Samstag, 5. September 2026

Utopie und Alltag 41: Guck mal, was da wächst

Sagt mal, Freunde: Habt ihr auch das Gefühl, dass in letzter Zeit unheimlich viel "los ist", oder ist das nur bei mir so? Ich habe in den letzten Wochen schon ein paarmal darüber nachgedacht, ob das Artikelformat "Wochenbriefing" überhaupt noch ausreicht, um alle Themen zu berücksichtigen, die im Laufe einer Woche so anfallen. Na, die Reihe "Utopie und Alltag" gedenke ich sehr wohl noch bis zum Ende des Kirchenjahres in gewohnter Form fortzuführen, und bis dahin habe ich ja noch etwas Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, ob es ratsam und praktikabel sein wird, das gute alte Wochenbriefing ab dem Advent durch mehrere, thematisch enger eingegrenzte Newsletter-Reihen zu ergänzen oder zu ersetzen. Kommen wir aber erst mal dazu, was sich seit dem vergangenen Samstag so alles ereignet hat... 


Wieder bei den Wölflingen 

Am vergangenen Samstag fand in Berlin-Schöneberg das erste Meutentreffen der Wölflingsmädchen des dortigen KPE-Stammes nach den Sommerferien statt, und wie angekündigt, wollte ich da mit meinem Tochterkind unbedingt hin – nicht zuletzt deshalb, weil es sich abzeichnete, dass wir die nächsten drei Male nicht würden dabei sein können: Heute war erst Umzug und dann RKF-Nachtreffen, nächstes Wochenende ist die Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche und am übernächsten Samstag ist Erstkommunionkurs. Dass sich gerade samstags die Terminkollisionen häufen, droht im neuen Schuljahr zum Dauerthema zu werden. Am besagten vorigen Samstag gab's auch schon eine Terminkollision, da waren nämlich Einschulungsfeiern an den Berliner Grundschulen, und wie schon letztes Jahr beschrieben, wird dies an der Schule unseres Tochterkindes stets als ein Fest für die ganze Schulgemeinschaft gefeiert. Es war also nicht gerade überraschend dass unsere Große da gern hingehen wollte; wir einigten uns schließlich darauf, direkt vom Meutentreffen aus zu der Schulfeier aufzubrechen, auch wenn das bedeutete, dass wir einen nicht ganz kleinen Teil der Feier verpassen würden. 

In der Nacht auf Freitag hatte ich eine Mail mit den Pfadfinder-Terminen bis zum Ende des Kalenderjahres erhalten, aus der u.a. hervorging, dass das diesjährige Herbstlager wieder am Wochenende über den 3. Oktober stattfinden soll – das ist gar nicht mehr so lange hin! Außerdem erfuhr ich aus dieser Mail, dass während der Sommerferien im Keller der KiTa St. Norbert, in dem auch die Pfadfinder ihr Materiallager haben, eingebrochen wurde. Gestohlen wurde dabei unter anderem eine Gitarre, vor allem wurde aber offenbar ziemlich viel Chaos und Verwüstung angerichtet. 

Zum ersten Meutentreffen nach den Ferien erschienen 13 Mädchen, eine vergleichsweise überschaubare Zahl also; nachdem ich mit der Akela ein paar Worte zur Begrüßung gewechselt hatte, ging ich erst einmal meiner Wege, und als ich knapp zwei Stunden später wiederkam, waren die Mädchen gerade dabei, das Winkeralphabet (Semafor) zu üben. Wie mir mein Tochterkind hinterher berichtete, hatte es außerdem eine Geschichte aus dem Dschungelbuch und verschiedene Geländespiele gegeben, und ich nahm erfreut zur Kenntnis, dass mein Wölflingsmädchen nach der langen Pause wieder Feuer und Flamme für die Pfadfinderei ist. 

Direkt nach dem Ende des Meutentreffens machten wir uns auf den Weg zur Schulfeier; Zeit zum Umkleiden blieb da nicht, und so erregte das Tochterkind einiges Aufsehen, als es in Wölflingskluft auf dem Schulgelände erschien. Einen Großteil der Reaktionen würde ich durchaus als wohlwollend interessiert einstufen; meine Große erklärte unverdrossem wieder und wieder, das sei ihre Pfadfinderkluft, woraufhin sich herausstellte, dass die Eltern einiger Mitschüler auch mal bei den Pfadfindern gewesen waren (aber wohl nicht gerade bei der KPE); der besonders interessierten Mutter einer Mitschülerin zeigte und erklärte meine Tochter sogar recht ausführlich ihr Probenheft. Auch davon, dass einige ihrer Freundinnen die Kluft eher komisch fanden, ließ sie sich nicht im geringsten verunsichern. Auf dem Heimweg erzählte sie mir, eine ihrer Schulfreundinnen habe ihr geraten, wenigstens das Barett abzunehmen; "hab ich aber nicht gemacht, denn ich finde mein Barett cool – und ich halte es auch in Ehren." Da war ich ja mal wieder stolz auf mein Tochterkind. 


Auch in der Kirche sind die Ferien vorbei 

Am Sonntag gingen wir wieder in St. Joseph Siemensstadt in die Messe, die spürbar besser besucht war als an den beiden vorangegangenen Sonntagen; auch dem Pfarrvikar fiel das auf, er sagte zur Begrüßung, er freue sich, "nach dem Urlaub viele bekannte Gesichter zu sehen", stellte aber zugleich fest: "Ein paar fehlen noch." Den Pfarrvikar selbst hatte ich, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, schon ungefähr seit Pfingsten nicht mehr als Hauptzelebranten in einer Sonntagsmesse erlebt, und da er, wie ich schon öfter angemerkt habe, für mein Empfinden eindeutig der beste Prediger in dieser Pfarrei ist, freute ich mich schon sehr auf seine Predigt – und wurde auch nicht enttäuscht. Das Evangelium vom Tag war Matthäus 16,21-27, mit der Kernaussage "Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach"; und der Pfarrvikar hob hervor, das Evangelium zeige, dass dieses Jesuswort von Anfang an Anstoß erregt habe, und zwar gerade unter Jesu Anhängern selbst: "Der erste, der Anstoß nimmt, ist die Kirche" – in Gestalt des Apostels Petrus, der, wir erinnern uns, praktisch unmittelbar die Schlüssel des Himmelreichs anvertraut bekommen hat und somit die kirchliche Amtsgewalt verkörpert, auf die Ankündigung des Leidens und Sterbens Jesu aber mit spontanem Widerspruch reagiert: "Das darf nicht geschehen!" – Eine solche "allergische Reaktion auf das Wort Kreuz" sei "ganz normal", meinte der Pfarrvikar: "Keiner von uns will leiden." Weiter betonte er, die 1. Lesung dieses Sonntags – Jeremia 20,7-9 – sei von der Kirche passend zu diesem Evangelium ausgewählt worden, "damit wir ein bisschen besser verstehen, was es bedeutet", sein Kreuz auf sich zu nehmen, um Christus nachzufolgen. Aus diesem Grund verwendete er ungefähr die erste Hälfte seiner Predigt darauf, diese 1. Lesung in den Gesamtzusammenhang des Buches Jeremia einzuordnen und die historische Situation des Königreichs Juda zu erläutern, in die dieses prophetische Wort hineingesprochen wurde. Das fand ich ausgesprochen interessant, auch deshalb, weil ich ja mal einen Kinderwortgottesdienst zum Propheten Jeremia gestaltet habe. Das Schicksal des Königs Zedekia – auch wenn er diesen beharrlich mit Hiskija, dem guten König aus der Zeit des Propheten Jesaja, verwechselte – beschrieb der Pfarrvikar geradezu als Paradebeispiel für das Jesuswort "Wer sein Leben retten will, wird es verlieren" – wohingegen Jeremia, der aus Liebe zu Gott und zum Volk Gottes Verfolgung, Schmach und Gefangenschaft auf sich nimmt, von Gott durch all diese Unbill hindurch getragen wird. – Sollte ich aus dieser rund zehn Minuten langen Predigt ein paar Sätze herausgreifen, die ihre Kernaussagen zusammenfassen wären es wohl die folgenden: "Wer sein Kreuz auf sich nimmt, erfährt die Liebe Christi. Er erfährt, dass das Kreuz sich verwandelt, dass es neu wird, dass es einen Sinn hat. Ja, das Kreuz hat einen tiefen Sinn, hat eine Fruchtbarkeit." 


Ich wollte ja immer einen Garten, also... 

...habe ich jetzt wohl ein neues Hobby. Den Garten, der zu unserem neuen Zuhause gehört, haben wir in einem recht vernachlässigten Zustand übernommen; ich sehe durchaus Potential, da was Schönes draus zu machen, aber man wird da einiges an Arbeit reinstecken müssen, und hinzu kommt, dass ich – wie schon verschiedentlich betont – zwar durchaus Interesse am Gärtnern habe, aber nicht viel davon verstehe. Noch nicht. Ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen wurde ich dadurch, dass schon morgen, also quasi unmittelbar nach dem "großen Umzug", Einweihungsfeier sein soll – den Termin haben nicht wir uns ausgesucht, sondern unsere neue hausinterne Nachbarin oder, wenn man so will, Mitbewohnerin, aber da müssen wir jetzt durch und hoffen darauf, dass die Feier größtenteils im Garten stattfinden kann. Was aber seinerseits natürlich auch gewisse Vorbereitungen erfordert, wozu es vor allem gehörte, dass erst mal der Rasen gemäht werden sollte. Diese Aufgabe fiel mir zu, nachdem ich mit Hilfe von Onkel Google eine Bedienungsanleitung für den etwas betagten Rasenmäher im Gartengeräteschuppen ausfindig gemacht hatte. Eigentlich hätte ich das Mähen gleich am Montagnachmittag erledigen wollen, aber im Geräteschuppen (oder sonst auf dem Gelände) war kein geeignetes Stromkabel für den Rasenmäher aufzutreiben, und dann fing es auch noch an zu regnen. 

Diese unwillkommene Verzögerung nutzte ich jedoch dazu, mir erst mal einen Überblick darüber zu verschaffen, was in diesem Garten so alles wächst und welche Arbeiten möglichst noch vor dem Herbst in Angriff genommen werden sollten. Hier ein paar Erkenntnisse: 

  • Eine Pflanze, die in diesem Garten stark vertreten ist, ist Hartriegel – sowohl in Form einer Staude, die schon die Ausmaße eines regelrechten Baumes hat, als auch in Form zahlreicher kleiner, in die Rasenfläche hinein wuchernden Büsche. Aus ökologischer Sicht ist Hartriegel eine tolle Pflanze, die die Biodiversität im Garten bereichert, da sie Nahrung und Schutz für Insekten, Vögel und Kleintiere bietet; andererseits kann es aber auch einige Mühe kosten, zu verhindern, dass sie den ganzen Garten überwuchert. 

  • Worauf ich mich schon freue, ist, im Herbst Hagebutten zu ernten und evtl. Marmelade daraus zu machen. 
  • Auch eine schöne Pflanze, die in unserem Garten wächst: Hopfen! Ob man da vielleicht mit einer Craft-Beer-Mikrobrauerei ins Geschäft kommen könnte? 

  • Nicht so glücklich bin ich mit dem Kirschlorbeer, der neben dem gepflasterten Weg wächst, der von der Straße bis hinters Haus führt. Denn zum einen ist der giftig, zum anderen sind die Blätter schwer kompostierbar.

Derweil möchte ich in aller Bescheidenheit anmerken, ich habe mich in der Straße mal umgesehen und habe den Eindruck, die Messlatte für den gepflegtesten Garten der Nachbarschaft hängt nicht so hoch wie in den 80er Jahren in meinem Heimatdorf. Hat ja auch was Ermutigendes. 


Die nächste RKF kommt bestimmt

Am Dienstag, dem 1. September, fand das Team-Nachtreffen zur Religiösen Kinderfreizeit (RKF) der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst statt, in Form eines Essens in einem italienischen Restaurant in Siemensstadt. Natürlich wurde da auch über die nächste RKF gesprochen – schwerpunktmäßig  über organisatorische Aspekte wie Zeit und Ort, aber das von der Arbeitsgemeinschaft RKW zentral vorgegebene Thema fürs nächste Jahr kam auch schon zur Sprache: "Ein Zuhause für alle – Leben wie in den ersten Hauskirchen" heißt das Motto, biblische Grundlage soll demnach offenbar die Apostelgeschichte sein; das ist sicherlich ein Thema mit Potential, gerade auch unter #benOppigen Gesichtspunkten, aber gleichzeitig wird mir bei der Vorstellung, was dem Vorbereitungsteam aus dem Bistum Magdeburg wohl so alles zu diesem Thema einfällt, ganz anders. Das Programm für die einzelnen Tage kommt unter Überschriften wie "Bunt zusammen" oder "Echt Mensch" daher – ich sag mal: urgh. (Positiv hervorzuheben ist, dass es auch ein Tagesmotto "Glaube verändert" gibt, aber auch da kommt es natürlich auf die konkrete Anwendung an.) – Na, das Gute ist ja, dass noch fast ein Jahr Zeit ist bis zur nächsten RKF, da kann man sich also gründlich Gedanken zur Überarbeitung des Konzepts machen. Das Materialienbuch soll Ende Januar 'rauskommen... 


Weiteres Material für das Sonntagsschulen-Thema

Am Mittwoch war wieder JAM, wo ich diesmal allein mit den Kindern hinging, während meine Liebste in unserer neuen Wohnung mit Vorbereitungen für den Umzug und die Einweihungsfeier beschäftigt war; und ich bin mir nicht sicher, ob es daran lag, dass ich einfach allgemein gestresst und schlecht drauf war, oder ob der im vorigen Wochenbriefing angesprochene Facebook-Beitrag zum Thema "Die Sonntagsschule macht Ihre Kinder zu Atheisten", dessen ausführliche Würdigung noch aussteht, noch in mir nachwirkte, jedenfalls war ich vom "inhaltlichen" Teil des JAM diesmal alles andere als begeistert. Dass ich diesmal mit meinem Jüngsten zum Programm für die "Minis", also für Kinder im Alter von 2-5 Jahren, gehen "musste", spielte sicherlich auch eine Rolle. Nachdem es in der vorigen Woche, wie berichtet, um Fakten zur Bibel gegangen war, waren diesmal Eigenschaften Gottes dran: Gott ist ewig, Gott ist dreifaltig, Gott ist gut, allmächtig, allwissend, Gott ist Schöpfer... Für jede dieser Eigenschaften Gottes wurde den Kindern ein Piktogramm gezeigt; erst wurde ihnen erklärt, was die Piktogramme bedeuten sollten, dann wurde abgefragt, was sie sich davon gemerkt hatten, und dann durften sie spielen. Fand ich ein bisschen platt, aber gleichzeitig hätte ich auch nicht gewusst, wie man zwei- bis fünfjährigen Kindern diese Inhalte auf weniger platte Art vermitteln sollte. Möglicherweise lautet die einzig richtige Schlussfolgerung daher: Sollte man gar nicht. Möglicherweise hätten alle Beteiligten mehr davon, sich auf eine oder zwei Eigenschaften Gottes zu konzentrieren und diese auf eine anschaulichere, auch emotional eingängigere Weise zu erläutern. – Von meiner Großen erfuhr ich beim Abendessen auf Nachfrage, dass in der Altersgruppe der "Kids" (6-12 Jahre) dieselben Piktogramme zum Einsatz gekommen waren, mit dem Unterschied, dass die größeren Kinder die Kärtchen mit den Piktogrammen erst im Rahmen eines Geländespiels suchen mussten. Ob das jetzt so ein entscheidender methodischer Pluspunkt ist?


Neues vom Erstkommunionkurs

Das erste Katechetentreffen zum Erstkommunionskurs der Gemeinde St. Joseph Siemensstadt/St. Stephanus Haselhorst fand passenderweise am Gedenktag des Hl. Gregor d. Gr. statt, was der Gemeindereferent zum Anlass nahm, als Geistlichen Impuls zur Eröffnung des Treffens Lesung und Antwortpsalm aus dem Messformular zu diesem Gedenktag vorzutragen (2. Korinther 4,1-2.5-7; Psalm 96,1-3.7-8.10). Von theoretisch acht ehrenamtlichen Katecheten erschienen fünf zu dem Treffen: zwei Frauen, die schon in den letzten Jahren mitgemacht haben, und (einschließlich meiner bescheidenen Person) drei Männer, die zum ersten Mal dabei sind. Trotz solcher unterschiedlichen Voraussetzungen und auch trotz an manchen Stellen andeutungsweise spürbar werdenden unterschiedlichen Anschauungen verlief das Treffen in einer recht konstruktiven Atmosphäre; dass wir im Verhältnis zu den Erstkommunionkursen der vorangegangenen Jahre das Rad nicht komplett neu erfinden werden, ist klar, schon aus pragmatischen Gründen – damit hätte man, wenn man es gewollt hätte, früher anfangen müssen –, aber der Anspruch, von Jahr zu Jahr dazuzulernen und das Konzept weiterzuentwickeln, besteht durchaus. 

In diesem Zusammenhang verriet der Gemeindereferent, man habe vor Jahren angefangen, mit dem Buch "Bei Gott zu Hause" aus dem Benno-Verlag zu arbeiten, habe aber nach und nach gewisse Anpassungen am Konzept vorgenommen. In das Buch habe ich nur flüchtig hineingeschaut und kann daher kaum beurteilen, inwieweit sich der Erstkommunionkurs konzeptionell noch an diesem Buch orientiert, aber aus dem Bauch heraus bin ich geneigt zu sagen: hoffentlich nicht so sehr. Vom ersten Eindruck her sieht mir das Buch doch sehr stark nach typisch post-volkskirchlich weichgespülter Stuhlkreiskatechese mit bunten Tüchern und Fingerfarben aus. 

Vive la difference! 

Gewissermaßen als Gegengewicht hatte ich die schon mal erwähnte Erstkommunion-Mappe aus der Pfarrei St. Gertrud in Herzogenrath zu dem Treffen mitgebracht.  Dass sich das Konzept dieser Mappe der etablierten Praxis in der Gemeinde nicht ohne Weiteres "überstülpen" lassen würde, war mir durchaus klar gewesen, aber überrascht war ich doch, wie groß die Unterschiede waren – sowohl was die Reihenfolge als auch was die Gewichtung der Inhalte angeht. Wenn man davon ausgeht, dass es die zentrale Aufgabe eines Erstkommunionkurses ist, die Kinder auf den Empfang zweier Sakramente vorzubereiten, nämlich erst auf die Beichte und dann auf die Eucharistie, erscheint mir der Aufbau der Mappe aus St. Gertrud sehr viel klarer und stimmiger: Da ist ungefähr die erste Hälfte des Kurses der Hinführung zur Beichte gewidmet und das Thema Eucharistie kommt danach. Nun hatte ich ja schon erwähnt, dass der Terminplan für den Erstkommunionkurs in St. Joseph/St. Stephanus sechs Kurstreffen bis zur Erstbeichte und danach nur noch drei weitere vorsieht; umso überraschter war ich, nun beim Katechetentreffen zu erfahren, dass für die Hinführung zur Beichte nur ein Termin vorgesehen war und das Erlernen des Ablaufs der Heiligen Messe davor drankommen soll – was mir kontraintuitiv und ineffizient erscheint: Ich würde denken, dieses Thema wäre gegen Ende des Kurses wesentlich sinnvoller platziert, nicht-nur-aber-auch deshalb, weil dieses Wissen dann noch "frisch" ist, wenn die Kinder den Ablauf ihres Erstkommunion-Gottesdienstes proben sollen. Mit dieser Auffassung konnte ich mich zwar nicht durchsetzen, aber immerhin kam durch diesen Einwand eine durchaus fruchtbare Diskussion über die Abfolge der thematischen Einheiten des Kurses sowie überhaupt über inhaltliche und methodische Schwerpunkte in Gang. Die ersten beiden Kurstreffen werden wohl – aus pragmatischen Gründen, wie gesagt – im Großen und Ganzen nach dem Schema der Vorjahre ablaufen, aber danach dürften die Impulse aus diesem Katechetentreffen allmählich zu greifen beginnen. Im Detail wird da noch Manches zu planen sein, und darüber werde ich dann zu gegebener Zeit berichten; derweil werden, wie neulich schon angesprochen, mein Tochterkind und ich beim ersten Kurstreffen gar nicht dabei sein, aber da stehen sowieso erst mal "nur" Kennenlernspiele und eine "Kirchenrallye" auf dem Programm. Das zweite Kurstreffen soll dann zwei thematische Einheiten umfassen, nämlich "Bibel" und "Gebet". Man darf gespannt sein! 

Womit man in jedem Fall rechnen muss, ist, dass die Kinder sehr unterschiedliche Voraussetzungen zum Kurs mitbringen werden; die beim Elternabend angesprochenen Erfahrungswerte bezüglich der Kenntnis des Vaterunsers (ein Drittel kann es, ein Drittel kann es so mehr oder weniger und ein Drittel kann es nicht und lernt es auch nicht) stellen da ja sozusagen nur die Spitze des Eisbergs dar, denn natürlich verweist dieses Detail auf viel grundsätzlichere Unterschiede hinsichtlich der Glaubensweitergabe im Elternhaus. Der Gemeindereferent und die erfahrenen Katechetinnen warnten denn auch die hochmotivierten Neulinge im Katechetenteam, wir sollten uns nicht einbilden, wir könnten in neun Kurstreffen das nachholen, was zuvor zehn Jahre lang versäumt worden sei. Nun gut, zu diesem Problem habe ich ja schon öfter etwas geschrieben – und es steht zu vermuten, dass ich zukünftig, angeregt durch frische Praxiserfahrungen, noch mehr dazu schreiben werde... 


Blogvorschau: Sind wir doch nicht alle ein bisschen KiNC? 

Schon über ein Jahr ist es her, dass ich auf diesem Blog erstmals die Frage aufwarf "WTF is KiNC?" und im Zuge meines Versuchs, Antworten auf diese Frage zu finden, feststellte, dass dieses Akronym – das für "Kingdom-minded Network Christianity" stehen soll – eine Schöpfung der evangelischen Theologin Maria Hinsenkamp ist, die das von ihr so benannte Phänomen in ihrer Dissertation "Visionen eines neuen Christentums" beschreibt. Von dieser Dissertation habe ich daraufhin größere Partien gelesen und fand sie gar nicht mal uninteressant; gleichzeitig fand ich es aber auffällig, wie eifrig diese Studie gerade in solchen Kreisen rezipiert wurde und wird, die es als ihre Aufgabe betrachten, vor "Bewegungen, die vermehrt auf Frömmigkeit setzen", zu warnen. Daran, dass ich Frau Hinsenkamps "Visionen eines neuen Christentums" eigentlich noch zu Ende lesen wollte, um ein abschließendes Urteil darüber zu fällen, ob und inwieweit diese einseitige Rezeption der Studie eigentlich gerecht wird, wurde ich erst unlängst wieder erinnert – nämlich durch einen Tweet (oder wie man das jetzt nennt) von Johannes Hartl, einem der Lieblings-Buhmänner der unermüdlichen Fundamentalistenjäger. Dieser schreibt: 

"Im ÖRR gab es schon mehrere Dokus, die vor gefährlichen christlichen Strömungen warnten. Dabei wurde Maria Hinsenkamp auf Grund ihrer Dissertation wiederholt als Expertin interviewt. Warum es dieser Diss an Seriosität fehlt, hier:" 

Dieses "hier" verweist auf eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Thesen von Frau Hinsenkamps Dissertation, die auf der Website der Geistlichen Gemeindeerneuerung im Bund Freier evangelischer Gemeinden (GGE) veröffentlicht wurde. Die Verfasserin dieses umfangreichen Beitrags, Frauke Bielefeldt, ist selbst Theologin, und ihre Kritik an der Arbeit ihrer Fachkollegin setzt vorrangig bei deren Warnung vor einem "wachsenden transkonfessionellen Einfluss einer gesellschaftstransformatorischen Herrschaftstheologie im deutschsprachigen Bereich" an; im Einleitungsteil ihrer Erwiderung kündigt Frau Bielefeldt an, "einige hochproblematische Fehlschlüsse" in Frau Hinsenkamps Dissertation aufzeigen zu wollen. 

Was ist von diesem Ansinnen zu halten? In meiner bisherigen Auseinandersetzung mit Frau Hinsenkamps "Visionen eines neuen Christentums" habe ich stets die Auffassung vertreten, das Buch habe eine differenzierte Rezeption verdient und man solle die Debatte über die darin aufgestellten Thesen nicht denen überlassen, die sie "zur Verschwörungstheorie verflachen". Einige TV-Dokus später muss man wohl einräumen, dass die Verfasserin der Studie selbst kräftig zu dieser Verflachung beiträgt, und sei es nur, weil sie es – wer wollte ihr das verübeln? – toll findet, vom Fernsehen interviewt zu werden, und den Interviewern folglich das erzählt, was sie hören wollen. Über diese Einschätzung geht, wenn mein erster Eindruck nicht trügt, die Frau Bielefeldt von der GGE deutlich hinaus, indem sie aufzuzeigen sucht, dass die verschwörungstheoretischen Züge des KiNC-Diskurses in Maria Hinsenkamps Studie von vornherein angelegt seien. Vielleicht stimmt das, und es ist mir bei meiner bisherigen Lektüre einfach nicht so aufgefallen. Das Problem, das ich sehe, ist allerdings, dass Frau Bielefeldts Zurückweisung von Frau Hinsenkamps Thesen offensichtlich von dem Interesse der GGE geleitet ist, zu sagen "Wir sind ja gar nicht so", und das ist einfach unsexy. Dass es frustrierend sein kann, wenn man sich um eine geistliche Erneuerung in Deutschland bemüht und einem das so ausgelegt wird, als gehe es einem in letzter Konsequenz um politische Einflussnahme – ein Missverständnis, das ich auf eine geradezu tragikomische Überschätzung von Politik zurückzuführen geneigt wäre –, ist sicher verständlich, aber ich finde, in dem Bestreben, daran etwas richtigzustellen bzw. geradezurücken, sollte man sich hüten, allzu defensiv 'rüberzukommen. Viel besser wäre es, die Aufmerksamkeit, die charismatischen Bewegungen dank des KiNC-Diskurses in den Medien zuteil wird, offensiv für sich zu nutzen, im Sinne der angloamerikanischen Redensart "take the ball and run with it". Oder wie es in einem Song aus dem großartigen Film "Sing Street" heißt: "Gotta grab the wheel and own it / and drive it like you stole it". Was das konkret bedeuten könnte, wäre sicherlich ein Thema, das man mal genauer unter die Lupe nehmen müsste, und dazu wäre es wohl erforderlich, sowohl Maria Hinsenkamps "Visionen eines neuen Christentums" als auch Frauke Bielefeldts Erwiderung einer gründlicheren Lektüre zu unterziehen. Mal sehen, wie bald ich dazu komme... 


Schon wieder ein vorzeitiger Bischofs-Rücktritt 

Am vergangenen Dienstag meldete die Online-Ausgabe der Tagespost unter Berufung auf einen Bericht der kirchenkritischen Zeitschrift Publik-Forum, im Bistum Dresden-Meißen werde ein baldiger Rücktritt von Bischof Heinrich Timmerevers erwartet. Hieß es zu diesem Zeitpunkt noch, die Diözese wolle sich zu derartigen "Rücktrittsgerüchten" nicht äußern, folgte die offizielle Bestätigung schon am nächsten Tag: Papst Leo hatte Timmerevers' Rücktrittsgesuch mit Wirkung zum 2. September, dem 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe, angenommen. 

Ein auffälliger Unterschied zum kürzlichen Rücktritt Karl-Heinz Wiesemanns als Bischof von Speyer ist, dass Bischof Timmerevers gar nicht mehr so weit von einem regulären Rücktritt aus Altersgründen war: Dieser wäre in einem knappen Jahr, am 25. August 2027, fällig gewesen. Da mag man sich dann schon fragen, was wohl der ausschlaggebende Grund gewesen sein mag, dass er nicht noch so lange durchhalten konnte oder wollte. Das Publik-Forum verwies auf Kritik an der Amtsführung des gebürtigen Südoldenburgers, der seit zehn Jahren die sächsische Diözese geleitet hat: Einerseits werde ihm verübelt, dass er sich "40 oder 50 Millionen Euro für sein neu zu bauendes Bischofspalais genehmigt" habe, andererseits stünden "Anschuldigungen" im Raum, "er verschleppe oder er hintertreibe gar die Aufklärung von klerikalem Missbrauch". 

Persönlich verbinde ich mit Bischof Timmerevers vor allem zwei Erinnerungen (und das sind immerhin zwei mehr als mit Bischof Wiesemann): Die erste dieser Erinnerungen stammt noch aus der Zeit, als Timmerevers Weihbischof und Offizial in Vechta war und in dieser Funktion eine schwere Krise in der Nordenhamer Pfarrei St. Willehad managen musste; die zweite betrifft den von ihm zelebrierten Gottesdienst der geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen beim Katholikentag 2016 in Leipzig – da war er schon zum Bischof von Dresden-Meißen ernannt, hatte das Amt aber noch nicht angetreten. In beiden Zusammenhängen hatte ich, wie man anhand meiner damaligen Artikel nachvollziehen kann, einen tendenziell positiven Eindruck von ihm; zu der Messe beim Katholikentag sei übrigens angemerkt, dass er diese in seiner Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz für die kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften hielt, eine Funktion, die ihn auch später immer wieder mit innerkirchlichen Bewegungen in Kontakt brachte, die in gewissen Kreisen unter Fundamentalismusverdacht stehen. Seit 2023 war Timmerevers (zusätzlich?) Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule der Bischofskonferenz, und in dieser Funktion spielte er eine eher unrühmliche Rolle bei der Veröffentlichung des umstrittenen Kommissionspapiers "Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule". Bereits 2020 hatte er sich für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen. 

Jedenfalls ist die Zahl der vakanten Bischofssitze in Deutschland nunmehr auf drei gestiegen, wenn man Eichstätt nicht mitzählt, wo der neue Bischof schon ernannt ist, sein Amt aber noch nicht angetreten hat; und noch vor Ende des (Kirchen-)Jahres wird (aller Voraussicht nach) Magdeburg hinzukommen. Reichlich Spielraum also für Papst Leo, das deutsche Episkopat umzugestalten; wobei die rasche Aufeinanderfolge zweier vorzeitiger Bischofs-Rücktritte durchaus auch die Frage aufkommen lassen mag, ob sich da eine Art Domino-Effekt abzeichnet. Ich hätte ja durchaus noch ein paar Wunschkandidaten für weitere Rücktritte... 


Geistlicher Impuls der Woche 

Der Wächter steht immer erhöht, um zu sehen, was von weitem kommt. Wer daher zum Wächter für sein Volk bestellt wird, muss durch seine Lebensführung hoch stehen, damit er durch Voraussicht nützen kann. Wie hart ist für mich, was ich da sage: Im Sprechen treffe ich mich selbst; denn meine Zunge ist der Predigt nicht so gewachsen, wie sie es müsste, und soweit sie ihr gewachsen ist, bleibt das Leben hinter dem zurück, was die Zunge predigt.

Ich weigere mich nicht, meine Schuld zu bekennen. Ich sehe meine Stumpfheit und Nachlässigkeit. Vielleicht erwirkt mir meine Einsicht in die Schuld bei dem gütigen Richter Vergebung. Als Mönch im Kloster hatte ich die Möglichkeit die Zunge von allem überflüssigen Reden fernzuhalten und das immerwährende Gebet des Herzens fast ununterbrochen zu üben. Seitdem ich aber die Schultern unter die Last des Hirtenamtes beugen muss, kann sich mein Geist nicht mehr völlig gesammelt auf sich selbst besinnen, weil er sich teilen und auf vieles richten muss. Ist aber der Geist gespalten und zerrissen und gezwungen, so viele und wichtige Dinge zu bedenken, wann soll er sich dann auf sich selbst zurückziehen, um sich für die Predigt zu sammeln, wenn er sich dem Dienst der Wortverkündigung nicht entziehen will? 

(Gregor d. Gr., Auslegung zum Buch Ezechiel) 


Ohrwurm der Woche 

Outkast: Hey Ya! 

Tja, was soll ich sagen, der Song lief gestern in der Kampfsportschule, als ich das Tochterkind vom Training abholte. Flotte, eingängige Nummer, die auch dank Textstellen wie "Shake it like a Polaroid picture" und "Lend me some sugar, I am your neighbor" im Gedächtnis haften bleibt. 


Vorschau/Ausblick 

Ein Thema, das auf jeden Fall im nächsten Wochenbriefing zu würdigen sein wird, ist der mit Spannung erwartete "große Umzug", der heute Vormittag über die Bühne gegangen ist; anschließend war ich mit dem Tochterkind beim Nachtreffen zur Religiösen Kinderfreizeit (RKF), über das es wohl auch ein paar Worte zu sagen geben wird. Morgen werden wir, so Gott will, erstmals in der neuen Wohnung aufwachen – und dann in St. Stephanus Haselhorst in die Messe gehen, die anlässlich des anschließend dort stattfindenden Gemeindefest im Garten gefeiert werden soll; zu dieser Messe soll der "RKF-Projektchor" drei Lieder beisteuern, da ist unser Tochterkind mit dabei; und als besonderes Bonbon feiern zwei der vier Neupriester, die in diesem Jahr im Erzbistum Berlin geweiht worden sind, mit dieser Messe ihre Primiz. Beim Gemeindefest werden wir aber wohl nicht sehr lange bleiben können, schließlich haben wir, wie erwähnt, am selben Tag Einweihungsfeier. Immerhin dürfen wir auf gutes Wetter hoffen, nachdem der Pfarrvikar in der Messe in St. Joseph Siemensstadt die Gemeinde aufgefordert hat, für gutes Wetter beim Gemeindefest zu beten. – Davon abgesehen blickt die Welt, oder jedenfalls Deutschland, morgen hauptsächlich nach Sachsen-Anhalt und erwartet mit Spannung das Ergebnis der dortigen Landtagswahl – ein Thema, das auch ich auf meinem Blog wohl nicht ganz werde ignorieren können. – Gleichwohl werde ich mich ab Montag (vorzugsweise vornittags, wenn die Liebste bei der Arbeit und die Kinder in der Schule und in der KiTa sind) verstärkt um die Vorbereitungen zum Beginn meines Studiums kümmern müssen, gleichzeitig gibt es aber sowohl in der neuen als auch in der alten Wohnung noch allerlei zu tun, ehe der Umzug als abgeschlossen gelten kann. Obendrein fordert natürlich auch noch der Garten sein Recht... Eine Möglichkeit, in der Pfarrgemeinde, auf deren Gebiet unsere neue Wohnung liegt, Kontakte zu knüpfen, verspricht der kommende Dienstag, denn da soll in der von der Schließung bedrohten Kirche St. Nikolaus in Wittenau eine Abendandacht stattfinden; ich fänd's ja durchaus interessant, da hinzugehen, kann aber noch nicht versprechen, dass ich's wirklich packe. – Und am Freitag geht's dann schon los zur Gemeindefreizeit der EFG The Rock Christuskirche. Das wird sicherlich wieder ein ergiebiges Thema! 


1 Kommentar:

  1. Bei aller Kritik an der Erstkommunionvorbereitung: aber daß es da zuerst um die Messe (die das Erstkommunionkind ja von Anfang an mitfeiert) und erst dann, wenn gewissermaßen der Hunger nach der sakramentalen Kommunion gewissermaßen geweckt ist, gewissermaßen im Zuge der Vorbereitung darauf die Beichte „durchgenommen“ und dann auch abgenommen wird: das halte ich tatsächlich für die richtige Reihenfolge.

    Wahrscheinlich ist eine Stunde aber zu kurz, speziell wenn man keine Erläuterungen zu Sünden, Geboten, Erlösung und Sakramenten aus dem Religionsunterricht voraussetzen kann.

    Wobei ich auch wieder sagen muss: bei uns hatten wir von der Beichte gehört, vielleicht wurde sie sogar beiläufig erwähnt (und etwas ausführlicher im Religionsunterricht). Und dann ist irgendwie das Gerücht aufgekommen, in der nächsten Kommunionstunde würde gebeichtet, und wir haben uns gefürchtet und das ganze ein bißchen nicht geglaubt, und dann war in der nächsten Kommunionstunde *tatsächlich* Beichte, und wir wurden mehr oder weniger so reingeschoben, und der Pfarrer hat die Beichte mit einer kleinen Beichtkatechese verbunden. Das war vielleicht tatsächlich auch gar nicht das schlechteste.

    Regelmäßiger hätte man das halt machen sollen, und dazu angeleitet werden.

    Eine Sache sollte man auf jeden Fall machen m. E. (auch da ich mich übrigens noch erinnere, daß ich dann zwischen Beichte und Kommunion irgendeine Sünde begangen habe und mir dann gedacht habe, hm, die Beichte war schon): Macht bitte eine Zweitbeichte am Freitagnachmittag vor dem Kommunionssonntag.

    (Samstag wäre noch idealer, der Freitag ist ein Kompromiß: ohne die Eltern geht’s halt nicht, und die gehen auf die Barrikaden, wenn ihnen am Tag vor einem großen Familienfest, in dem eh schon die Religion im Mittelpunkt steht [stehen sollte] noch einen religiösen Termin reindrückt.)

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