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Dienstag, 29. Juni 2021

Die Sommerausgabe ist da!

Ich darf mir wohl mal selbst auf die Schulter klopfen: Bereits den fünften Monat in Folge ist es mir in meiner Eigenschaft als Chefredakteur gelungen, termingerecht eine neue Ausgabe der "Lebendigen Steine" zu veröffentlichen! Auch wenn es diesmal, u.a. urlaubsbedingt, ein bisschen knapp war. Herzlichen Dank daher an alle, die zum Gelingen (und zur rechtzeitigen Fertigstellung) der neuen Ausgabe beigetragen haben! 



Zu den thematischen Schwerpunkten der Juli-Nummer zitiere ich der Einfachheit halber mal das Editorial: 

Der Sommer ist für viele von uns eine Zeit des Urlaubs und damit des Reisens. Da trifft es sich gut, dass zwei markante Daten des Festkalenders im Monat Juli wesentlich mit dem Thema des „Unterwegsseins“ zu tun haben: An Mariä Heimsuchung (02. Juli) erinnern wir uns daran, wie Maria sich ins Bergland von Judäa aufmachte, um ihre Verwandte Elisabet zu besuchen, als beide Frauen schwanger waren; und am 25. Juli feiern wir das Fest des Apostels Jakobus, dessen Grab in Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens das Ziel des wohl berühmtesten Pilgerwegs Europas, des Jakobswegs, ist.
Andererseits feiern wir im Juli aber auch das Fest des Hl. Benedikt, in dessen Ordens- und Lebensregel gerade die stabilitas loci, das „An-einem-Ort-Bleiben“, eine wichtige Rolle spielt.
All diese Themen versuchen wir in der vorliegenden Ausgabe der „Lebendigen Steine“ miteinander in Beziehung zu setzen. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir für die Rubrik „Debatte“ zwei Gastbeiträge aus dem Kreis unserer Leser gewinnen konnten. Davon wünschen wir uns für die Zukunft noch mehr!

Zum Download der neuen Ausgabe geht's hier

Kurz vor Ende Juni ist übrigens auch die zweite Nummer der schon einmal erwähnten "Texte für den Augenblick" - also des Hefts mit den geistlichen Impulsen unserer pastoralen Mitarbeiter - erschienen. Es mag an meinem typischen Hang zur Selbstüberschätzung (oder sagen wir: zur Überschätzung meiner "Relevanz") liegen, aber jedenfalls neige ich dazu, in den "Texten für den Augenblick" eine Reaktion auf die "Lebendigen Steine" zu sehen. Aber auch wenn das von den Initiatoren gar nicht so beabsichtigt gewesen sein sollte, bietet sich ein vergleichender Blick auf diese Publikationen wohl an. 

Dazu will ich zunächst mal sagen: Dass unsere pastoralen Mitarbeiter geistliche Impulse verfassen und nicht nur als telefonisch abrufbares Audio, sondern auch in Schriftform veröffentlichen, finde ich grundsätzlich absolut begrüßenswert, und auch an den Texten selbst, soweit ich sie bisher gelesen habe, habe ich wenig auszusetzen -- jedenfalls kaum etwas, was man nicht unter "Geschmackssache" verbuchen könnte. Gleichzeitig ist aber kaum zu leugnen, dass das Blättchen unserer pastoralen Mitarbeiter vor allem in gestalterischer, aber auch in redaktionell-konzeptioneller Hinsicht noch Einiges an Luft nach oben hat. 

Nun könnte man sagen, das könnte mir doch eigentlich nur recht sein, denn im direkten Vergleich mit den "Lebendigen Steinen" müssten die Qualitätsunterschiede jedem unvoreingenommenen Betrachter unmittelbar ins Auge fallen. Allerdings ist so ein "direkter Vergleich" gar nicht so leicht herzustellen, da die "Texte für den Augenblick", soweit ich bisher gesehen habe, nur in den Kirchen unseres Pastoralen Raums ausliegen, wohingegen die "Lebendigen Steine", als "Underground"-Publikation, in den offiziellen Schriftenauslagen unserer Kirchen eher nicht zu finden sind (sondern eher bei Edeka, REWE sowie in öffentlichen Bücherschränken, von denen es passenderweise auf dem Territorium jeder der vier Pfarreien unseres Pastoralen Raums genau einen gibt). 

Aber wie dem auch sei. Der Hauptverantwortliche für die Druckversion der "Texte für den Augenblick" ist allem Anschein nach einer unserer Ständigen Diakone; wenn ich den bei Gelegenheit mal zu fassen kriege, sollte ich vielleicht mal mit ihm darüber verhandeln, ob man die "Texte für den Augenblick" nicht in die "Lebendigen Steine" integrieren könnte. Da würde ich dann zwar pro Monat eher einen oder zwei geistliche Impulse unserer pastoralen Mitarbeiter veröffentlichen statt fünf oder sechs, dafür aber mit besserem Layout und besserem Lektorat; im Gegenzug könnte man sich die Druckkosten teilen und ggf. die Auflage erhöhen, und die "Lebendigen Steine" bekämen Zugang zu den Schriftenauslagen. Win-win, oder? 

Noch wichtiger ist aber vielleicht die Frage: Wann bringst DU, Leser, Deinen EIGENEN "Independent-Gemeindebrief" heraus? Punkpastoral lebt vom Selbermachen, und Ideen verbreiten sich durch Nachahmung. Und im Grunde braucht man gar nicht besonders viel, um so ein Heft herauszubringen; man muss sich nur trauen. Und es müssen ja nicht unbedingt gleich 24 oder 28 oder 32 Seiten pro Monat sein. Also, Leute: Zeigt mir, was Ihr drauf habt! Gründen wir zehn, zwanzig, hundert "Independent-Gemeindebriefe" in ganz Deutschland (oder auch darüber hinaus)! 

Das wär doch mal was, oder? 


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