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Sonntag, 23. September 2012

"A pocket full of what?"

Ich hab so Einiges mit beigegeben,
Was irre macht. 
Man nennt es apokryph.

Karl May 
 
Ich habe ja schon an anderer Stelle einmal das Tagebuch eines frommen Chaoten von Adrian Plass erwähnt; da ich dieses Buch sowohl auf deutsch als auch im englischen Original (The sacred Diary of Adrian Plass, aged 37 3/4) besitze, kann ich sagen, dass es ziemlich gut übersetzt ist - trotz einer Eigenart des Autors, die jeden Übersetzer vor erhebliche Herausforderungen stellt: Er hat ein ausgeprägtes Faible für Wortspiele, die im Grunde unübersetzbar sind. Dazu zählt das Hobby des Sohns des Ich-Erzählers, Anagramme aus Personennamen zu basteln, aber auch der running gag, dass eine stark schwerhörige alte Dame aus der Kirchengemeinde des Erzählers, Mrs. Thynn, ständig Dinge falsch versteht. Der deutsche Übersetzer Andreas Ebert stellt sich den daraus resultierenden Schwierigkeiten redlich und wacker - während Anagrammkünstler Gerald im Original den Namen des 70er/80er-Jahre-Popsängers Alvin Stardust zu "I trust vandals" umformt, wird in der deutschen Fassung aus Michael Jackson "Naja, Milchsocke" -, aber es liegt auf der Hand, dass er einen Witz bestenfalls durch einen ähnlich gelungenen anderen Witz ersetzen kann. Der Originalwitz geht in jedem Fall verloren.

Dieser Verlust ist naturgemäß umso schmerzlicher, wenn im Original nicht einfach nur ein Lacher intendiert ist, sondern der Witz einen tieferen, durchaus ernsthaften Sinn enthält. So etwas in die Übersetzung hinüberzuretten, ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

So heißt es in der deutschen Ausgabe des Tagebuchs auf S. 95:
"Fühlte mich [...] während Edwins Vortrag über die Autorität der Bibel motorisch unterschäftigt. Lebte nur etwas auf, als Edwin gegen Ende sagte, einige Bücher der Bibel seien Apokryphen[,] und Mrs. Thynn mit lauter Stimme rief: 'Besser abgegriffen als eingestaubt!'"
Was aber steht an der entsprechenden Stelle im Original (S. 91)?
"Felt occupationally naked during Edwin's talk on the authority of the Bible. Slightly enlivened at the end when Edwin said that some books were apocryphal, and old Mrs. Thynn said in a very loud voice: 'A pocket full of what?'"
Und man kann sagen, was man will - da wirft die schwerhörige alte Mrs. Thynn eine recht profunde Frage auf: Was ist denn nun wirklich drin in der großen, bunten Wundertüte der Apokryphen?

Zunächst ist hier wohl eine Begriffsklärung am Platz: im katholischen und im evangelischen Sprachgebrauch wird der Begriff "Apokryphen" durchaus unterschiedlich verwendet. Genauer gesagt werden evangelischerseits einige Bücher des Alten Testaments als Apokryphen eingestuft, die von der Katholischen Kirche zum biblischen Kanon gezählt werden - konkret: die Bücher Judit, Weisheit, Tobit, Jesus Sirach, Baruch, 1. und 2. Makkabäer sowie Teile der Bücher Ester und Daniel. Die Ursache für diese unterschiedliche Einstufung liegt darin, dass die genannten Texte zwar in der griechischen Septuaginta, nicht aber im hebräischen Tanach enthalten sind. Bezüglich des Kanons des Neuen Testaments sind sich Katholiken und Protestanten hingegen einig; Abweichungen gibt es hier lediglich in einigen kleinen orientalischen Kirchen, etwa der Syrisch-Orthodoxen Kirche, die den 3. Korintherbrief als kanonisch ansieht.

Schon bei den Namen der zahllosen Apokryphen zum Alten und Neuen Testament kann einem schwindlig werden: Das Testament Adams. Die Apokalypse des Henoch. Das 3. und 4. Buch Esra. Das 3. und 4. Buch der Makkabäer. (Nicht jedoch das 6. und 7. Buch Mose;  die unter diesem Namen kursierenden Texte sind Zauberbücher, die erst in der Neuzeit entstanden sind.) Das Evangelium der Eva. Das Evangelium des Judas. Das Kindheitsevangelium nach Thomas dem Israeliten. Zum Teil haben die Apokryphen eine durchaus beachtliche Rezeptionsgeschichte, die sich u.a. in Dichtung und bildender Kunst niederschlägt; hier wäre etwa das Nikodemus-Evangelium zu nennen, in dem u.a. die Höllenfahrt Christi geschildert wird. Man kann sagen, dass einige Apokryphen durchaus Teil der christlichen Tradition sind, ohne allerdings den Status Heiliger Schriften zu genießen; andere apokryphe Schriften wurden im Laufe der Kirchengeschichte als häretisch verworfen, d.h., es wurde festgestellt, dass sie Irrlehren enthalten. Dies gilt v.a. für Schriften aus dem Umfeld der Gnosis, der wohl bedeutendsten häretischen Bewegung in der Frühzeit des Christentums.

Für Religionshistoriker und Altorientalisten sind die Apokryphen sicherlich ein hochinteressantes Feld. Dass sich das Interesse an diesen Texten jedoch nicht auf solche Kreise beschränkt, ist schon daran abzulesen, dass es von zahlreichen apokryphen Schriften nicht nur wissenschaftliche Editionen, sondern auch für eine breitere Öffentlichkeit gedachte Leseausgaben gibt, die gern Titel wie Die andere Bibel tragen. Dieser Titel ist ausgesprochen bezeichnend für die Interessenlage des angepeilten Publikums: An einer anderen Bibel dürften vor allem jene interessiert sein, die mit der Bibel, so wie sie ist, nicht recht zufrieden bzw. einverstanden sind. Die Apokryphen zum Alten Testament sind aus diesem Blickwinkel freilich tendenziell weniger spannend oder brisant als jene zum Neuen Testament, apokryphe Evangelien zumal, von denen es nicht gerade wenige gibt: neben den bereits genannten etwa noch das Ägypter-, das Ebioniten- und das Hebräerevangelium, das Evangelium des Bartholomäus, der Maria, des Petrus - und wer weiß, was sich sonst noch so alles im ägyptischen Wüstensand verbirgt. Jedenfalls sind solche Texte bei Kirchen- und Christentumskritikern enorm beliebt, weil sie vermeintlich "beweisen", dass Jesus "in Wirklichkeit" ganz anders gewesen sei, als die christlichen Kirchen es lehren. Ein politischer Revolutionär etwa. Oder Vegetarier. Oder verheiratet. Oder schwul. Oder er habe die Kreuzigung überlebt. Habe nie behauptet, der Sohn Gottes zu sein. Habe zumindest nicht die Absicht gehabt, eine Kirche zu begründen. Oder falls doch, dann sei nicht Petrus sein designierter Nachfolger gewesen, sondern Judas. All diese Thesen lassen sich mehr oder weniger schlüssig untermauern, je nachdem, welchen Text man zu Rate zieht; fraglich bleibt dabei nur, weshalb man irgendwelchen obskuren, oft nur in einem einzigen Exemplar oder nur in Fragmenten und noch dazu nur in Übersetzungen überlieferten Texten aus dem 2.-4. Jh. eine größere oder auch nur annähernd ebenbürtige Glaubwürdigkeit zusprechen sollte als bzw. wie den wesentlich früher entstandenen und wesentlich besser überlieferten kanonischen Evangelien.

Diese Frage ist allerdings nicht schwer zu beantworten, wenn man sich ein bisschen mit Verschwörungstheorien auskennt: Aus verschwörungstheoretischer Sicht spricht gerade der kanonische Charakter der vier uns allen bekannten Evangelien gegen ihre Glaubwürdigkeit. Für den Verschwörungstheoretiker ist Wahrheit per definitionem das, was ihm bzw. der Öffentlichkeit verborgen, verschwiegen, vorenthalten wird. Ob Kaspar Hauser, Anastasia, JFK oder 09/11: Die 'offizielle Version' kann schon deshalb  nicht wahr sein, weil sie die offizielle Version ist. Die Wahrheit steht nicht in den Geschichtsbüchern und nicht in amtlichen Untersuchungsberichten; die Wahrheit ist "irgendwo da draußen". Zum Beispiel im Internet.

Nun ist aber ausgerechnet die Geschichte des Christentums, speziell in seiner katholischen Ausprägung, von jeher ein Lieblingskind der Verschwörungstheoretiker. In jeder beliebigen Kneipe kann man es erleben, dass ansonsten durchaus intelligente, gebildete und vernünftige Menschen in vollem Ernst erklären, es sei doch allgemein bekannt, dass der biblische Kanon von der Kirche gefälscht worden sei. Der naheliegende Einwand, wenn das tatsächlich allgemein bekannt sei, dann könne die Unterdrückung der Wahrheit durch die böse, böse Kirche ja nicht besonders gut funktioniert haben, richtet gegen diese Überzeugung in der Regel wenig aus.

Manch einer erinnert sich vielleicht noch an den Film Stigmata aus dem Jahr 1999, in dem die von Patricia Arquette gespielte Protagonistin einen Rosenkranz geschenkt bekommt, der früher einem im Ruf der Heiligkeit stehenden brasilianischen Priester gehört hat, und daraufhin von Visionen gepeinigt und mit den Wundmalen Christi gezeichnet wird; eine Madonnenstatue, die blutige Tränen weint, kommt auch im Film vor. Am Ende stellt sich heraus, dass all diese Phänomene letztlich nur dazu dienen sollten, das apokryphe Thomasevangelium, das von der Kirche aus Angst vor dem Verlust ihrer Autorität geheimgehalten worden sei, der Weltöffentlichkeit bekannt zu machen. Den Machern des Films erschien es vermutlich als besonders clever, kein fiktives Evangelium ins Zentrum ihres etwas überkonstruierten Plots zu stellen, sondern einen tatsächlich existierenden Text, nämlich eben das in einer koptischen Übersetzung aus dem 4. Jh. überlieferte, 1945 in Nag Hammadi entdeckte gnostische Thomasevangelium, das im Film auch zitiert wird. Die Fiktion, dieser Text werde vom Vatikan unter Verschluss gehalten und es bedürfe allerlei paranormalen Trullalas, um die Schrift der Vergessenheit zu entreißen, wirkt zwar reichlich albern, wenn man bedenkt, dass dieses apokryphe Evangelium schon längst öffentlich zugänglich war, aber man darf wohl davon ausgehen, dass der Großteil der Kinozuschauer tatsächlich erst durch Stigmata etwas von der Existenz des Thomasevangeliums erfahren hat.

Der Film Stigmata ist somit geradezu ein Paradebeispiel für die verschwörungstheoretische Sicht auf die Apokryphen: Apokryphen sind Texte, die von der Kirche, als das Christentum im 4. Jh. Staatsreligion im Römischen Reich wurde, aus dem biblischen Kanon verbannt wurden, weil sie die Wahrheit enthalten, und deren Existenz der Vatikan über Jahrhunderte aller Welt verheimlicht hat. Das Schöne an dieser erstaunlich verbreiteten Fabel ist, dass sie - wie jede gute Verschwörungstheorie - für die, die daran glauben, ihre Evidenz in sich selbst trägt. Wer ihr widerspricht, sie gar widerlegen zu können meint, der ist Teil der Verschwörung, steckt mit den vatikanischen Finsterlingen unter einer Decke, ist von ihnen bestochen oder wird von ihnen erpresst. Darum hält die in dieser Hinsicht arg leichtgläubige Weltöffentlichkeit auch stets den Atem an, wenn wieder einmal bislang unbekannte Handschriften aus frühchristlicher Zeit entdeckt werden, und erwartet unweigerlich, dass nun endlich Wahrheiten ans Licht kommen, die die kirchliche Lehre gefälligst in ihren Grundfesten erschüttern sollen. Was ist nicht alles über die 1947 bei Chirbet Qumran am Toten Meer entdeckten Schriftrollen geschrieben worden - so etwa von den umtriebigen Sensationsjournalisten Michael Baigent und Richard Leigh, bei deren Publikationen sich der Bestsellerautor Dan Brown so ungeniert für seine Thriller bediente, dass sie einen Plagiatsprozess gegen ihn anstrengten? (Wenig Aufmerksamkeit wurde dabei der Tatsache zuteil, dass Baigent und Leigh mit ihrer Klage gegen Brown implizit den fiktionalen Charakter ihrer Arbeiten eingestanden, denn hätten sie authentische Fakten referiert, dann wären diese ja wohl kaum als ihr geistiges Eigentum anzusehen.) Tatsächlich ist von dem, was Baigent/Leigh und in ihrer Nachfolge nicht nur Dan Brown, sondern auch viele andere Autoren über die Qumran-Rollen geschrieben haben, so ziemlich alles falsch: Nicht nur ist es Unsinn, dass die Veröffentlichung der Schriftrollentexte vom Toten Meer vom Vatikan behindert worden sei; die Behauptung, große Teile der Qumran-Texte seien noch unveröffentlicht, war schon beim Erscheinen von Baigent/Leighs Buch Verschlusssache Jesus (1990) unwahr (und ist es heute erst recht); vor allem aber enthalten die Schriftrollen nichts von den sensationellen Enthüllungen über Jesus Christus und die Entstehung des Christentums, die Baigent/Leigh sich zusammenfabuliert haben - genauer gesagt enthalten die Rollen gar nichts zu diesem Thema, was auch kaum möglich wäre, da sie nach Einschätzung der meisten seriösen Wissenschaftler im Wesentlichen aus vorchristlicher Zeit stammen. Aber was macht das schon? Baigent/Leigh und ihre Nachbeter stützen sich schließlich nicht auf die veröffentlichten, sondern auf die unveröffenlichten Qumran-Schriften - die sie erstens gar nicht kennen können und die es zweitens gar nicht gibt. So erkennbar an den Haaren herbeigezogen das alles ist, im Bewusstsein der Öffentlichkeit bleibt doch eine ganze Menge davon hängen; was einem oft genug wiedererzählt wird, gilt irgendwann als wahr - zumal sensationelle Enthüllungen in aller Regel eifriger gelesen werden als nüchterne Richtigstellungen.

In kleinerem Maßstab war dieses Phänomen jüngst erneut zu beobachten: Auf einem Kongress in Rom stellte Harvard-Wissenschaftlerin Karen L. King ein Papyrus-Fragment aus dem 4. Jh. vor, das sie von einem anonymen privaten Sammler erhalten hat und dessen koptische Inschrift die Worte enthält: "Jesus sagte zu ihnen: 'Meine Frau'". Zwar betonte Ms. King mehrfach, aus diesem Papyrusfetzen lasse sich kein Beweis dafür ableiten, dass Jesus verheiratet gewesen sei; die Medien störte das aber wenig: Landauf, landab wurde getitelt "Hatte Jesus eine Frau?", "War Jesus verheiratet?", "Jesus hatte möglicherweise eine Frau", "Papyrusfetzen weist auf Ehefrau von Jesus hin" und so weiter. Dass eine koptische Inschrift aus dem 4. Jh. letztlich keinerlei Beweiswert in Hinblick auf den historischen Jesus hat und haben kann, wurde in den diversen Presseberichten zwar meist verschämt eingeräumt, im Kleingedruckten so zu sagen; aber im Großen und Ganzen bemühten sich die meisten Texte darum, den gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Denn wenn die Inschrift über den historischen Jesus gar nichts aussagt, was ist sie dann noch wert? Laut Ms. King kann die Inschrift darauf hindeuten, dass es im frühen Christentum immerhin Fraktionen gab, die glaubten, Jesus sei verheiratet gewesen; das allerdings ist nun überhaupt nichts Neues. Da trägt man dann lieber etwas dicker auf; und Leute, die nicht so genau lesen und als Beweis gelten lassen, was kein Beweis ist und sein kann, wird es immer geben. Reaktionen, die den Papyrusfund - nicht ohne Häme - gegen den Zölibat und gegen den Ausschluss von Frauen vom Priesteramt ins Feld führten, ließen nicht auf sich warten.

Angesichts der Vorhersehbarkeit dieser Reaktionen mag man die Frage stellen, welches Interesse hinter der Veröffentlichung dieses Papyrusfragments steht, das bisher in einer privaten Sammlung vor sich hin schlummerte. Man mag einwenden, wenn das Fragment echt sei, dann sei die Frage nach der Intentionalität der Veröffenlichung irrelevant. Nun gut. Mit der Echtheit ist es aber so eine Sache. Dass bzw. ob das Papyrus und seine Inschrift tatsächlich aus dem 4. Jahrhundert stammen, dürfte sich mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen lassen; aber der fragmentarische Charakter des Texts gibt zu denken. Dass von einer Papyrusrolle nur ein kleiner Fetzen die Jahrhunderte  überdauert, ist nicht so selten; unter den Papyrusfunden von Qumran etwa befanden sich neben einigen zum Teil meterlangen Rollen auch Fragmente, die sogar noch kleiner sind als das nun der Öffentlichkeit vorgestellte. Bemerkenswert ist aber, dass der Text gerade an der Stelle abbricht, wo's spannend wird. "Jesus sagte: 'Meine Frau'" - und weiter? Nichts weiter. Wäre das Fragment noch um eine Winzigkeit kleiner, hätte auch das Wort hime ("Frau") gefehlt, wäre die ganze Debatte nicht entstanden; ginge der Text an dieser Stelle noch weiter, würde womöglich deutlicher, ob der Jesus des Texts tatsächlich von einer leibhaftigen Ehefrau spricht oder etwas ganz anderes meint. Komischer Zufall, nicht? Dass der Sammler, in dessen Besitz sich das Papyrus bislang befunden hatte, partout anonym bleiben will, trägt ebenfalls nicht gerade dazu bei, Zweifel daran auszuräumen, dass der Text womöglich gezielt verstümmelt wurde - nicht unbedingt von Karen King, aber von irgendjemandem, der des Koptischen mächtig ist. Zugegeben, das ist spekulativ. Aber ein bisschen spekulieren wird man ja wohl dürfen. Tun die Anderen ja auch.

Letztendlich steht zu erwarten, dass das "Meine Frau"-Papyrus noch eine Weile durch die Medien geistern und bei manch einem die Überzeugung verfestigen wird, Jesus sei tatsächlich verheiratet gewesen (vorzugsweise mit Maria Magdalena) und die Kirche verheimliche dies in böswilliger Absicht; und dann geht man irgendwann wieder zur Tagesordnung über. Bis zum nächsten sensationellen Handschriftenfund.

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