Ist euch heiß, Freunde? Ich sitze, während ich diese Zeilen schreibe, glücklicherweise in einem klimatisierten Reisebus – auf dem Weg zum Kloster Schöntal im fränkischen Teil Schwabens (oder im schwäbischen Teil Frankens, je nachdem wie man will), wo ich mit der ganzen Familie an der Jubiläums-Bundeswallfahrt der Katholischen Pfadfinderschaft Europas teilnehme. Das wird naturgemäß ein Thema fürs nächste Wochenbriefing, aber auch über die zurückliegende Woche gibt es allerlei Spannendes zu berichten. Daher ohne weitere Vorrede hinein ins Vergnügen!
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| Auf dem Friedhof Grunewald-Forst. Was mich dorthin verschlagen hat, erfahrt ihr weiter unten. |
Getanzt wie gesungen: Eine Schule voller Talente
Ich hatte es ja schon angekündigt: Am vorletzten Freitag, dem 19. Juni, waren wir zum dritten Mal bei einer von der Schule unseres Tochterkindes ausgerichteten Talentshow, und dazu muss ich hier noch ein bisschen was loswerden, nachdem im vorigen Wochenbriefing nicht so richtig Platz dafür war. Werfen wir mal einen Blick zurück: Seit wir ein Kind an dieser Schule haben, hat es solche Talentshows dort einmal pro Schuljahr gegeben, und ich sehe das als ein aussagekräftiges Beispiel dafür, wie viel Wert diese freie Alternativschule auf kreative Ausdrucksformen und insbesondere darauf legt, dass die Schüler ihre eigenen Interessen und Neigungen pflegen und weiterentwickeln. Vor zwei Jahren, am Ende ihres ersten Schuljahres, trat unsere Tochter bei der Talentshow zwar nicht auf, aber ich bemerkte, dass sie die Choreographien zweier auf der Bühne präsentierter Tanznummern komplett beherrschte und im Zuschauerraum mittanzte, weshalb ich hinterher zu ihr sagte "Eigentlich hättest du auch mit auf die Bühne gehen können". Im Jahr darauf fand die Talentshow schon vor den Osterferien statt, da hatte es kurz zuvor eine Schulaufführung von "Peter Pan" gegeben, in der unsere Tochter eine Rolle als Mond hatte, und zusätzlich auch noch etwas für die Talentshow einzustudieren, wäre ihr wohl zu viel geworden. In diesem Jahr stand die Frage, ob sie etwas aufführen wollte, naturgemäß erneut im Raum, wurde aber u.a. durch Streitigkeiten im Kreis ihrer Freundinnen, von denen hier neulich schon ansatzweise die Rede war, verkompliziert; am Morgen vor der Show war der Stand der Dinge noch, dass sie sich Gedanken darüber machte, was sie beim nächsten Mal zum Programm beitragen könnte, diesmal jedoch noch nicht. Umso überraschter war ich, als ich im Laufe des Vormittags, während ich beim Elternbesuchstag an der KiTa meines Jüngsten war, eine Sprachnachricht von meiner Tochter auf mein Handy bekam, in der sie mir hochgradig aufgeregt mitteilte, sie werde nun doch auftreten. Wie das? Zwei ihrer Freundinnen hatten zusammen mit einer dritten eine Gesangs- und Tanznummer einstudiert, aber die besagte Dritte war nun nicht da – woraufhin mein Tochterkind sich spontan bereit erklärt hatte, für sie einzuspringen. Damit blieb ihr gerade noch genug Zeit, diese Nummer einmal zu proben. Ich war durchaus beeindruckt von der Unerschrockenheit, mit der sie sich dieser Aufgabe stellte.
Insgesamt dauerte das Programm der Talentshow fast zwei Stunden; wie schon in den letzten Jahren handelte es sich bei den meisten Programmbeiträgen um Gesangs- und Tanznummern von der Art, die man in meiner Jugend als "Jazztanz" bezeichnet hätte, aber einige Schüler zeigten auch Zaubertricks, erzählten Witze oder spielten Klavier, und es gab auch eine Akrobatik- und eine Clownsnummer. Die Qualität dee verschiedenen Beiträge war naturgemäß sehr gemischt: Ein vielleicht 13- oder 14-jähriges Mädchen legte eine Solo-Tanzperformance hin, die technisch so perfekt war, dass es im Rahmen einer Schul-Talentshow fast schon deplatziert wirkte; ein Junge tanzte zu Michael Jacksons "Billy Jean", imitierte dabei gekonnt einige typische "Moves" des Meisters und überspielte die Tatsache, dass er selbstverständlich nicht ganz so gut war wie das Original, mit souveräner Selbstironie. Verglichen damit war die Nummer, die meine Tochter mit ihren Freundinnen aufführte, zugegebenermaßen eher schlicht, aber das war ja auch ganz gut so, denn sonst hätte sie wohl kaum nach nur einer Probe bei der Aufführung mitmachen können. Das eigentlich Entscheidende an dieser Schul-Talentshow ist ja ohnehin – wie weiter oben schon angemerkt –, dass die Kinder ermutigt werden, verschiedene kreative Ausdrucksformen auszuprobieren und zu zeigen, was in ihnen steckt. Und unter diesem Aspekt darf man mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein.
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind...
Als wir neulich in der EFG The Rock Christuskirche im Sonntagsgottesdienst waren, haben wir uns ja, wie berichtet, auf Anregung des Tochterkindes als ganze Familie für einen Straßenevangelisations-Einsatz in der Spandauer Altstadt gemeldet. Der Termin, für den wir uns in die Liste der Freiwilligen eingetragen haben, ist zwar erst am nächsten Samstag – dem 4. Juli –, aber da wir "so etwas" ja noch nie gemacht hatten, fanden wir, es könne nicht schaden, vorher schon mal bei dieser Aktion vorbeizuschauen und je nach Bedarf ein bisschen mitzumachen. Als geeigneter Termin dafür bot sich eigentlich nur der vergangene Samstag, der 20. Juni an, und zwar nicht obwohl, sondern weil wir da am Nachmittag noch einen weiteren Termin ganz anderer Art hatten: eine Einladung zum traditionellen Geburtstagspicknick einer langjährigen Künstlerfreundin. Wegen dieser Einladung mussten wir nämlich die Teilnahme am "Stammestag" der Schöneberger KPE-Pfadfinder anlässlich des Gedenktags ihres Stammespatrons St. Thomas Morus absagen, und infolgedessen hatten wir auch den Vormittag "frei".
(Wer nun zu Recht darauf hinweisen möchte, dass der Gedenktag des Hl. Thomas Morus erst am 22. Juni war, dem sei zu bedenken gegeben, dass ein Montag sich schlecht für einen Pfadfinder-Stammestag eignet. Schade fand ich es durchaus, da absagen zu müssen, sagte mir angesichts des Umstands, dass wir am darauffolgenden Wochenende – also diesem – mit den KPE-Pfadfindern auf Wallfahrt gehen wollten, lasse sich das verschmerzen.)
Meine Liebste wandte sich also an den Gesamt-Koordinator der "Outreach"-Aktion, einen Gemeindeältesten der The Rock-Gemeinde – wobei ich immer finde, dass das eine etwas irritierende Bezeichnung ist, denn so alt ist der gar nicht; jedenfalls deutlich jünger als ich –, und der signalisierte uns, er freue sich über unsere Bereitschaft zur Mitarbeit und am besten wäre es, wir wären am Samstag um 11 Uhr am Start, dann könnten wir nämlich beim Aufbau helfen. Also machten wir es so; aufzubauen gab es ein Pavillonzelt vor der Spandauer Stadtteilbibliothek sowie an der gegenüberliegenden Straßenseite, vot dem Karstadt, einen Schriftenstand.
Mit dabei waren außer uns und dem besagten Gemeindeältesten noch vier oder fünf weitere Helfer, darunter eine junge Frau aus dem Alpha-Kurs, die am vorangegangenen Sonntag in Falkensee getauft worden war. Eine mir bislang nicht bekannte Frau brachte eine Gitarre mit und spielte und sang Lobpreislieder auf Deutsch und Polnisch; offenbar spontan und ungeplant gesellte sich ein Mann zu uns, den ich auf um die 60 schätzen würde und der ein T-Shirt mit der Aufschrift "Tut Buße und glaubt an Jesus Christus" und eine Halskette mit einem auffallend großen Kreuzanhänger trug. Er erzählte uns allerlei von seinen Erfahrungen mit – sagen wir mal – Alltagsevangelisation und gab uns im Zuge dessen einen Leitgedanken mit auf den Weg, den ich als ausgesprochen hilfreich empfand: Es gehe nicht darum, zu versuchen, die Leute argumentativ zu überzeugen oder ihnen etwas zu beweisen, sondern darum, Zeugnis von der eigenen Glaubenserfahrung abzulegen und für die Leute (oder gegebenenfalls mit ihnen) zu beten.
Derweil entwickelten die Kinder einen bemerkenswerten Eifer, Flyer, Traktate und in einigen Fällen sogar Bücher an Passanten zu verteilen, und ließen sich dabei auch durch negative Reaktionen nicht verunsichern. Solche gab es durchaus, aber gemessen an der Gesamtmenge der Passanten eher vereinzelt. In ein paar Fällen schnappte ich gemurmelte Bemerkungen auf, die darauf schließen ließen, dass einige Leute es irgendwie unanständig fanden, Kinder für "sowas" einzuspannen; da musste ich ein bisschen schmunzeln und mich fragen, was diese Leute wohl denken würden, wenn sie wüssten, dass die Initiative zu unserer Teilnahme an dieser Aktion von unserer achtjährigen Tochter ausgegangen war...
Ich hielt mich überwiegend am Schriftenstand auf, bemühte mich, die Kinder im Auge zu behalten, und nutzte das Karstadt-Kunden-WLAN, um mein Wochenbriefing fertigzustellen; Gespräche mit Passanten, die über ein paar Worte im Vorbeigehen hinausgingen, hatte ich nur zwei, aber die waren beide ziemlich interessant – auf ganz unterschiedliche Weise. In dem einen Fall fragte mich ein (im Vergleich zu mir) etwas älterer Mann, von was für einer Gemeinde oder Konfession wir denn kämen, und verriet, er selbst sei evangelisch getauft und konfirmiert, sei aber in letzter Zeit zunehmend unzufrieden mit der Kirche als Institution – da sie sich zwar um "Ausländer, Pädophile und Transsexuelle" kümmere, aber nichts für "normale Deutsche" übrig habe und beispielsweise AfD-Wähler ausgrenze und diffamiere. Ich erklärte ihm, wenn er etwas Zeit habe, würde ich über diesen Punkt gern ausführlicher mit ihm reden, aber er wollte offenbar nur seinem Ärger Luft machen und ging dann ziemlich schnell weiter. Ein anderes Gespräch ergab sich mit einem jungen Ukrainer, der gerade vom Stand-Up-Paddling auf der Havel kam; mein Sohn hatte ihm ein Traktat in die Hand gedrückt, und da er einen interessierten und aufgeschlossenen Eindruck machte, ergriff ich die Gelegenheit, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. In der Hauptsache drehte sich dieses Gespräch um die Frage, warum man angesichts einer Fülle unterschiedlicher religiöser, spiritueller oder philosophischer "Sinnangebote" ausgerechnet und ausschließlich an Jesus glauben sollte. Dabei schien mir, dass sich die Zusage Jesu "der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen müsst" (Lk 12,12) unmittelbar bestätigte; jedenfalls wunderte ich mich selbst, wie leicht und ohne großes Nachdenken mir die Worte über die Lippen kamen. Im Nachhinein sagte ich mir zwar, ich hätte vielleicht mehr und konkreter über meine persönlichen Glaubenserfahrungen sprechen können, aber das mache ich dann wohl nächstes Mal. Am Ende blieb mein Gesprächspartner zwar bei einer eher pantheistischen Auffassung ("Gott ist wie ein Ozean, und jeder von uns ist ein Tropfen darin"), aber es war ein spannendes, unterhaltsames und sympathisches Gespräch, und ich bin doch recht optimistisch, dass er den einen oder anderen Impuls daraus mitgenommen hat. – Übrigens machte ich die Beobachtung, dass man zuweilen schon allein dadurch, dass man Leute einfach freundlich anschaut, interessante Reaktionen erntet; wohl weil das, gerade in Berlin, nicht unbedingt eine alltägliche Erfahrung ist.
Insgesamt verbrachten wir rund drei Stunden bei der Straßenevangelisation, dann machten wir uns auf den Weg zum Geburtstagspicknick, das auf einer Wiese im Hansaviertel stattfand. Letztes Jahr hat mich diese Veranstaltung zu allerlei Reflexionen über das Thema "Ideologische Verwerfungen in der linken Szene und wie sie sich in den Kreisen meiner alten Bekannten auswirken" veranlasst; dieses Jahr gab es dazu weit weniger Anlass, obwohl, was wohl nicht sehr überraschend ist, zum Teil wieder dieselben Leute da waren. Dazu gehörte etwa der in meinem Bericht vom Vorjahr als "Rockabilly-Grillmeister, awopbop aloobop alopbamboom" gewürdigte Hamburger, den wir seit Jahren immer wieder auf dieser Veranstaltung, aber auch nur dort treffen und der uns mit der Bemerkung begrüßte, er kenne unsere Kinder ja noch als Babys, hätte aber eigentlich angenommen, wir hätten inzwischen mindestens fünf davon. Später, als irgendwie das Gespräch auf die Kneipe "Bandito Rosso" kam und ich beiläufig erwähnte, ich hätte da Hausverbot, fragte er mich: "Hast du da Weihwasser verspritzt?" – "Sowas Ähnliches", erwiderte ich lachend. Ich kann mir nicht helfen, ich mag den Kerl.
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| Hier nur ein Teil des Picknicks, da kam später noch mehr dazu. |
Deutlich gestiegen war im Vergleich zum Vorjahr der Anteil von Gästen, die erheblich jünger als 50 waren; das hatte wohl u.a. damit zu tun, dass die Gastgeberin einen neuen, bedeutend jüngeren Mitbewohner hat und dieser ebenfalls kürzlich Geburtstag hatte. Zu den "jungen Leuten" auf der Party gehörte eine Journalistenkollegin, die, wie sich herausstellte, für die Zeitschrift "Freundin" arbeitet und mir vor allem dadurch auffiel, dass sie unironically Vokabeln wie lowkey, bigoted oder legit in ansonsten deutsche Sätze einbaute. Ich sage das aber nicht, um sie zu dissen, es fiel mir einfach nur auf. Interessant fand ich, dass sie erzählte, sie habe für die "Freundin" eine Social-Media-Aktivistin interviewt, deren Schwerpunktthemen Queerfeindlichkeit und Rassismus seien, und die Redaktion habe von ihr verlangt, den Begriff "queer" zu vermeiden und auch das Thema Rassismus nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen, da die Leserinnen nicht ständig mit diesem Thema behelligt werden wollten. Nun hatte ich zwar "schon immer" den Eindruck, die "Freundin" sei innerhalb des Spektrums der klassischen Frauenzeitschriften eher konservativ, aber das hat mich dann doch überrascht.
Auch noch erwähnt sei, dass die Gastgeberin, mit der ich in den Nuller und Zehner Jahren nicht nur eine Reihe von gemeinsamen Bühnenprogrammen veranstaltet, sondern auch an mehreren Hörspielen und Kurzfilmen mitgewirkt habe, mich auf die Idee angesprochen hat, in nicht allzu ferner Zukunft mal eine Retrospektive unserer gemeinsamen Arbeiten zu veranstalten. Ich bin ja sehr dafür und werde Bescheid geben, wenn's soweit ist...
Zwischen Spandau und Augsburg
Am Sonntag gingen wir mal wieder "ganz normal" in St. Joseph Siemensstadt in die Messe, die vom leitenden Pfarrer der Großpfarrei Heilige Familie Spandau-Havelland zelebriert wurde. Das Evangelium vom Tag – Matthäus 10,26-33 – fand ich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert; zunächst fiel mir Vers 27 auf: "Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern!" Das könnte, so sagte ich mir, ein ganz gutes Motto für meinen Blog sein; denn so sehr ich bestrebt bin, mit Informationen, die ich "ins Ohr geflüstert" bekomme, diskret umzugehen (nicht zuletzt auch, um zu vermeiden, dass meine Informanten sich irgendwann sagen "Dem erzählen wir mal lieber nichts mehr"), kommt es doch immer mal wieder vor, dass mir vorgeworfen wird, auf meinem Blog Dinge auszubreiten, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, und ich denke mir dann meistens: Und ob die in die Öffentlichkeit gehören, Muchachos. – Nicht weniger bemerkenswert waren natürlich die Verse 32f.: "Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen." Das passte natürlich ausgezeichnet zu unserem Straßenevangelisations-Einsatz am Vortag, und tatsächlich zitierte der The Rock-Gemeindeälteste, der die Aktion leitete, genau diese Verse, als er sich ein paar Tage später per WhatsApp-Sprachnachricht bei uns für unsere Mitwirkung bedankte; insofern darf man es wohl als ein bisschen tragikomisch empfinden, dass der Pfarrer von Heilige Familie in seiner Predigt sagte "Zeugnis geben bedeutet nicht, dass wir mit Plakaten durch die Straßen gehen, und wir haben es auch nicht nötig, Heftchen zu verteilen", aber persönlich nehmen muss man das wohl nicht. Von diesem Detail abgesehen war das, was der Pfarrer in seiner Predigt zum Thema "Zeugnis geben" sagte, aber durchaus nicht zu verachten. Einleitend wies er – der auch Kustos der Reliquien im Erzbistum Berlin ist – darauf hin, dass üblicherweise jeder Altar einer katholischen Kirche ein Reliquiengrab enthalte; davon ausgehend sprach er über die Märtyrer der ersten Jahrhunderte nach Christus, dann darüber, dass es blutige Christenverfolgungen nicht nur in der Antike gab, sondern in globalem Maßstab heute womöglich mehr als je zuvor gibt, nicht zuletzt aber auch darüber, dass ein öffentliches Bekenntnis zum christlichen Glauben auch dann eine Herausforderung sein kann, wenn man damit nicht direkt Leib und Leben riskiert. "Selbst in unserer Gesellschaft, die sich ja so liberal wähnt", höre vielfach "beim Christentum die Toleranz auf", stellte er fest, und: "Viele Menschen haben überhaupt keinen Bezug mehr mit jemandem, der glaubt und der zu diesem Glauben steht." Diese Einschätzung untermauerte er mit einem persönlichen Erlebnis und folgerte, Zeugnis zu geben bedeute, "einem anderen Menschen das Kostbarste nicht vorzuenthalten, was unser Herz erfüllt: Jesus. Wir müssen Ihn dieser Welt bringen. Das will Er."
Übrigens lagen in der Kirche Faltblätter mit dem Programm des Kirchen- und Kulturfestivals "48 Stunden Spandau" aus, was mich daran erinnerte, dass dieses Event im Wesentlichen bereits vorbei war und ich es somit verpasst hatte. Wobei "verpasst" vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist, wenn ich mir das Programmangebot rückblickend so ansehe. Okay, durchaus interessiert hätte mich die "Erklärmesse" in St. Marien am Behnitz – ein Format, mit dem die Liturgie der Heiligen Messe "mit eingestreuten Erklärungen für Gäste und Neugierige" verständlich gemacht werden sollte. Allerdings stellte ich erst am Sonntag fest, dass die bereits am Freitag gewesen war, und am Freitag hätte ich auch gar keine Zeit gehabt. Immerhin konnte ich mir die "Erklärtexte" aber in schriftlicher Form beschaffen und kann sagen, dass ich sie von der Gesamttendenz her ziemlich gut fand; ein Leitgedanke des ganzen Konzepts lautete: "Wenn wir Gottesdienst feiern, dann sind wir nicht allein, es ist nicht unsere Liturgie, die wir selber geschaffen haben, sondern wir haben Anteil an der himmlischen Liturgie." Da gibt's bestimmt Leute, auch innerhalb der Spandauer Pfarrei, denen das zu "konservativ", zu mystisch und/oder zu abgehoben von der "Lebensrealität" ist, aber ich find's gut. – Der Absicht, in den Beiträgen der Pfarrei Heilige Familie zu diesem im Wesentlichen von der evangelischen Kirche ausgerichteten Festival das spezifisch katholische Profil herauszustellen, war es offenbar auch geschuldet, dass der Pfarrer – ebenfalls am Freitag in St. Marien am Behnitz – einen Vortrag über sein Spezialthema "Reliquien" hielt. Derweil boten die evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Spandau neben Musik aller Sparten – was ja etwas ist, worauf der landeskirchliche Protestantismus in Deutschland zu Recht stolz ist – Veranstaltungen wie "Beten mit dem Körper: Yoga in der Kirche", "Talk & Live Coding: Games & Malerei" und eine "Gaming Night" (alles in der Nikolaikirche); in dee Jugendtheaterwerkstadt im Ortsteil Falkenhagener Feld gab es ein "ArtCamp" für Jugendliche und junge Erwachsene ("Bring aktuelle Themen mit Kunst, Theater, Poetry, Comedy, Musik, Tanz, Film & Artivismus [sic] auf die Bühne"), in der Dorfkirche Alt-Staaken eine "Prozessuale Rauminstallation mit skulpturaler Intervention" unter dem Motto "ZWISCHEN/WELTEN"; in der Wichernkirche in Hakenfelde wurde der Film "Chocolat" gezeigt ("mit Buffet im Anschluss"). Während des gesamten Wochenendes gab es auf dem Reformationsplatz eine "Picknick Area" zum "Chillen & Essen"; am Freitagnachmittag veranstaltete das "Netzwerk Demokratie" dort ein "Dinner der Vielfalt", und später am Abend gab es dort "Holy Aperoly mit Glitzer, Glamour & DJ" – das nennt man wohl Citypastoral, schätze ich. – Alles in allem glaube ich, ich kann ganz zufrieden sein, dass ich stattdessen bei der Straßenevangelisation in der Altstadt und dann beim Picknick im Hansaviertel war.
Auch von dem vom Gebetshaus Augsburg ausgerichteten Kongress "Mission is Possible" konnte ich mir nur im Nachhinein und hauptsächlich anhand von Reaktionen in Sozialen und anderen Medien ein Bild machen. Mehrere meiner Facebook- und Instagram-Kontakte teilten Fotos, kurze Statements sowie Zitate oder auch Video-Ausschnitte aus den Vorträgen von Bischof Stefan Oster, Johannes Hartl und Alpha-Kurs-"Erfinder" Nicky Gumbel; die katholische Nachrichtenagentur KNA brachte einen im Guten wie im Bösen nicht gerade sensationellen Bericht, der u.a. bei häretisch.de und Kirche + Lesben erschien; im Übrigen hielt sich das Presseecho in Grenzen, was, einem Bericht in der Herder-Zeitschrift Communio zufolge, möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass es sich im Wesentlichen um "ein Treffen für Insider" handelte, "die Jesus gefunden haben und ihren Glauben bezeugen wollen": "Nach außen wirken will der Kongress nicht, Journalisten von säkularen Medien kann ich nicht entdecken", bemerkt die sich selbst in der Titel-Unterzeile ihres Artikels als "Zaungast beim Klassentreffen der Bekenner" einordnende Autorin Alina Rafaela Oehler, und so kommt es, dass dieser Communio-Artikel selbst der interessanteste Bericht über den "Mission is Possible"-Kongress ist, den ich in den klassischen Medien habe finden können – obwohl (oder in gewissem Sinne vielleicht gerade weil) er sowohl stilistisch als auch vom Reflexionsniveau her den Charme eines besseren Schulaufsatzes ausstrahlt. Die Autorin hatte ich vor über einem Jahr schon mal am Wickel, damals ohne ihren Namen zu nennen – zweifellos ein Akt der Rücksichtnahme, da ich ihren Beitrag zum Thema "Glaube als Event?" als "dummdreist und tantig" qualifizierte. Auch in ihrem aktuellen Artikel präsentiert sich Frau Oehler erneut als das junge Gesicht eines akut vom Aussterben bedrohten Segments von Gläubigen, das ich versuchsweise mal als "gemütskonservative Volkskirchen-Nostalgiker" bezeichnen möchte; sie selbst attestiert sich "eine große Sympathie für den eher unaufgeregten volkskirchlichen Glauben, wie man ihn noch vor 20 Jahren in der breiten Masse erleben konnte. Wo man zur Messe ging und es dann wieder hat gut sein lassen." – Unter diesem Aspekt ist es natürlich eine interessante redaktionelle Entscheidung des Herder-Verlags, gerade diese Autorin über diese Veranstaltung berichten zu lassen. Nicht minder interessant ist, dass die 1991 geborene Autorin sich durchaus bewusst zu sein scheint, einer aussterbenden Art anzugehören, und daher zuweilen Ansätze dazu zeigt, ihren eigenen Standpunkt durch die Begegnung mit einer eher charismatischen Frömmigkeit in Frage stellen zu lassen. Letztendlich steht ihre Borniertheit ihr dabei aber inmer wieder im Weg.
In praktisch allen Berichten über den "Mission is Possible"-Kongress, die ich zu Gesicht bekommen habe, wird eine markige Passage aus einem Vortrag von Johannes Hartl erwähnt, in der dieser die Kirche mit einem Restaurant vergleicht, dessen Mitarbeiter so sehr mit interen Abläufen beschäftigt sind, dass es sie komplett auf dem falschen Fuß erwischt, wenn tatsächlich mal jemand kommt und etwas zu essen bestellen will. Nicht auf sich sitzen lassen konnte dies Dirk Bingener, seines Zeichens Präsident von missio Aachen und des Kindermissionswerks "Die Sternsinger", der in der Standpunkt-Rubrik auf häretisch.de unter der Überschrift "Wer die Kirche mitträgt, verdient Respekt, nicht Herabsetzung" zu erkennen gibt, wie sehr er sich von dieser Kritik getroffen fühlt. –Vor Jahren, als Bingener noch Bundespräses des BDKJ war, habe ich mal ein Doppelinterview mit ihm und Johannes Hartl gelesen, und da gab der Verbandsfunktionär gegenüber dem Gebetshausleiter eine ausgesprochen schwächliche Figur ab. Ich schätze, das nimmt er ihm bis heute übel. Seine Einrede gegen Hartls Vortrag beim "Mission is Possible"-Kongress geht inhaltlich jedenfalls nicht über die Klage "Diese Charismatiker sind voll gemein zu uns!" hinaus, und dass das führende Organ des deutschsynodalen Amtskatholizismus sich nicht zu schade ist, diesen kläglichen Text abzudrucken, riecht schon nach Verzweiflung. Wenn Bingener indes im letzten Satz seines Beitrags dazu auffordert, "[d]en anderen in seiner Art, zu glauben und Zeugnis zu geben, gelten zu lassen", ist das allerdings bezeichnend, denn es ist ja gerade der zentrale Kritikpunkt der charismatischen Szene, dass der Verbands- und Funktionärskstholizismus zwar gesellschaftspolitisch immer und überall mitspielen will, mit dem Glauben aber eher nicht so viel anfangen kann. Neenee, sagt Bingener, so ist das nicht, wir glauben schon auch, nur eben auf unsere eigene Weise. Aha, soso. Na herzlichen Dank.
Ein (angehender) Gemeindereferent aus Kurpfalz, der wandert durch den Grunewald
Am gestrigen Freitag war ich in meiner Eigenschaft als Mitglied des "Bewerbendenkreises" des Erzbistums Berlin für die Ausbildung in pastoralen Berufen unterwegs; allerdings rechnete ich praktisch bis zur letzten Minute damit, dass die Veranstaltung – die in der Hauptsache in einer rund elf Kilometer langen Wanderung durch den Grunewald bestehen sollte – abgesagt werden würde, um die Götter des Klimas zu besänftigen. Tatsächlich hätte eine solche Absage uns als Familie Manches leichter gemacht, denn in organisatorischer Hinsicht war dieser Freitag der Super-GAU: Während ich von mittags bis abends mit dem "Bewerbendenkreis" unterwegs war, musste meine Liebste erst an der Zeugnisverleihung ihrer Abiturienten teilnehmen und hatte abends auch noch Abi-Ball, und an der KiTa unseres Jüngsten fand die Abschiedsfeier für die Vorschulkinder statt. Um das alles unter einen Hut zu bringen, hatten wir meine Schwiegermütter für die Kinderbetreuung eingespannt, und nachdem bis gegen Mittag keine Absage meiner Veranstaltung erfolgt war, machte ich mich wohlgemut auf den Weg zum S-Bahnhof Grunewald, wo sich die Gruppe der Auszubildenden treffen sollte.
Geleitet wurde die Veranstaltung von einer jungen Frau vom Erzbischöflichen Ordinariat, die schon beim "Bewerbendentag" im Februar dabei gewesen war und mit der ich danach noch ein Orientierungsgespräch gehabt hatte; der Regens stieß später dazu, da er noch einen Termin mit dem Erzbischof hatte. Außerdem war noch ein älterer Mann dabei, der sich als Franziskanerpater und Geistlicher Begleiter entpuppte. Außer mir nahmen zehn Auszubildende des Erzbistums an der Veranstaltung teil, darunter eine einzige Frau; diese hohe Männerquote war wohl auch dadurch bedingt, dass die meisten Teilnehmer Priesteramtsanwärter waren, und davon wiederum kamen die meisten vom neokatechumenalen Priesterseminar Redemptoris Mater in Berlin-Biesdorf. Eigentlich hatte ich darauf gehofft, den einen oder die andere von den Leuten wiederzutreffen, die mit mir zusammen den "Bewerbendentag" absolviert hatten, aber von denen war niemand dabei; hingegen kannte ich einen der Seminaristen "mindestens vom Sehen", und im Gespräch kamen wir dann auch darauf, woher: Er war vor Jahren bei den Haselhorster Pfadfindern gewesen und gleichzeitig auch Oberministrant in St. Stephanus. Und jetzt ist er im Priesterseminar in Biesdorf. Spannend! Einige der anderen Biesdorfer Seminaristen zeichneten sich durch ein bemerkenswerten einheitliches Erscheinungsbild aus: sportlicher Körperbau (man hätte sie auch für eine Fußballmannschaft halten können), sauber getrimmter Vollbart und "more on top"-Haarschnitt. Ich sag mal, früher™️ hätte man sich Priesteramtskandidaten wohl anders vorgestellt. – Die meisten Teilnehmer der Veranstaltung kannten sich untereinander offenkundig schon länger, was es mir als Neuling zunächst etwas erschwerte, mich in die Gruppe zu integrieren; aber das gab sich ziemlich bald. Einerseits kam ich mit einem anderen "Neuling" ins Gespräch, der zwar nicht wie ich zum ersten, aber immerhin auch erst zum zweiten Mal bei einer Veranstaltung des Bewerbendenkreises dabei war, und andererseits zeigten sich auch die erfahrenen Gruppenmitglieder durchaus interessiert und bemüht, die "Neuen" kennenzulernen.
Während die Grunewaldwanderung also unter "socializing"-Gesichtspunkten ausgesprochen erfreulich war, hätte ich mir vom spirituellen Teil der Veranstaltung ehrlich gesagt mehr versprochen – oder sagen wir: "versprochen" vielleicht nicht, aber erhofft. An zwei Punkten der Wanderung – gleich zu Anfang am Mahnmal Gleis 17, das daran erinnert, dass von diesem Bahnsteig des Bahnhofs Grunewald in den Jahren 1941-45 Tausende Juden zunächst vor allem in Ghettos in den besetzten Gebieten im Osten, später dann auch in Vernichtungslager deportiert wurden, und dann auf dem Friedhof Grunewald-Forst, der auch Friedhof der Namenlosen oder Friedhof der Selbstmörder genannt wird, weil er ursprünglich für die Bestattung von Wasserleichen aus der Havel angelegt worden war – gab es jeweils eine kleine Andacht mit biblischer Lesung und Fürbitten; die Lesungstexte waren gut ausgewählt, aber die Fürbitten und die Impulse zum eigenständigen Weiterdenken gingen mir stilistisch wie inhaltlich ein bisschen zu sehr in Richtung Boomer Catholicism, und insgesamt empfand ich es einfach als ein bisschen wenig an spirituellem "Input". Der Regens bemühte sich zwar, in einer Meditation zum Auftakt der Heiligen Messe, die er am Ende der Wanderung in einer Seitenkapelle der Kirche St. Karl Borromäus zelebrierte, die Impulse zu diesen beiden Orten aufzugreifen und zu vertiefen, aber ein bisschen vage und wolkig kamen sie mir auch so noch vor.
Nach der Messe ging es noch auf Kosten des Kirchensteuerzahlers in ein italienisches Restaurant mit Biergarten; leider herrschte dort ein solcher Betrieb, dass es extrem lange dauerte, bis unser Essen kam – was mich vielleicht weniger gestört hätte, wenn ich es nicht eigentlich eilig gehabt hätte, nach Hause zu meinen Kindern zu kommen. Lecker war das Essen dann allerdings, und als ich endlich nach Hause kam, hatte meine Schwiegermutter die Kinder bereits ins Bett gebracht, eingeschlafen waren sie allerdings noch nicht. – Alles in allem fällt mein Fazit dieses Tages ausgesprochen positiv aus; so positiv, dass ich mich schon jetzt auf zukünftige weitere Unternehmungen mit dem "Bewerbendenkreis" freue und gespannt darauf bin, den einen oder anderen der Leute, die ich da kennengelernt habe, auch mal in anderen Zusammenhängen wiederzutreffen.
Geistlicher Impuls der Woche
Die unreine Liebe steckt das Herz des Menschen in Brand; sie ruft das vergängliche Herz auf, das Irdische zu begehren und hinter dem Vergänglichen herzujagen. Sie versenkt es in den Abgrund und stürzt es in die Tiefe. Dagegen hebt uns die heilige Liebe zur höchsten Höhe und entflammt uns für das Ewige, für das, was nicht vergeht und nicht stirbt. Sie macht die Seele wach und hebt sie aus der Tiefe empor zum Himmel. Jede Liebe hat ihre eigene Kraft, und die Liebe kann im Herzen des Liebenden nicht ohne Wirkung bleiben, sondern übernimmt notwendig die Führung. Willst du die Art der Liebe erkennen, sieh zu, wohin sie führt. Wir ermahnen euch nicht, nicht zu lieben, sondern wir ermahnen euch, nicht die Welt zu lieben, damit ihr in Freiheit den lieben könnt, der die Welt erschaffen hat. Durch die irdische Liebe ist das Herz gebunden. Es hat gleichsam Vogelleim an den Flügeln und kann nicht fliegen. Ist es aber von trüber weltlicher Liebe gereinigt, dann spannt es die Flügel aus, seine Fittiche sind frei von Behinderung, und es fliegt, getragen von den beiden Geboten der Gottes- und der Nächstenliebe.
(Augustinus, Auslegung zu Psalm 122)
Ohrwurm der Woche
Peter's Barque: Heaven Held Its Breath (The Annunciation)
Eine Entdeckung meiner Liebsten: In den Weiten der Sozialen Netzwerke ist sie auf Peter's Barque gestoßen, ein Projekt des Katecheten Justin West, dessen Konzept es ist, Katechese und Apologetik in Form von Rock-Pop-Songs mit Manga-inspirierten Musikvideos zu präsentieren – auf einem mehr als beachtlichen theologischen Niveau und fest auf dem Boden der katholischen Glaubenslehre, gerade auch in Auseinandersetzung mit in evangelikalen Kreisen gepflegten antikatholischen Vorurteilen, Missverständnissen und Irrtümern. Meine Liebste ist extrem begeistert und hat mich so ziemlich damit angesteckt. Von den fünf oder sechs Songs von Peter's Barque, die sie mir vorgespielt hat (darunter ist, sehr zum Entzücken unserer Tochter, auch einer über die Erscheinungen von Lourdes), finde ich das hier verlinkte über die Verkündigung an Maria am eingängigsten, aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich es öfter gehört habe als die anderen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Peter's Barque zukünftig noch öfter in der Rubrik "Ohrwurm der Woche" auftauchen wird...
Vorschau/Ausblick
Wie weiter oben bereits notiert, befinde ich mich, während dieses Wochenbriefing online geht, gerade mit der ganzen Familie auf der KPE-Bundeswallfahrt zum Kloster Schöntal anlässlich des 50jährigen Bestehens des Verbands, und darüber wird es zweifellos allerlei zu berichten geben. Wenn wir wieder zurück in Berlin sind, steht uns die letzte "ganze" Schul- und Arbeitswoche vor den Sommerferien bevor, am Mittwoch ist zum letzten Mal in diesem Schuljahr JAM, und da soll zum Abschluss gegrillt werden. Am nächsten Samstag, dem 4. Juli, haben wir dann von 12 bis 13 Uhr unseren "offiziellen" Einsatz bei der "Outreach"-Straßenevangelisation in der Spandauer Altstadt; ich gehe davon aus, dass dieser Einsatz sich wieder zwischen Bibliothek und Karstadt abspielen wird, also wenn Ihr in der Nähe seid, kommt gerne mal vorbei!
[Hinweis: Aus technischen Gründen erscheint dieses Wochenbriefing vorerst ohne eingebettete Links. Ich werde diese nachtragen, sobald ich dazu komme, und dann diesen Hinweis entfernen.]






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