dieser Überschrift konnte man sich ja durchaus allerlei Verschiedenes vorstellen, tatsächlich ging es aber darum, wie man Kinder an die Bibel heranführen kann. Darauf werde ich, ebenso wie auf das Kinderprogramm am Vormittag, weiter unten näher eingehen. 

Auf die Workshops folgte das Abendessen, danach war wieder ein bisschen freie Zeit bis zum Lobpreisabend, auf den ich vielleicht ein andermal noch näher eingehen werde; unser Jüngster schlief während des Lobpreisabends ein, sodass ich ihn nach diesem Programmpunkt in unsere Unterkunft und in sein Bett tragen musste. Anschließend war noch Lagerfeuerabend, und da hatte ich eigentlich auch Lust drauf, aber wie es schien, hatte der Lagerfeuerabend keine Lust auf mich. Mich in eine gesellige Runde zu integrieren, in der sich so ziemlich alle untereinander besser kennen als mich, fällt mir grundsätzlich nicht leicht, zudem waren einige Gemeindemitglieder, zu denen ich einen guten Draht habe, nicht da, und außerdem fehlte es an Bier. Das Tochterkind hatte, nachdem mehrere Versuche, am offenen Feuer Marshmallows zu rösten, fehlgeschlagen waren, ebenfalls keine Lust mehr, also gingen wir schlafen. 

Der nächste Tag begann für mich wieder mit Frühgebet, und beim anschließenden Frühstück hatte ich ein Erlebnis, das mein am Abend zuvor aufgetretenes Unbehagen darüber, unter den Teilnehmern dieser Freizeit doch irgendwie ein Außenseiter zu sein, gründlich hinwegfegte: Eine Frau, mit der ich erst einmal in meinem Leben gesprochen hatte und von der ich nicht einmal den Namen wusste, fragte mich, ob sie sich zu uns setzen dürfe oder ob wir als Familie lieber unter uns bleiben wollten – ich wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass jemand das denken könnte. Jedenfalls lud ich sie an unseren Tisch ein, und wir unterhielten uns ausgesprochen gut. 

Zum Sonntagsgottesdienst (mit Abendmahl bzw. "Brotbrechen") reisten, wie ich es schon im Vorjahr beobachtet hatte, auch einige Gemeindemitglieder an, die ansonsten nicht an der Freizeit teilgenommen hatten; anders als am Samstag (und auch anders als bei den "normalen" Sonntagsgottesdiensten dieser Gemeinde) wurden die Kinder nicht erst nach Begrüßung und Lobpreis 'rausgeschickt, sondern das Kinderprogramm begann gleichzeitig mit dem Gottesdienst und unsere Kinder gingen da allein hin. Damit war nun natürlich meine übliche exit strategy dahin, und ich überlegte schon, ob ich in den sauren Apfel beißen und mir eine ca. 90minütige Predigt von einem der Gemeindeältesten anhören sollte, kam aber zu dem Schluss, dass ich diese Zeit lieber für eine private Gebetszeit in der Kapelle (mit Terz und Rosenkranz) nutzen wollte, also verkrümelte ich mich nach dem Lobpreis so geräuschlos wie möglich. – Ziemlich unmittelbar nach dem Mittagessen ging es dann auch "schon" an die Abreise; aber ich denke, diese Überblicksdarstellung macht schon deutlich, dass es ein ausgesprochen intensives Wochenende war, und eben drum wird es in den folgenden Abschnitten noch Manches zu vertiefen geben! 


Gemeindeaufbau à la Robinson Crusoe 

Zu den im Einleitungs-Absatz bereits angekündigten Reflexionen darüber, wie ich als Katholik mein Verhältnis zu der freikirchlichen Gemeinde sehe, mit der ich nun schon zum zweiten Mal auf Wochenendfreizeit war, möchte ich mal einen anekdotischen Einstieg präsentieren. Am Ankunftsabend wurde uns mitgeteilt, dass ein – sagen wir mal – prominentes Gemeindemitglied seinen 60. Geburtstag feierte und von der Gemeinde ein "Glas der Wertschätzung" geschenkt bekommen sollte: ein Glas voller bunter Papierstreifen, auf die die Teilnehmer der Gemeindefreizeit etwas schreiben sollten, was sie am Geburtstagskind schätzen. Ich muss gestehen, dass es mir zunächst nicht leicht fiel, zu diesem Geschenk etwas beizutragen. Der Jubilar hat die Gemeinde mitbegründet und hat, soweit ich weiß, zwar kein offizielles Amt in der Gemeindeleitung (mehr) inne, scheint aber dennoch so etwas wie der Chefideologe oder Oberste Glaubenshüter dieser Gemeinde zu sein, oder zumindest scheint es, dass er von den Gemeindemitgliedern, auch und gerade auf der Leitungsebene, so wahrgenommen und behandelt wird. Auf mich wirkte er, als ich ihn die ersten Male als Redner bei Gemeindeveranstaltungen erlebte, sehr eitel und auf Selbstdarstellung bedacht, und dieser erste Eindruck war bei mir hängengeblieben; hinzu kamen grundsätzliche Bedenken gegenüber der Art und Weise, wie er Gedanken, die ihm bei seinem privaten Bibelstudium in den Kopf kommen, als Lehre an die Gemeinde weitergibt. Das berührt natürlich prinzipielle Fragen der Lehrautorität, die im protestantischen Bereich, und in Freikirchen noch mal extra, ein generell schwieriges Thema sind. 

Schließlich schrieb ich auf den Zettel: "Ich bewundere Deinen Mut in der Wahl Deiner Hemden". Da haben wir eine Sache, die der Chefprediger der The Rock-Gemeinde mit Johannes Hartl gemeinsam hat. Wenn man genau hinschaut, kann man vermutlich noch ein paar weitere Gemeinsamkeiten entdecken. 

Sein neuester Spleen ist, dass er sich ein antiquarisches Gesangbuch mit geistlichen Liedern aus dem 17. und 18. Jahrhundert zugelegt hat und sich nicht nur an der altertümlichen Sprache erfreut, sondern auch und erst recht an der Prägnanz der theologischen Aussagen, die, wie er meint, Liedtexten aus neuerer Zeit oft abgehe. Und auch da zieht die Gemeinde voll mit, bis hin dazu, dass beim Lobpreisabend und im Sonntagsgottesdienst Paul-Gerhardt-Lieder gesungen werden, wenn auch zum Teil in lobpreismäßig poppigen Neuvertonungen. – Immerhin kann ich aber festhalten, dass ich den Chefprediger der The Rock-Gemeinde an diesem Wochenende, beispielsweise in seinen Impulsen zur Eröffnung der Frühgebets-Runden an beiden Tagen (für die er, jawohl, Verse aus dem besagten Gesangbuch als Anknüpfungspunkt nahm), nichts habe sagen hören, was ich falsch oder fragwürdig gefunden hätte; und im Übrigen habe ich angefangen, seine Position in dieser Gemeinde mit etwas mehr Empathie zu betrachten. Ich meine, wenn ich mir vorstelle, Leute würden mich in dieser Weise als geistliche Autorität betrachten und behandeln – da graut mir vor der Vorstellung, was das mit mir machen würde. Damit will ich sagen, so eine Position in einer Gemeinde ist durchaus und nicht zuletzt auch eine Bürde, und die trägt er unterm Strich dann doch recht wacker, besonders wenn man bedenkt, dass er das ohne den Beistand der Sakramente tun muss. 

"Ohne den Beistand der Sakramente" ist in diesem Zusammenhang übrigens ein sehr gewichtiger Punkt. Ich hatte schon öfter den Gedanken gehabt, freikirchliche Christen – nicht nur speziell in dieser Gemeinde, aber zu dieser habe ich halt am meisten Kontakt – verhielten sich in Bezug auf ihren Glauben wie Bewohner einer abgelegenen Insel fernab der Zivilisation, die noch nie etwas vom Christentum gehört hatten, bis eines Tages eine Bibel am Ufer angeschwemmt wurde; und nun versuchen sie allein anhand der Bibel, sich zusammenzureimen, was christlicher Glaube ist. Und wie weiland Robinson Crusoe auf seiner Insel den Prozess der Zivilisation im Ein-Personen-Maßstab wiederholte, versuchen diese Gläubigen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln "Kirche" nachzubauen. Ich fand das immer irgendwie tragikomisch, aber an diesem Wochenende habe ich, wie ich glaube, erstmals ein Gespür dafür bekommen, dass viele freikirchliche Christen ihren Glaubensweg tatsächlich so erleben. Und das ist, wenn man es recht bedenkt, ein schwerer Vorwurf gegen die Kirche – nicht gegen die Una Sancta in ihrer Idealgestalt als Braut Christi und Verwalterin aller Gnaden, aber gegen die institutionelle Gestalt der Kirche, wie sie sich den Suchenden konkret vor Ort präsentiert, oder vielleicht auch gerade nicht präsentiert, weil sie zu sehr mit kleingärtnerischer Bestandskundenpflege beschäftigt ist, um sich um Außenstehende zu kümmern. Wobei selbst diese Bestandskundenpflege oft nicht besonders viel in Sachen Glaubensweitergabe leistet. Case in point: Beim Workshop "Gottes Wort im Familienalltag" wurde eine junge Frau, die mit ihrem Baby da war, gefragt, ob sie denn selbst christlich aufgewachsen sei, und antwortete: "Traditionell katholisch, also nein." Ich nehme an, dass sie "traditionell katholisch" nicht im traditionalistischen Sinne meinte, sondern eher im Sinne eines oberflächlich-konventionellen Kulturkatholizismus; aber bedenklich ist es doch so oder so, dass jemand in der katholischen Kirche aufwachsen und im Rückblick urteilen kann, das Evangelium Jesu Christi nicht dort, sondern erst später in einer Freikirche kennengelernt zu haben. Und das ist ja nun nicht gerade ein Einzelfall: Wenn man sich ein bisschen in freikirchlichen Kreisen umhört, hört man von solchen Glaubensbiographien durchaus öfter

Das bringt mich nun auf einen konkreten Kritikpunkt aus dem im Einleitungs-Absatz bereits angesprochenen, bislang unbeantworteten Leserkommentar: nämlich die Kritik daran, die Evangelisierungsbemühungen einer freien Gemeinde zu unterstützen und es damit "derartigen Gruppen" zu ermöglichen, "Menschen an sich zu binden, die damit nicht Teil der katholischen Kirche werden können". Ich hätte daraufhin einfach auf einen Artikel verweisen können, den ich schon anno 2017 geschrieben und veröffentlicht habe, aber nun finde ich, es bietet sich an, die dort skizzierten Gedanken unter Einbeziehung meiner Eindrücke von der Gemeindefreizeit weiterzuentwickeln. Gewiss, wenn man daran glaubt, dass die ganze Fülle des christlichen Glaubens nur in der katholischen Kirche zu finden ist – und das tue ich nach wie vor –, dann ist es nur folgerichtig, zu wünschen, Menschen, die auf der Suche nach Sinn und Orientierung (und somit, ob es ihnen bewusst ist oder nicht, nach Gott) sind, würden "Teil der katholischen Kirche werden" statt in einer freien Gemeinde zu landen. Es wäre aber eine illusorische Vorstellung, anzunehmen, die Chancen dafür, dass diese Suchenden "Teil der katholischen Kirche werden", wären größer, wenn es die freien Gemeinden mit ihren Evangelisierungsbemühungen nicht gäbe; weit eher würden dann viel mehr Menschen überhaupt nie mit dem christlichen Glauben in Berührung kommen. Die freien Gemeinden stoßen in eine Lücke, die die katholische Kirche offen lässt, weil sie nach außen hin nicht missionarisch genug ist und nach innen nicht genug (oder zu schlechte) Katechese betreibt. 

Im Grunde müssen wir katholischen Christen uns also fragen lassen: Was tun wir dafür, dass Leute bei uns landen? Die in den letzten Jahren signifikant gestiegenen Zahlen von Erwachsenentaufen und Konversionen deuten zwar darauf hin, dass da durchaus etwas passiert – gerade übrigens in unserer Wahlgemeinde in Siemensstadt, woran offenbar die Neokatechumenale Gemeinschaft erheblichen Anteil hat –, aber wenn man sich anschaut, was so eine kleine freie Gemeinde in Haselhorst mit vielleicht 80-100 aktiven Mitgliedern so alles auf die Beine stellt, dann gibt die katholische Kirche, der doch eigentlich ganz andere Möglichkeiten zu Gebote stehen, vielerorts doch ein recht armseliges Bild ab. 


Concerning the Sonntagsschulproblem 

Wie oben bereits angkündigt, möchte ich auch denjenigen Aspekten der Gemeindefreizeit, die für das Thema "Glaubensweitergabe an Kinder" relevant sind, einen eigenen Abschnitt widmen; und auch für diesen habe ich einen anekdotischen Einstieg in petto. Als Frau und Kinder vom Spieleabend zurückkamen, lag ich schon im Bett; und so bekam ich, zunächst durch die geschlossene Schlafzimmertür, mit, wie das Tochterkind sich anhand von Bildern spontan eine Geschichte ausdachte: 

"Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die hatten in ihrem Garten einen Apfelbaum. Und sie liebten die Welt, so wie sie war, und beteten zu Gott und liebten ihren Apfelbaum. Und sie weinten über ihre Sünden und tranken zur Erheiterung ein Glas Wein. Eines Tages wollten sie ans Meer fahren und ein Fischbrötchen essen..." 

Wie sich zeigte, gehörten die Bilder, die das Tochterkind zu dieser Erzählung inspiriert hatten, zu einem Emoji-Bibel-Quiz

Das Kinderprogramm bei der Gemeindefreizeit wurde nicht von den bekannten und bewährten JAM-Mitarbeitern geleitet, sondern von zwei Frauen vom Verein "Evangelium für Kinder"; wie schon erwähnt, kam ich am Samstagvormittag zum Kinderprogramm mit, und dabei ging mir durch den Kopf, dass ich, wenn wir nicht an der Gemeindefreizeit teilgenommen hätten, ziemlich genau zur selben Zeit mit dem Tochterkind beim Erstkommunionunterricht gewesen wäre. Tatsächlich wurden da sogar teilweise dieselben Kennenlernspiele gespielt. Zwölf Kinder nahmen an dem Programm teil, die wir praktisch alle vom JAM kannten; inhaltlich ging es um das Buch Jona, und als Einstieg in die Geschichte gab es erst mal ein Quiz zum Thema Seenotrettung. Originelle Idee, könnte man sagen; in der konkreten Umsetzung überzeugte es mich aber nicht so ganz, zumal die Quizfragen so schwer waren, dass die Kinder eigentlich nur raten konnten. Die Jona-Geschichte selbst wurde interaktiv als Rollenspiel gestaltet, wobei sich zeigte, dass die meisten Kinder die Geschichte schon kannten. Zum Schluss wurde ein Bibelvers – Psalm 50,15 – auswendig gelernt, mit Hilfe von Gesten, die die Kinder sich selbst ausdenken sollten. 

Die Jona-Geschichte wurde am ersten Tag nur bis zu Jonas Ankunft in Ninive erzählt bzw. nachgespielt; die Fortsetzung gab's am nächsten Tag, da war ich – wie gesagt – nicht dabei, aber als ich meine Kinder beim Mittagessen fragte, wie denn die Jona-Geschichte weitergegangen sei, konnten sie mir diese Frage recht detailliert und anschaulich beantworten. Auch der auswendig gelernte Bibelvers war nochmals wiederholt worden. – Aus Sicht der Kinder war das Programm unter dem Strich ein Erfolg, aber natürlich ging mir dabei erneut bzw. weiterhin durch den Kopf, was ich neulich auf Facebook zum Stichwort "Sonntagsschule" gelesen habe: dass eine Kinderkatechese, die im Wesentlichen auf das Nacherzählen von Bibelgeschichten und das Auswendiglernen von Bibelversen setzt, nicht ausreicht, um Kinder im Glauben stark zu machen. Nun, immerhin kann ich schon mal zu Protokoll geben, dass der eigenständige Artikel, den ich zu diesem Thema in Vorbereitung habe, Fortschritte macht. 

Auch über den Workshop "Gottes Wort im Familienalltag" wird in diesem Zusammenhang wohl etwas zu sagen sein. An diesem nahmen fünf Familien teil, von denen zwei Elternteile je ein Baby mitbrachten; und erst einmal muss ich anmerken, dass ich mir unter einem Workshop etwas Interaktiveres vorgestellt hätte: Tatsächlich hielt die Leiterin, die auch beim JAM zum Leitungsteam des Elterncafés gehört, fast die ganze Zeit einen Vortrag, meine Liebste und ich waren fast die einzigen, die sich in größerem Umfang trauten, unsere Perspektive einzubringen, ohne dass die Leiterin explizit danach fragte. Das fand ich schade, zumal ein Elternpaar dabei war, das wir vom JAM-Elterncafé kennen und das vier Kinder hat – die älteste Tochter ist wohl ein bisschen älter als unser Tochterkind, der jüngste Sohn vielleicht zwei oder drei Jahre alt; und ich denke mir, wenn wir beim Thema religiöse Kindererziehung schon mit zwei Kindern die Erfahrung machen, dass das, was bei einem Kind gut funktioniert, beim zweiten nicht unbedingt genauso geht, dann müsste eine Familie mit vier Kindern doch erst recht ein breites Spektrum von Erfahrungswerten haben. 

Gut fand ich an diesem Workshop die Ausgangsthese, man dürfe sich beim Thema "Glaubensweitergabe an Kinder" nicht allein auf die Programme der Gemeinde verlassen, sondern müsse auch im Familienalltag Raum dafür schaffen; in diesem Zusammenhang fiel auch der Satz "Rituale für die Kinder erfordern auch Disziplin seitens der Eltern". Problematisch fand ich hingegen wieder einmal die extreme sola scriptura-Auffassung, die sich etwa darin äußerte, dass die Leiterin meinte, man solle den Kindern nicht "eine bestimmte Theologie vorgeben", sondern lieber "das Wort Gottes für sich selbst sprechen lassen". Dass sie in diesem Zusammenhang u.a. sagte "Mein Traum war immer, mit den Kindern den Römerbrief zu studieren", fand ich durchaus sympathisch, aber die Vorstellung, die Glaubensweitergabe an Kinder solle sich in der Hauptsache darin verwirklichen, die Kinder über die Vorstufen von Bibelbilderbüchern und Kinderbibeln an die selbständige Bibellektüre heranzuführen, fand ich dann doch auf bezeichnende Weise befremdlich. Nun, um das zu vertiefen, fehlt mir hier schlichtweg der Platz und auch die Zeit; merken wir uns das also für den in Vorbereitung befindlichen Extra-Artikel vor. Erwähnt sei aber noch, dass wir am Mittwoch wieder beim JAM waren, und da ging es im Programm für die "Kids" (6-12 Jahre) darum, was es heißt, dass Gott den Menschen als Sein Ebenbild geschaffen hat – also welche Eigenschaften Gottes, die Er keinem anderen Seiner Geschöpfe gegeben hat, sich im Menschen wiederfinden. Das fand ich sehr gelungen. 


Da merkt man mal, wieso es Sonntagspflicht heißt 

Dass ich es vorgezogen hätte, am Sonntagabend nach der Rückkehr von der Gemeindefreizeit nicht ausgerechnet in Herz Jesu Tegel in die Abendmesse gehen zu müssen, hatte ich schon im vorigen Wochenbriefing angesprochen, und sonderlich überraschend ist das wohl auch nicht; also suchte ich, ehe wir uns am Sonntag nach dem Mittagessen auf die Rückreise nach Berlin machten, online nach Alternativen – wobei gesagt werden muss, dass die auf der Website des Erzbistums Berlin angebotene Suchfunktion nach Gottesdienstzeiten und –orten in Sachen Benutzerfreundlichkeit durchaus zu wünschen übrig lässt. Als das eigentliche Problem erwies es sich jedoch, dass es in Berlin insgesamt nicht besonders viele Sonntagabendmessen gibt, und in zumutbarer Distanz von unserem Zuhause – zumutbar vor allem unter dem Aspekt, dass wir alle müde waren, noch kein Abendessen gehabt hatten und zusehen mussten, dass wir die Kinder zu einer halbwegs vernünftigen Zeit ins Bett kriegten – kam eigentlich nur Herz Jesu Tegel infrage. (Übrigens kam mir im Zusammenhang mit meiner Suche nach einer Abendmesse eine Google-Bewertung zu Herz Jesu Tegel zu Gesicht, die dem leitenden Pfarrer ankreidete, er sei "nicht gerade empathisch genug die Gemeinde zu führen". Andere nehmen das also auch so wahr.) 

Zur Abendmesse erschienen um die 40 Leute, was, wenn man bedenkt, dass es in derselben Kirche auch morgens schon eine Messe gegeben hatte, vielleicht nicht als ausgesprochen schwacher Besuch bezeichnet werden muss, aber jedenfalls sah es nicht danach aus, dass der "prominente Gast" – Caritas-Direktorin Ulrike Kostka – Publikum "zog". Angesichts der Tatsache, dass sie und der Pfarrer sich duzten und mit dem Vornamen anredeten, ist wohl anzunehmen, dass es sich bei dem Umstand, dass Frau Kostka anlässlich des Caritas-Sonntags in der Messe "predigte", eher um eine private Gefälligkeit handelte. Wobei man sich natürlich fragen kann, wer da eigentlich wem gefällig war. 

Vielleicht um wenigstens pro forma der Tatsache Rechnung zu tragen, dass das grundsätzliche Verbot von Laienpredigten in der Heiligen Messe erst unlängst wieder explizit bekräftigt worden ist, wurde die Ansprache der Caritas-Direktorin übrigens nicht ausdrücklich als Predigt bezeichnet; der Pfarrer kündigte in seinen Begrüßungsworten vielmehr an, Frau Kostka werde "das Wort Gottes ein wenig für uns auslegen" – aber genau das tat sie nicht: Vielmehr nutzte sie ihre rund zehnminütige Redezeit nahezu ausschließlich dazu, Projekte und Arbeitsfelder der Caritas vorzustellen, und wies im Übrigen mahnend auf die anstehenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hin. Auf die Bibel ging sie kaum ein und auf die Texte vom Tag (1. Lesung Jesus Sirach 27,30–28,7; 2. Lesung Römer 14,7‐9; Evangelium Matthäus 18,21-35) erst recht nicht; wenn sie hier und da mal eine religiöse Aussage in ihren Vortrag einfließen ließ, gerieten diese schmerzhaft banal (z.B. "Bei Gott gibt es keinen TÜV"). Davon, dass Frau Kostka – wie der Pfarrer in seinen Begrüßungsworten betont hatte – "promovierte und habilitierte Theologin" ist, merkte man da wahrhaftig nichts. Sogar der Pfarrer schien damit, dass Frau Kostka kaum auf das Evangelium vom Tag eingegangen war, nicht recht zufrieden zu sein, oder vielleicht konnte er auch nur den Wunsch nicht ganz unterdrücken, doch lieber selbst zu predigen; jedenfalls musste er partout noch einen eigenen Beitrag zur Auslegung des Evangeliums zwischen Eucharistisches Hochgebet und Vaterunser quetschen. 

Unterm Strich tut man wohl gut daran, sich darauf zu besinnen, dass diese Messe bei all ihren Mängeln und Ärgernissen letztlich eben doch eine Heilige Messe war, in der Brot und Wein wahrhaftig in Leib und Blut Christi gewandelt wurden, und dafür kann und sollte man dankbar sein, auch und gerade angesichts des Kontrasts zu einem freikirchlichen "Brotbrechen", bei dem sich die Geneindemitglieder einen Plastikbecher mit Wein und ein Stück Knäckebrot von einem Tablett mit an ihren Platz nehmen. Was alles andere angeht – das Ersetzen der Predigt durch einen Werbeblock für die Caritas, das darin zum Ausdruck kommende Lechzen nach "gesellschaftlicher Relevanz", die NGL-lastige Liedauswahl, der moralistisch-therapeutische Duktus der Fürbitten und des "Versöhnungshochgebets" –, kann man sich damit trösten, dass das nur noch die letzten Zuckungen eines Modells "von Kirche" sind, das im Wesentlichen bereits der Vergangenheit angehört. Dass rs in dieser wie zweifellos auch in vielen anderen Pfarreien offenkundig an einer Vision dafür fehlt, was danach kommen könnte, steht indes auf einem anderen Blatt.

Update Umzug und was sonst noch so los war 

In unserer neuen Wohnung haben wir uns inzwischen recht gut eingelebt, auch wenn noch nicht alle Umzugskartons ausgepackt sind und noch nicht alle Lampen hängen (d.h. an einigen Stellen baumeln noch nackte Glühbirnen von der Decke). Immerhin sind im Laufe der zurückliegenden Woche alle Regale bis auf eins angeschraubt worden, und ich habe ein Ersatzteil für den Waschmaschinenanschluss besorgt, sodass wir jetzt Wäsche waschen können, ohne hinterher Wasser vom Boden aufwischen zu müssen. Aber in der alten Wohnung sieht's noch chaotisch aus; da wartet also in den nächsten eineinhalb Wochen noch allerlei Arbeit auf uns! +++ Am Dienstag war Elternabend in der KiTa des Jüngsten, und da habe ich mich nach einigem Zieren und Zögern zum Elternvertreter wählen lassen. Zu einem von vier Eltervetetern. Mir wurde versichert, der Arbeitsaufwand halte sich in Grenzen. +++ Am Mittwoch büxte eine der beiden bei uns im Haus wohnenden Katzen aus, was natürlich besonders bei den Kindern für Beunruhigung sorgte; am nächsten Tag spazierte die pelzige Mitbewohnerin aber wohlbehalten wieder durch die angelehnte Gartentür in den Hausflur. Allerdings erkannte ihre Mitkatze sie zunächst nicht bzw. glaubte, sie wäre durch eine Doppelgängerin ersetzt worden – der Stoff, aus dem die Erbschleicherei-Thriller gemacht sind, nur eben mit Katzen. 


Geistlicher Impuls der Woche 

Wer immer das Eine vom Herrn erbittet, nach dem Einen verlangt (vgl. Ps 27,4), betet mit Gewissheit und Sicherheit. Er braucht nicht zu fürchten, dass es ihm schadet, wenn er es erhält. Ohne dieses Eine nützt nichts anderes, auch wenn er es in der rechten Weise erhalten hat. Das Eine ist ja das eine wahre und allein selige Leben, in dem wir auf ewig die Freude des Herrn schauen, unsterblich und unvergänglich an Leib und Seele. Wegen dieses Einen wird auch das Übrige gesucht, und wegen dieses Einen ist es nicht ungehörig, wenn man darum bittet. Wer dieses Eine besitzt, wird alles haben, was er wünscht. Er wird nur das Rechte wollen können, weil er anderes auch nicht besitzen kann. Denn dort ist der Quell des Lebens, nach dem wir jetzt im Gebet dürsten müssen, solange wir in der Hoffnung leben und noch nicht schauen, was wir erhoffen. 

(Augustinus, Brief an Proba) 


Ohrwurm der Woche 

Chris Isaak: Wicked Game 

Oben noch nicht erwähnt hatte die Kaffeepause am Samstagnachmittag bei der Gemeindefreizeit; während dieser bemächtigten sich zwei Leute, die ich nicht kannte, der für die Lobpreisband aufgebauten Instrumente und machten etwas Hintergrundmusik: Ein Mann mit langen Haaren und langem Bart, vielleicht ein bisschen älter als ich, vielleicht aber auch nur ein bisschen grauhaariger, spielte Gitarre, eine Frau um die 40 spielte Klavier, beide sangen. Nach Lobpreis klang die Musik, die sie machten, nicht gerade; und als ich dann das oben verlinkte Lied erkannte ("Moment... das ist doch nicht etwa... Doch, ist es!"), stellte ich mich kurzerhand dazu und sang mit. "Noch so'n Kuschelrocker", kommentierte der Gitarrist schmunzelnd. – Als am nächsten Morgen beim Frühgebet für einige Teilnehmer der Gemeindefreizeit gebetet wurde, die noch keine Christen seien bzw. "keine Beziehung zu Jesus haben", kam mir der Gedanke, dass die beiden Musiker möglicherweise zu diesen zählen – und gleichzeitig wunderte ich mich ein wenig über diesen Gedanken. Musste da an eine Passage aus dem "Tagebuch eines frommen Chaoten" denken, wo der Erzähler seinen neuen Nachbarn sieht, der zufrieden eine Pfeife raucht und insgesamt eine heiter-gelassene Lebensfreude ausstrahlt, und angesichts dieses Anblicks denkt "Unwahrscheinlich, dass er Christ ist". Lassen wir das mal so stehen... 


Vorschau/Ausblick 

Schon im vorigen Wochenbriefing habe ich in dieser Rubrik hervorgehoben, dass ein weiteres spannendes Wochenende bevorsteht: Heute war das insgesamt zweite, für mein Tochterkind und mich aber das erste Kurstreffen des Erstkommunionkurses für die Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst, und das muss im nächsten Wochenbriefing natürlich gebührend gewürdigt werden. Schade war, dass wir wegen dieses Termins nicht zu den Pfadfindern gehen konnten, denn da gab es heute auch etwas Besonderes: Vier Mädchen aus der Wölflingsmeute traten (altersbedingt) in die Pfadfinderinnengilde über, die Zeremonie dazu fand auf dem Gelände des ehemaligen Zellengefängnisses Moabit statt. Warum gerade da? – Damit man anschließend von dort aus direkt zum Marsch für das Leben gehen konnte. Da stand für uns natürlich die Überlegung im Raum, nach dem Erstkommunionkurs noch dazuzustoßen; ob wir das tatsächlich tun würden, stand bei Redaktionsschluss aber noch nicht fest, und dasselbe gilt für die Frage, ob wir heute Abend zu einer Veranstaltung im Kardinal-Bengsch-Saal in Tempelhof gehen: Unter der Überschrift "Quiet Revival – Gibt es eine Rückkehr des Christentums?" diskutieren Pater Paulus von den Franziskanern der Erneuerung und zwei prominente katholische YouTuber "über Erwachsenentaufen, Konversionen und die Erweckung des christlichen Glaubens", dazu gibt's Beichtgelegenheit, eine Popcornmaschine, Chili con Carne, Snacks und Drinks. Sollte man sich eigentlich nicht entgegen lassen – na, mal schauen, ob die Kinder mitziehen... Am morgigen 25. Sonntag im Jahreskreis findet in der Messe in St. Joseph Siemensstadt die Vorstellung der Erstkommunionkinder statt, außerdem sind Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Am Dienstag und Mittwoch muss ich zu einer Präventionsschulung des Erzbistums; einen Basiskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter habe ich zwar schon vor bald drei Jahren absolviert, aber für hauptamtliche Mitarbeiter ist der nicht ausreichend, und auch wenn ich noch kein solcher bin, bin ich doch auf dem Weg dazu. Am Freitag findet dann eine Semesterauftakt-Veranstaltung des Erzbistums statt, deren Programm einen Workshop zum Thema "Kirche und Politik – wie geht das?" (vor dem mir ehrlich gesagt eher graut), aber auch eine Eucharistiefeier, einen Grillabend und "Zeit für Austausch und Gespräche" umfasst. Na, schauen wir mal. Und dann ist der Berichtszeitraum des nächsten Wochenbriefings auch schon wieder rum... 


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